Beraterstrategie 2021: Was ist zu tun, um im kommenden Jahr erfolgreich zu sein? Ein Gastbeitrag von Matthias Kolbusa

Matthias Kolbusa, Top-Berater, Vordenker und Strategieexperte

Matthias Kolbusa, Top-Berater, Vordenker
und Strategieexperte

2021: Das neue Jahr kann kommen, nur bitte anders. Ein Gastbeitrag von Matthias Kolbusa, Top-Berater, Vordenker und Strategieexperte

Ob Neuling, Aufsteiger oder Profi: Das Beraterjahr 2020 war nichts weniger als eine Katastrophe. Veranstaltungen wurden gecancelt, Consulting-Aufträge auf Eis gelegt, Workshops storniert und Coachings bis auf Weiteres vertagt. Widersinnig insofern, als doch gerade in der Krise der Bedarf an intelligenten Ideen und Weiterqualifizierung groß sein sollte. Außerdem gibt es kaum eine bessere Gelegenheit, sich durch kluge Strategien, durch Innovation und durch neue Geschäftsmodelle vom Markt abzusetzen.

Doch es ist, wie es ist: Wer in dieser Lage jedoch Corona als Alleinschuldigen an der Misere ausmacht, tut sich keinen Gefallen. Geht man davon aus, dass auch Berater Unternehmer sind, und zwar in eigener Sache, sollten sie sich genau die Fragen stellen, mit denen sie auch ihre Klienten konfrontieren: „Covid-19 ist eine Tatsache, ein Unglück, eine Naturkatastrophe, für die wir nichts können. Wie aber erklären Sie sich, dass Sie so wenig Reserven hatten, dass es keinen Krisenplan gab und dass sie nicht schnell und flexibel genug reagieren konnten?“

Hoffnung ist keine Strategie

In den meisten Fällen ist die Wahrheit ebenso hart einzusehen, wie ihr mutig ins Gesicht zu blicken: Corona ist nur ein Beschleuniger und ein Verstärker von Umständen und Versäumnissen, die über kurz oder lang ohnehin zu Problemen geführt hätten. Leider lässt das Virus weniger Zeit als schleichende Veränderungen, um das Ruder herumzuwerfen. Klar ist: Hoffnung ist keine Strategie und auch 2021 schleppt bereits eine schwere Hypothek mit sich herum.


Corona ist nur ein Beschleuniger und ein Verstärker von Umständen und Versäumnissen, die ohnehin zu Problemen geführt hätten


Was ist zu tun, um im kommenden Jahr erfolgreich zu sein? Auch hier trifft wieder zu, was für die Kunden gilt. Wer sein Geschäftsmodell zu lange einfriert, keine neuen Produkte hat und keine frischen Kunden gewinnt, stagniert zuerst und fällt schließlich zurück.

Im Consulting existieren drei Hebel für den Erfolg als Berater und Unternehmer: die Kunden, die Themen und die Projekte. Wann immer Krisen zu bekämpfen sind oder wenn das Geschäft ausgebaut und ertragreicher gemacht werden soll, kann dies nur über diese drei Faktoren geschehen.

Der Kundenhebel

Lukratives Geschäft geht nur mit Interessenten, die fähig und bereit sind, in ihre Zukunft zu investieren. Leider können selbst liebgewonnene und treue Kunden diese Basis plötzlich oder schleichend verlieren. Der Grund muss kein Virus sein. Die Geschäftsleitung kann wechseln, eine neue Strategie an den Start gebracht werden oder der Markt wegbrechen. Dann und insbesondere im Corona-Chaos muss der Fokus auf den Kunden liegen, die Geld ausgeben können und wollen.

Die Kernfrage lautet: Wer ist robust in der Krise, weil sein Geschäft immer brummt? Wer profitiert sogar und aktuell am stärksten? Wer hat Bedarf, Wachstum zu gestalten? Wenig versprechende Adressen sind etwa Automobilunternehmen, Schwerindustrie und Maschinenbau, die im Jahr 2020 noch stark von den Aufträgen aus 2019 zehren. Sie werden erst 2021 den Boden ihrer Talsohle erreichen. Dass die Lage im Tourismus dramatisch ist, versteht sich von selbst. Interessante Kunden finden sich zum Beispiel in der Logistik, in Bauwesen und Facility Management, im Mobilfunk oder bei Energiedienstleistern. Manche von ihnen verfügen über ein immenses Investitionspotenzial. Auch andere Unternehmen, wie etwa die Anbieter digitaler Kommunikationstools wachsen exponentiell.


Wer als Consultant hochgradig spezialisiert ist, hat gute Chancen, wenn er seine Expertise mit den aktuellen Bedürfnissen verbindet


Natürlich kann nicht jeder Berater bei einem Dax-Konzern oder einem weltweit agierenden Hidden Champion landen. Wer die Expertise hat, sollte es dennoch versuchen und parallel im Dunstkreis von Zulieferern, Partnern und auch Kunden dieser Unternehmen Ausschau halten. Jeder Vorsprung im Handeln beginnt mit einem Vorsprung im Wissen. Wer das Politikressort oder den Wirtschaftsteil seiner Tageszeitung liest, um immer up to date zu sein, hat die Nase bereits vorn. Wer ein regionales Geschäft bevorzugt, studiert die Lokalnachrichten und besucht Unternehmertreffen. Wissen ist Macht – auch über ein Virus und seine Folgen.

Der Themenhebel

Jeder Berater kann etwas besser und macht etwas lieber als anderes. Letztlich ist auch das ein Geheimnis des Erfolgs. Was aber, wenn die Themen aktuell nicht gefragt sind? Vertriebsqualifizierung und Vertriebsstrategie erleben 2020 eine Flaute, die 2021 noch anhalten könnte. Serviceoptimierung im Kundenkontakt wird ein ähnliches Auftragsschattendasein fristen. Digitale Offensiven, Verschlankung von Strukturen und Prozessen jedoch sind bei Unternehmen gefragt, die genug Luft zum Atmen haben. Innovative Geschäftsmodelle und Arbeitsformen wollen in Wachstumsfirmen beratungsgestützt implementiert sein. Wer als Consultant hochgradig spezialisiert ist, tut sich zwar schwer, ein neues Pferd zu satteln, kann es aber schaffen, wenn er seine Expertise mit den aktuellen Bedürfnissen verbindet.

Der Projekthebel

Wenn Workshops und Seminare nicht mehr gefragt sind, lässt sich mit ihnen kein Business betreiben. Wieder heißt es, als Berater unternehmerisch zu denken: Wenn dein bisheriges Produkt keine Resonanz mehr erzeugt, ändere es oder besser: revolutioniere es. Statt also wie bisher auf Weiterbildungsformate zu setzen, ist es ratsam, sich auf gemeinsame Projekte mit den Kunden zu verständigen, die man bis zur Abnahme berät, begleitet und unterstützt. Statt Seminaren in Gruppen, die immer einen gewissen Gießkannencharakter besitzen und Coachings mit Trockenschwimmercharakter lassen sich Trainings on the Job mit garantiertem Sofort-Effekt unter Umständen erfolgreicher bewerben und verkaufen.

Zwischen den Jahren: einmal jährlich Revision

Ob Krise oder nicht – die Hebel gehören jedes Jahr auf den Prüfstand und wenn eine Granate im Business explodiert, sofort. Spätestens alle drei Jahre ist eine solche Revision unabdingbar, um nicht in Schlacken gefangen zu sein, die sich kaum noch abwerfen lassen. Wer diese Reflexion regelmäßig durchführt, die sich prima zwischen den Jahren realisieren lässt, vermeidet es, aus der Not geboren alle drei Hebel radikal umlegen zu müssen. Denn das kann überfordern und endet eher im Chaos als im Erfolg. Wichtig ist: Nur wer aktiv ist, wird sein Geschäft retten. Es kommt darauf an, Wege zu finden und zu wagen, die noch nie gegangen wurden, frisch zu denken, wo Glaubenssätze die Entwicklung blockieren und das Heft des Handelns zu ergreifen, statt passiv zu hoffen, der Kelch des bitteren Weines von selbst vorüberziehen möge.


Matthias Kolbusa, Top-Berater, Vordenker und StrategieexperteMatthias Kolbusa
Matthias Kolbusa gehört als Strategie- und Veränderungsexperte, Autor und gefragter Vortragsredner (Top-100 Speaker) zur internationalen Berater-Elite.

Er berät neben Konzernen wie Daimler, Telekom, Thyssenkrupp oder der Deutschen Bahn zahlreiche Hidden-Champions aus dem Mittelstand wie Diehl, KraussMaffei, RENOLIT oder Müller Milch und viele andere mehr. In seiner ConsultingMastery und als Autor der Berater-Bibel teilt er sein Wissen in der CMasterClass® bei spannenden Live-Events und als persönlicher Mentor mit seinen Kolleginnen und Kollegen.

Mehr unter www.kolbusa.de


Verlosungsaktion mit Matthias Kolbusa

junior //consultant verlost 3x die Berater-Bibel und 1x als Hauptpreis die CMasterclass®

Die CMasterClass® ist ein hochintensiver Video-Lehrgang von und Matthias Kolbusa basierend auf seinem Standardwerk (Kolbusas Berater-Bibel). In neun Modulen werden zentrale Themen wie Positionierung und Vertrieb bis hin zur Selbstorganisation in Sessions mit einer Dauer von 5 bis 20 Minuten behandelt. Modulbezogene Workbooks mit Aufgaben zu zahlreichen Sessions führen die Weiterbildung zum Top-Berater fort. Die Masterclass kostet regulär 1.950 Euro.

„Berater arbeiten nicht im Beratungsgeschäft, sondern im Marketing- und Sales-Business.“ Mit diesem Mindshift revolutioniert Matthias Kolbusas Berater-Bibel die Consultingbranche. Klare Positionierung, starkes Marketing, effiziente Projekte und Value-based Fees sind die Säulen, mit denen es Kolbusa in den Kreis der weltbesten Berater geschafft hat. Seine Berater-Bibel ist vollgepackt mit Informationen, Tools, Vorlagen und erprobten Konzepten, um als Berater und Unternehmer erfolgreich zu sein.

Mehr unter consultingmastery.de/cmasterclass-original & consultingmastery.de/kolbusas-berater-bibel

Teilnahme an der Verlosungaktion

Zur Teilnahme an der Verlosung bitte eine E-Mail mit Anschrift und – darüber würden wir uns besonders freuen einer kurzen persönlichen Kritik zum Angebot von juniorconsultant.net und junior //consultant PRINT (was gefällt / was fehlt und würden Sie gerne lesen) – an kolbusa@juniorconsultant.net senden.

Die gesammelten Daten werden nur zur Gewinnabwicklung verwendet und anschließend gelöscht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Teilnahmeschluss ist der 31. Januar 2021.