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CSR, ESG, SROI. Wenn diese Akronyme in einer Top-Management-Präsentation auftauchen, herrscht Begeisterung. Nach negativen Schlagzeilen aufgrund eines Umweltskandals fühlt sich die Führung gezwungen zu handeln. Eine Beratung erarbeitet eine Kampagne, die das Pflanzen von Bäumen und den Vorstand beim Mülltrennen zeigt. Am Ende des Projektes ist die Geschäftsführung zufrieden und fährt mit gutem Gewissen im SUV, dessen Tankfüllung mehr kostet als das monatliche Praktikanten-Gehalt, vom Firmengelände. Am Ende zählt die Strategie: Das Unternehmen muss nachhaltiger werden.

Roland Reckert und Aloys Garmann prägen und lenken als Tribe-Lead und People-Lead das Unternehmen Atruvia entscheidend. Im Interview erläutern sie die Aufgaben und Herausforderungen, die ihre Position mit sich bringt. Außerdem berichten sie über die Erfolge der geglückten Neufirmierung, beleuchten ihre Sicht auf die Errungenschaften von New Work und geben einen Ausblick auf das kommende Jahr.

Eine Beraterin von TKMC nimmt junior //consultant mit auf ihre Reise: Katrin Hellenthal hat sich wegen der hohen Wertschätzung, die ihr bereits im Bewerbungsprozess entgegengebracht worden ist, für ihren Arbeitgeber ent- schieden. Heute ist sie nicht nur Beraterin und arbeitet am Zukunftsmodell der Arbeit von TKMC mit, sondern führt auch Interviews mit ­Kandidat:innen – und hat einen besonders wertvollen Tipp.

Was erwarten studentische Berater*innen von ihren zukünftigen Arbeitgebenden? Und was sind Anregungen und Ideen, die in vielen studentischen Unternehmensberatungen bereits umgesetzt und von den Studierenden angenommen werden? Diesen Fragen widmet sich der folgenden Artikel mit Zahlen aus der Studierendenbefragung 2021, die als Kooperationsstudie des BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen), BDSU (Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen) und JCNetwork (Junior Consultant Network) erschienen ist.

BCG

Dr. Stefanie Hoke ist im Münchener Büro von BCG als Recruiting Director Pipeline Süd tätig. Im Interview erklärt sie, warum man sich bei BCG nicht zwischen Mutterschaft und Karriere entscheiden muss und dass Klimaktivist:innen sich herzlich willkommen fühlen dürfen.

Frauke Becker hat vor ihrem Einstieg bei Simon-Kucher an der Universität Köln studiert und promoviert. Überzeugt hat sie bei Simon-Kucher damals wie heute neben den Beratungsschwerpunkten vor allem die durch ein vielfältiges Berater:innenteam und unternehmerisches Denken geprägte Firmenkultur. In ihrem Erfahrungsbericht lässt sie knapp 14 Jahre Simon-Kucher Revue passieren und zeigt, dass vermeintlich neue Ideen in Wirklichkeit schon lange erfolgreich gelebt werden.

Der Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen ist hoch. Wer außer einem branchenüblichen Gehalt nichts zu bieten hat, schießt sich schnell selbst aus dem Rennen. Als Unternehmen gilt es, mit attraktiven Mitarbeiterbenefits zu überzeugen – und dennoch zögern viele Arbeitgeber aus Angst vor einem hohen Kosten- und Zeitaufwand. Dabei muss es nicht direkt der Firmenwagen sein: schon kleine Leistungen reichen aus. “Zusatzleistungen und Sonderzahlungen sind ein zentrales Instrument, um sich als Arbeitgeber ganz vorne zu positionieren”, weiß Felix Anrich, Betriebsklima-Experte. In folgendem Interview verrät er, wie sich Unternehmen mit kalkulierbarem Aufwand attraktiv für Fachkräfte machen.

Mit der Veränderung des Infektionsschutzgesetzes ergibt sich für viele Unternehmen eine neue Lage. Sie sind nun nicht mehr verpflichtet, ihre Mitarbeiter aus dem Homeoffice arbeiten zu lassen. Doch Vorsicht, damit entsteht zuweilen eine unübersichtliche Situation, die einige juristische Risiken auslösen kann. Wie sich diese umgehen lassen, weiß RA Domenic C. Böhm. Der Fachanwalt für das Arbeitsrecht erklärt in diesem Beitrag, was das Gewohnheitsrecht ist – und warum es für Arbeitgeber durchaus gefährlich werden könnte.