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    Im Gespräch mit Felizitas Graeber von Capgemini Invent

    Felizitas Graeber leitet den Strategiebereich der Managementberatung der Capgemini Gruppe
    Felizitas Graeber leitet den Strategiebereich der Managementberatung der Capgemini Gruppe

    „Man muss gerne Dienstleister sein, um ein guter Berater zu sein “

    Capgemini Invent ist die globale Geschäftseinheit der Capgemini Gruppe für Digitale Innovation, Beratung und Transformation. Felizitas Graeber ist Teil des Executive Committee Central Europe sowie verantwortlich für den Bereich Innovation & Strategy. Im Interview spricht die Münchnerin über Transformationsprojekte, Mitarbeiterprofile und ihre Rolle als Working-Mum.

    Capgemini Invent wurde vor einem Jahr aus Capgemini Consulting sowie Design-, Intelligence- und Innovationsfirmen gegründet, um Kunden bei der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle zu helfen. Welche Fragestellungen haben Kunden und womit helfen Sie diesen?

    Die Bandbreite ist groß – von Zukunftsstrategien mit Fokus auf Digitalisierung, Innovationsprozessen, neuen Customer-Engagement-, Supply-Chain- oder Technologie-Konzepten über neue, flexible und agile Organisationsformen, die die neuen Anforderungen möglich machen, bis hin zur systematischen Veränderung von Führung und Kultur. Wir bieten diese Themen mit funktionalen Experten-Practices aber auch industriespezifisch mit konkreten Offerings an. Wir erprobten aber auch ganz neue Ansätze. In jedem Fall haben wir die Persönlichkeiten mit den richtigen Fähigkeiten in unseren Teams und sind in der Lage, global  für unsere Kunden zu arbeiten. Das wird immer wichtiger.

    Wo liegen die Engpässe der Unternehmen – eher in der Ideenfindung oder in der Umsetzung?

    Beides sehen wir, oft unterstützen wir gerade eben den Innovationsprozess an sich, aber bei vielen unserer Kunden sind gute Ideen sehr wohl vorhanden. Es wird verstanden, woran es hakt oder in welche Richtung man gehen muss. Aber von dieser Erkenntnis bis zu den wirklich passenden Lösungen und der nachhaltigen Transformation ist es ein anspruchsvoller Weg. Dieser Weg muss systematisch auf- und umgesetzt werden.

    Insbesondere bei Digitalisierungsfragen gibt es immer noch viele Verständnis- und Akzeptanzthemen, das Schließen der Lücken in den Fähigkeiten der Mitarbeiter und  Führungskräfte, also das mutige Angehen einer Kulturrevolution. Große Veränderung ist nie leicht für Menschen. Wenn es einhergeht mit fachlichem Neuland und der Verabschiedung lange gelebter Zusammenarbeitsmodelle und Kulturen, ist umso mehr Kraft gefragt.


    Es ist heutzutage in der Beratung notwendig, ganz konkrete Produkte, Konzepte und Services zu entwickeln

    Felizitas Graeber, Capgemini Invent


    Wie weit geht die konkrete Produktentwicklung bei Capgemini Invent im Auftrag von Kunden?

    Es ist heute in der Managementberatung absolut notwendig, auch ganz konkrete Produkte, Konzepte und Services entwickeln zu können. Es gibt zahlreiche Beispiele von Produktinnovationen und Produkt- oder Servicedesign. Wir entwickeln zum Beispiel gerade für ganz traditionelle Unternehmen im Energie- oder Konsumgüterbereich Plattformen, die sie wie völlig neue Offerings an ebenfalls ganz neue Kundengruppen vertreiben können. Das bedeutet neue Geschäftsmodelle, neue Produkte, neue Marktmechanismen.

    Wie sehr fordert es Unternehmen, die gesamte Belegschaft im Rahmen einer Neujustierung des Geschäftsmodells mitzunehmen? Was sind die besonderen Herausforderungen und wie unterstützen Sie Ihre Kunden dabei?

    Unternehmen sind aktuell auf so vielen Ebenen gefordert. Die bereits angesprochene Angebots-Ebene ist ja nur das eine, um sich dann als Organisation neu zu erfinden. Um die „Skill-Gaps“ der Mitarbeiter zu schließen, bedarf es vor allem einer klaren Vision und Planung, aber auch eine völlig neue Art der Führung. Unser Anspruch ist es daher, ganz eng mit unseren Kunden von der Vision bis hin zum Coaching der wichtigen Vorbildrollen zu arbeiten.

    Wichtig ist es auch, eine gleichzeitig ambitionierte, aber auch realistische Umsetzungstaktung zu entwickeln. Führungskräfte sind für mich der kritische Faktor hierbei – wobei in erster Linie die Dimensionen Vorbild sowie Unterstützungs- und Entwicklungsrollen gefragt sind. Fachlichkeit wird bei den zentralen Führungsrollen mehr und mehr in den Hintergrund treten.

    Sie sind unter anderem Head of Innovation & Strategy. Wie haben Sie sich gerade in dem Bereich digitaler Innovationen das notwendige Know-how erarbeitet und was raten Sie Studierenden, mit welchen Methoden zur Innovationsentwicklung sie sich früh vertraut machen sollten?

    Das ist ja das Spannende in der Beratung: Man muss sich selber extrem schnell weiter entwickeln, da man ja immer einen Kenntnisvorsprung haben möchte, beziehungsweise auf jeden Fall auf Augenhöhe mitdiskutieren muss. Wir haben vor vielen Jahren eine Partnerschaft zum Thema Digitale Transformation mit dem MIT gestartet und ich habe mich früh in die Themen eingearbeitet, mich mit Kollegen und Experten dazu ausgetauscht, gezielte Trainings und Foren besucht, Erfahrungen gesammelt.

    Unser Trainingsportfolio passen wir permanent an und ich nehme selber auch viel davon in Anspruch. Zum Beispiel haben wir eine Digitale Zertifizierung, die man machen kann. Ich wollte natürlich mit gutem Beispiel voran gehen und direkt nach dem Launch vor einigen Jahren selber auf einem hohen Level zertifiziert sein. Das bedeutete allerdings viele Abende an Open-Online-Courses und etliche Tests, aber so etwas bringt extrem viel.


    Noch nicht alle Universitäten haben Lehrangebote zu Themen wie Digitalisierung, Big Data, AI oder Digital Manufacturing

    Felizitas Graeber, Capgemini Invent


    Ich sehe leider noch nicht alle Universitäten mit entsprechenden Angeboten. Wenn ich mich erkundige, was in den Wirtschaftsstudienprogrammen heute zu Digitalisierung, Big Data, AI oder Digital Manufacturing konkret gelehrt wird, sehe ich noch nicht, dass das überall ausreichend angekommen ist. Das heißt, es sollte jeder für sich ein gewisses Zusatzprogramm starten. Zum einen wird viel veröffentlicht und zum anderen kann man sich ja extrem schnell digital weiterbilden. Und warum nicht mal ein paar Kurse besuchen, wie eine Design-Thinking-Session, einen AI-Workshop oder eine Agile-Coach-Ausbildung machen?

    Sie beraten auch Unternehmen der Automobilbranche. Man hat manchmal den Eindruck, dass Meinungsmacher wie Elon Musk, die Elektrifizierung oder Alphabet mit ihren doch wenigen auf Level 5 autonom fahrenden Autos die Schrittmacher einer öffentlichen Meinung sind, die vor allem dem eigenen Börsenwert zugutekommt. Was werden am Ende die entscheidenden Fragen für die Autoindustrie sein?

    Ich selber bin viel und gerne in der Automobilbranche unterwegs. Hier stellen sich aktuell Herausforderungen wie selten zuvor. Ich sehe ein Unternehmen wie Tesla als wichtigen Herausforderer. Was dort entwickelt und auch realisiert wurde, nicht nur an Produkten, sondern vor allem auch in der Entwicklung, Produktion, dem Angebot am Tankstellennetz und vielem anderen, verdient einfach Anerkennung und muss die klassischen OEMs antreiben, sich selber neu zu erfinden. Was sich letztendlich wirklich massentauglich und auch technologisch durchsetzen wird, zeichnet sich in einigen Bereichen wie der E-Mobilität bereits ab.

    Felizitas Graeber ist seit Beginn bei Capgemini Invent dabei. Weltweit arbeiten bei der Geschäftseinheit über 6.000 Mitarbeiter an 30 Standorten und in zehn Designstudios für Kunden aller Branchen.
    Felizitas Graeber ist seit Beginn bei Capgemini Invent dabei. Weltweit arbeiten bei der Geschäftseinheit über 6.000 Mitarbeiter an 30 Standorten und in zehn Designstudios für Kunden aller Branchen.

    Dass es neue Wege der Distribution geben wird, ist auch klar. Autonomes Fahren wird technisch möglich werden, aber es birgt Aspekte wie ethische Entscheidungen, die den Einsatz noch bremsen werden. Auf den Autobahnen wird sich das aber sicher früher und einfacher realisieren lassen. Und auch in vielen anderen Bereichen wird jetzt Unvorstellbares bald Realität sein. Entscheidungen werden fundierter getroffen, wenn sie auf riesigen Datenmengen beruhen. Wenn wir an die Möglichkeiten für die Medizin denken und was hier derzeit in der Entwicklung ist, wird auch viel Positives dadurch entstehen. Auf der anderen Seite müssen die Grenzen und Eingriffe natürlich streng beobachtet werden. Ich sehe also nicht nur einen PR-Hype, sondern wirklich völlig neue Möglichkeiten. Auf diese sollte man einen genauen und vor allem informierten Blick behalten.

    Ist die Elektrifizierung für die Hersteller die größere Herausforderung oder der Wandel vom reinen Hardwarehersteller in Richtung eines Softwareunternehmens?

    Die Elektrifizierung macht Antriebe auf einmal völlig einfach. Also sehe ich die Herausforderungen eher in der Batterie- und Ladeleistung und dem Weiterdenken der Mobilitätsangebote insgesamt. Die Neuausrichtung der Unternehmen hin zu dem, was sie einmal sein können und was genau sie anbieten, finde ich deutlich komplexer und interessanter. OEMs werden zu Technologie- und Softwareanbietern, zu Datenverarbeitern und Serviceunternehmen. Das ermöglicht Diversifizierungen in völlig andere Industriezweige und stellt zudem die Frage, wer in welcher Rolle künftig die klassische Entwicklung und Produktion übernimmt.


    Als Berater-Persönlichkeit überzeugt man nur, wenn man die Probleme genau versteht und sich ehrlich und ernsthaft damit auseinandersetzt

    Felizitas Graeber, Capgemini Invent


    Um als Sparringpartner vom Top-Management geschätzt zu werden, muss man ein eigenes, starkes Profil haben. Was für eine Beraterpersönlichkeit erwarten Vorstände, die es als Alpha-Typen in der Regel nicht gewohnt sind, Empfehlungen von außen aufzunehmen?

    Meine Erfahrung ist, dass man als Berater für das Top-Management einen Blick von Außen mitbringen muss, gepaart mit fachlicher Expertise, exzellenter Analytik und geschärfter Urteilsfähigkeit. Zudem sollte man ein Gespür für Organisationen und Menschen haben. Viele Inhalte sind klar, aber die Transformation und die Brücke zu allen Mitgliedern der Organisation sind Kernthemen.

    Als Berater-Persönlichkeit überzeugt man nur, wenn man die Probleme genau versteht und sich ehrlich und ernsthaft damit auseinandersetzt. Mein eigener Anspruch ist,  ein Berater auf Augenhöhe zu sein, der wirklich etwas bewegt. Ich habe fast nur gute Erfahrungen mit der Offenheit auf Kundenseite gemacht. Viele Vorstände und hohe Führungskräfte von heute sind offen für Inspiration und Begleitung. Mir bedeutet es viel, wenn ich um eine fachliche Einschätzung gebeten werde und im nächsten Moment noch um ein persönliches Coaching. Wie gesagt – der Anspruch an Führung von heute ist enorm.

    Sie sind auch Mitglied des Executive Committee Zentraleuropa. Wie sehr tragen Sie dadurch Umsatzverantwortung?

    Als Executive Team sehen wir uns in der Verantwortung für die Strategie und den geschäftlichen Erfolg auf der einen Seite, aber auch für die Organisation, die Kolleginnen und Kollegen auf der anderen Seite. Ich teile meine Zeit und Energie auf in Führungsthemen für Capgemini Invent und Kundenthemen. Dabei geht es aber nicht vorrangig um Akquise. Vor allem bin ich auch weiterhin und am liebsten bei unseren Kunden auf Projekten dabei und arbeite an den Problemstellungen mit. Da liegt meine Passion, darum bin ich immer noch in der Beratung.

    Trotz Ihrer Führungsposition arbeiten Sie als Mutter für Capgemini Invent in Teilzeit. Wie organisieren Sie Ihren Alltag zwischen Beruf und Familie?

    Wie für alle Working-Mums ist das ein täglicher Balance-Akt. Wenn man mich nach meinen Erfolgsfaktoren fragt, sind das vor allem mein Mann, der mich voll unterstützt sowie gute, private Betreuungseinrichtungen.


    Alle sind bei Capgemini Invent darauf bedacht, dass sich Beruf und Familie für Mütter und Väter sowie auch alle anderen verbinden lassen

    Felizitas Graeber, Capgemini Invent


    Ich habe das Glück, dass Capgemini Invent extrem unterstützend war und ist. Jegliche Teilzeit-Modelle, die ich über die Zeit wahrgenommen habe, waren möglich. Meine etwas geringere Flexibilität und unterschiedliche Arbeitszeiten werden respektiert. Insgesamt sind alle darauf bedacht, dass sich Beruf und Familie beziehungsweise Privatleben für uns Mütter und Väter sowie auch alle anderen verbinden lassen.

    Wir haben eine eigene „Work better, live better“-Initiative und das Motto „wer macht als letzter das Licht aus“ ist wirklich überholt. Dennoch ist es ein anspruchsvoller Job und daher weiterhin nicht einfach, die tägliche Balance für sich zu finden und dem eigenen Anspruch als Mama, Partnerin, Privatperson und Führungskraft gerecht zu werden. Rahmenbedingungen und Unterstützung sind vorhanden, aber was ich genau für mich will, das bleibt eine stets aktuelle Frage, die ich auch immer wieder neu justiere.

    Welche Mitarbeiter suchen Sie bei Capgemini Invent und was bieten Sie diesen?

    Wir haben ein wirklich breites Spektrum an Profilen, die wir suchen. Vom klassischen Wirtschaftswissenschaftler, den Ingenieuren, über Technologie-Experten, bis hin zu Designern und Psychologen ist da alles dabei. Das macht es ja so spannend. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Beratung eine extreme Lernkurve ermöglicht und die Umgebung sehr viel entspannter und persönlicher ist als in vielen anderen Unternehmen. Bei uns fühlt sich wohl, wer Lust auf Beratung und Projektarbeit hat, sowie umsetzungsorientiert und nachhaltig arbeiten will.

    Wir bilden mit unseren Kunden immer ein gemeinsames Team. Ich halte uns nach innen wie nach außen für stärker, wenn wir menschenorientiert agieren. Wir fördern Team-Player mit starken Werten, keine Ellbogen-Typen. Wir arbeiten schließlich viel international und divers, was Offenheit und große Sensibilität für andere voraussetzt.

    Was sind die wichtigsten Dinge, die man im Consulting mitbringen muss, um als Beraterin Karriere zu machen?

    In die Rolle als Berater muss man schon auch wirklich passen. Zum Beispiel ist starkes analytisches Denken etwas, das einfach vorhanden sein muss – dazu Strukturierungsfähigkeit und eine gewisse Extrovertiertheit. Intern wie extern lebt man von Netzwerken. Man muss gerne Dienstleister sein, denn genau das ist man für den Kunden. Nur, wer das gerne ist, ist auch gut darin, Berater zu sein.

    Ich suche bei Bewerbern Begeisterungsfähigkeit und den Wunsch, früh Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig muss man aber immer offen für Feedback und Weiterentwicklung sein. Stärker gefragt ist heute sicherlich Kreativität und Technologie-Verständnis. Es gibt auch immer mehr Experten-Karrieren parallel zu klassischen Berater-Pfaden.

    Wenn Sie heute noch einmal als junge Studentin mit Anfang 20 studieren würden und den Berufswunsch Consulting hätten, welche Schwerpunkte würden Sie dann setzen?

    Zunächst einmal würde ich mir vielleicht mit allem etwas mehr Zeit lassen. Ich bin vom Abi in die Uni gesprungen, habe super schnell studiert, neben BWL gleich noch Psychologie im Nebenfach, ein Wirtschaftsenglisch-Diplom, Auslandsstationen … alles im Galopp. Natürlich muss es eine gute akademische Linie geben, die Sinn macht. Und ich finde nicht, wie einige andere, dass das in der Uni Erlernte nicht relevant in der Praxis ist. Ich benötige mein Handwerkszeug sehr wohl. Ich empfehle Beratung übrigens eher mit einem Master, als direkt nach dem Bachelor.

    Aber mich beeindrucken auch besondere Engagements, etwa im sozialen Bereich. Auslandsaufenthalte sind heute absolutes Muss. Ich möchte Leidenschaft für etwas sehen, wie Musik, Kulturen oder Sport – vielleicht auch schon unternehmerische Versuche. Auf jeden Fall muss man sich schon einige Firmen und Richtungen einmal angesehen haben, um den Blick dafür zu schärfen, was man wirklich möchte. Jeder sollte zudem reflektieren, was einem leicht fällt und wo man echtes Talent hat. Darauf kann man als Berufseinsteiger am besten aufbauen, denn Neues lernen wird man ohnehin das gesamte Berufsleben lang.

    Also – wer Lust auf Teamarbeit, Herausforderungen und Internationalität hat und mit Leidenschaft für seine Ideen einsteht, der ist bei uns genau richtig – bringing to live what’s next.


    Felizitas Graeber, Capgemini Invent
    Felizitas Graeber, Executive Vice President, leitet seit vielen Jahren den Strategiebereich der Managementberatung der Capgemini Gruppe. Seit dem Launch von Capgemini Invent ist sie zudem Mitglied des Executive Committees Central Europe. Sie startete in der Beratung nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften mit einem Fokus auf Innovations- und Technologiemanagement sowie Wirtschaftspsychologie an der LMU München und Auslandsstationen in Paris und New York.
    Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer 9-jährigen Tochter in München.

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    Events BDSU // 2026

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    BDSU // Frühjahrskongress 2026
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    Mehr erfahren unter bdsu.de und bdsu-kongress.de

    Events JCNetwork // 2026

    JCNetwork Days // 28. bis 31. Mai 2026 // Magdeburg
    Ausrichter: SIDUM e.V.

    Die JCNetwork Days sind eine Plattform für Erfahrungsaustausch und ein Netzwerk zwischen studentischen und nicht-mehr-studentischen Consultants.
    Alle Infos und Termine unter jcnetwork.de

    Webinar McKinsey // Online laufend

    McKinsey on Air – Jeden Monat

    Das McKinsey Webinar für Studierende, Doktorand:innen und Professionals: Was bedeutet es, Beraterin oder Berater bei McKinsey zu sein? Wie sieht eine typische Arbeitswoche aus? Diese und weitere Fragen werden bei McKinsey On Air beantwortet. Jeden Monat gibt es eine andere Edition.

    Nächste Termine:

    5. Mai 2026 // McKinsey on Air – Orphoz Public Edition
    Anmeldeschluss ist der 3. Mai 2026

    2. Juni // McKinsey on Air – Growth, Marketing & Sales Edition
    Anmeldeschluss ist der 30. Mai

    Alle Termine und Infos zur Anmeldung findest du auf karriere.mckinsey.de/karriere/events-im-uberblick

    BCG // Köln 7. Mai

    BCG // Coffee Chat: Tech Edition // Köln 7. Mai

    BCG lädt zum Coffee Chat: Tech Edition ein. Bei dem dreieinhalbstündigen Event (14:00–17:30 Uhr) kommen Interessierte mit erfahrenen BCG-Berater:innen aus verschiedenen Fachrichtungen, insbesondere aus dem MINT-Bereich, ins Gespräch. Die Consultants geben authentische Einblicke in die Projektarbeit und den Einsatz von GenAI bei BCG. Die Teilnehmenden erfahren aus erster Hand, wie der Arbeitsalltag von BCGler:innen unterschiedlicher Fachhintergründe aussieht, an welchen Projekten sie arbeiten und wie GenAI genutzt wird, um Impact für Kunden zu generieren und Innovation zu gestalten. Zudem werden Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in der Group vorgestellt – unabhängig vom Studienfach.

    Bewerbungsschluss ist der 26. April 2026. Mehr unter bcg-events.de/coffee-chat

    BCG // Frankfurt 21.-22. Mai

    The Power of You – Das BCG Highlight Event // 21. und 22. Mai 2026 in Frankfurt // Bewerbungsschluss ist der 26. April 2026

    Ob du als Erste:r in deiner Familie einen Hochschulabschluss hast, mit mehreren kulturellen Perspektiven aufgewachsen bist oder Teil der LGBTQ+ Community bist – Diversity hat viele Facetten. Und doch verbindet sie ein zentraler Gedanke: Sie macht dich einzigartig und uns als Group stärker.

    Bei unserem Event „The Power of You“ vernetzt du dich mit einer Community, in der unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen selbstverständlich sind. Dabei schärfst du deine persönliche Brand und lernst, wie du deine Vision, Werte und Perspektiven in deine Karriere einbringst. Triff Berater:innen, die ihre Geschichten teilen, erhalte Einblicke in unsere Diversity-Initiativen und erfahre, wie Vielfalt bei BCG Innovation vorantreibt und Zusammenarbeit prägt.

    Die Ausschreibung richtet sich an herausragende Student:innen, Doktorand:innen und Young Professionals aller Fachrichtungen, die sich für unsere Diversity-Netzwerke First Generation (FirstGen), Colorful und/oder Pride interessieren.

    Mehr unter karriere-bcg.de/thepowerofyou

    Roland Berger // Hamburg 10.-12. Juni

    Roland Berger // DEVELOP.MINT 2026 // Hamburg, 10. bis 12. Juni // Bewerbungsschluss ist der 7. Mai

    Roland Berger lädt MINT-Studierende ab dem dritten Bachelor-Semester zum dreitägigen Event DEVELOP.MINT ein. Das Programm verbindet Tech und Consulting durch fachliche Impulse, Workshops zu Consulting Skills und dem Einsatz von AI in der Beratung sowie exklusive Networking-Möglichkeiten. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Arbeitsweise, Plattformstruktur und Zusammenarbeit mit der Industrie. Das Rahmenprogramm umfasst Aktivitäten rund um die Alster und kulinarische Highlights. Besonderheit: Teilnehmende durchlaufen den Recruiting-Prozess für ein Praktikum direkt vor Ort und erhalten vorab ein umfassendes Bewerbungstraining mit Vorbereitung auf persönliches Interview und Case-Interview.

    Mehr unter rolandberger.com/developmint

    EY-Parthenon // Düsseldorf 11.-12. Juni

    EY‑Parthenon NextGen Women 2026 // Düsseldorf 11.-12. Juni

    NextGen Women ist kein klassischer Wettbewerb. Es ist deine Chance, Strategie‑ und Transaktionsberatung bei EY‑Parthenon hautnah zu erleben – auf internationalem Level.
    Arbeite an einer echten Case Study, präsentiere deine Ideen vor einer EY‑Parthenon Jury und bekomme 1:1-Feedback, aus dem du wirklich etwas lernst.
    Beim deutschen Vorentscheid der internationalen Competition lernst du unsere Projektwelt kennen und tauschst dich mit Beraterinnen aus unserem Team aus – mit der Chance, dich für das globale Finale in Helsinki zu qualifizieren.

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    Roland Berger // Chiemsee 24.-26. Juni

    Roland Berger // HERizon Events // Chiemsee 24. bis 26. Juni

    HERizon Events sind Veranstaltungen, bei denen Beraterinnen ihre Erfahrungen teilen und Teilnehmerinnen sich weiterentwickeln können. In praxisnahen Workshops zu Themen wie Selbstmarketing, Präsentationstechniken oder Case-Studies lernen Frauen, ihre Fähigkeiten auszubauen und sich auf den Einstieg in die Beratung vorzubereiten. Die Events bieten die Möglichkeit zum Networking, zum Austausch mit erfahrenen Beraterinnen und zum Aufbau von Kontakten.

    Die nächsten Termine: 24. bis 26. Juni am Chiemsee und 29. & 30. Oktober in München

    Mehr unter https://www.rolandberger.com/de/Join/Events/HERizon/

    FTI-Andersch // Gap Year 1. September

    FTI-Andersch & Mutares // TurnaroundGAP – Gap Year Programm // Start 1. September 2026

    FTI-Andersch und Mutares bieten gemeinsam das TurnaroundGAP an, ein Gap Year Programm für Bachelorabsolvent:innen. Mit nur einer Bewerbung erhalten Teilnehmende die Möglichkeit, zwei Vollzeit-Praktika von je vier bis sechs Monaten zu absolvieren und wertvolle Einblicke aus der Perspektive sowohl der Turnaround-Beratung als auch des Private Equity zu gewinnen.

    Das Programm startet am 1. September 2026 mit einem Kick-Off-Event. Teilnehmende können eine Präferenz abgeben, ob sie ihre erste Station bei FTI-Andersch (Standorte: Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, München) oder bei Mutares (deutschlandweit) beginnen möchten. Die zweite Station startet am 4. Januar 2027, gefolgt von einem Abschlussevent im März 2027. Bei FTI-Andersch unterstützen Teilnehmende Projektteams vor Ort bei Mandanten in Turnaround-Situationen, arbeiten an Sanierungsgutachten und Unternehmenskonzepten mit und führen Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Bei Mutares begleiten sie Portfoliounternehmen während des Turnarounds, führen eigene Projekte durch und entwickeln Business Cases für strategische Entscheidungen.

    Das Programm richtet sich an Bachelorabsolvent:innen der Wirtschaftswissenschaften, des (Wirtschafts-)Ingenieurwesens, der Rechtswissenschaften, Wirtschaftsinformatik oder Mathematik mit sehr guten akademischen Leistungen. Praktische Erfahrungen im Turnaround-, Beratungs- oder Private-Equity-Umfeld sind von Vorteil.

    Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026. Am 13. April 2026 findet der Auswahltag in Frankfurt statt. 

    Mehr Informationen unter fti-andersch.com/de/careers/jobs/praktikant-mwd-turnaround-im-rahmen-des-turnaroundgap

    BCG // Praktikum 2026

    BCG // Women's Intensiveship // Deutschland & Österreich, Sommer: 15./22./29.Juni / 6.Juni; Herbst: 7./14./21.September 2026

    BCG lädt Studentinnen aller Fachrichtungen ab dem 3. Semester, Diplom- und Magisterstudentinnen im Hauptstudium, Masterstudentinnen, Doktorandinnen und Young Professionals zum Women's Intensiveship ein. Das vierwöchige Praktikum in einem der acht Offices in Deutschland und Österreich bietet Einblicke in die Unternehmensberatung als vollwertiges Projektteammitglied mit Associate-Aufgaben. Das Programm umfasst einen persönlichen BCG-Buddy, Trainings wie „Personal Brand", Networking-Events (Praxisgruppen-Speeddating, Women Lunch, Leadership Coffee Chat) und die Möglichkeit zur Verlängerung auf acht Wochen. Herausragende Absolventinnen erhalten ein Angebot für den Festeinstieg und werden Teil des FAST FORWARD Bindungsprogramms mit exklusiven Weiterbildungsangeboten. Bewerbungsschluss für Sommer ist der 5. April 2026, für Herbst der 28. Juni 2026.

    Mehr unter bcg-einstieg.de/womens-intensiveship

    BCG // AI-ship 2026

    BCG // AI-ship // Deutschland & Österreich, Sommer: 26.05./01.06./08.06.2026; Herbst:  24.08./31.08./07.09.2026

    BCG bietet mit dem AI-ship ein achtwöchiges Praktikum (bis zu zwölf Wochen bei Pflichtpraktika) für Studierende aller Fachrichtungen mit Interesse an strategischen Fragestellungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Teilnehmenden arbeiten als vollwertige Teammitglieder an AI-Projekten bei Kunden und unterstützen bei Fragen zur strategischen AI-Anwendung, Impact-Hebeln und Geschäftsmodell-Veränderungen. Das Programm umfasst exklusive Insight-Sessions mit AI-Expert:innen aus der Tech & Digital Advantage Praxisgruppe, persönliches Mentoring, Networking-Dinners und einen BCG-Buddy. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Herausragende Absolvent:innen erhalten ein Angebot zum Festeinstieg und werden Teil des FAST FORWARD Bindungsprogramms. Bewerbungsschluss für Sommer ist der 15. März 2026, für Herbst der 24. Mai 2026.

    Mehr unter bcg-einstieg.de/AIship

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