Interview: WGMB ermittelt die Hidden Champions des Beratungsmarktes 2022

Bianka Knoblach und Dietmar Fink Bild © redphoto

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Discovering Hidden Champions 8.0: Studie zeigt Unternehmen mit hoher fachlicher Expertise

Bereits zum achten Mal identifizierte die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in der gleichnamigen Studie die „Hidden Champions der Beraterbranche“. Ziel der Studie ist es, anhand einer strukturierten, ausführlichen Befragung von Führungskräften aus großen und mittelständischen Unternehmen zu ermitteln, welchen hochspezialisierten, aber einer breiten Öffentlichkeit weniger vertrauten Beratungsunternehmen in ihrem Fachgebiet von ihren Kunden eine höhere Expertise bescheinigt wird als den drei großen Beratungshäusern McKinsey, BCG und Bain. David Lins von junior //consultant sprach mit Bianka Knoblach, Geschäftsführende Direktorin der WGMB, und Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung in Bonn und Wissenschaftlicher Direktor der WGMB, über die Ergebnisse.

Die Hidden Champions des Beratungsmarktes wurden 2022 zum achten Mal aufgelegt. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Bianka Knoblach: Zunächst würde ich unsere Hidden-Champions-Auszeichnung gerne kurz einordnen, denn ich weiß nicht, ob jeder Leser und jede Leserin die Hintergründe kennt: Die Hidden Champions sind das älteste Qualitätssiegel für Berater in Deutschland. Vor knapp 20 Jahren wurde es zum ersten Mal verliehen. Viele Berater sagen auch, es sei nicht nur das älteste, sondern auch das härteste Qualitätssiegel, denn schließlich benchmarken wir alle Kandidaten konsequent gegen McKinsey, Bain und BCG. In jedem Fall, und das ist uns wichtig, ist es das einzige Qualitätssiegel, mit dem sich keine kommerziellen Interessen verbinden. Das heißt, wir versuchen nicht, möglichst viele Berater auszuzeichnen, die für diese Auszeichnung dann ein Entgelt bezahlen, sondern nur solche Firmen, die es nach unseren strengen Kriterien wirklich verdienen.

Dietmar Fink: Und verdienen ist ein gutes Stichwort: Unser Institut verdient mit der Auszeichnung nichts. Das ist uns wichtig, denn unsere Neutralität ist unser höchstes Gut. Bei den Hidden Champions ist es so, dass sich alle betrachteten Berater an den Kosten der Evaluation beteiligen – egal, ob sie die Auszeichnung erhalten oder nicht. Und sämtliche Beträge, die die Kosten der Evaluation übersteigen, verwenden wir am Ende einer jeden Runde zu einhundert Prozent für ein festliches Dinner, bei dem wir die Siegelträger gebührend feiern. Das letzte Champions Dinner hat übrigens gerade stattgefunden, im China Club in Berlin. In diesem Jahr konnten sich 30 Beratungsunternehmen als Hidden Champions qualifizieren. Wie ist dieser Wert im Vergleich zu den früheren Studien zu sehen?

Bianka Knoblach: Die Anzahl der ausgezeichneten Firmen ist in den letzten Runden kontinuierlich gestiegen. Das liegt zum einen daran, dass sich unser Blick für den Markt schärft, vor allem aber auch daran, dass mehr und mehr mittelgroße Beratungsfirmen in ihrem jeweiligen Spezialgebiet zu ernstzunehmenden Wettbewerbern für McKinsey, Bain und BCG heranwachsen. Vor 20 Jahren war das noch viel seltener der Fall. Allerdings: Die Anzahl der Firmen, die sich als Hidden Champions qualifizieren können, ist weiterhin sehr gering, wenn man überlegt, dass in Deutschland rund 18.000 Beratungsfirmen tätig sind. Ganz oben, in der Spitze des Marktes, wird die Luft dann doch sehr schnell sehr dünn.


Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Diversity – das brennt vielen Beratungskunden unter den Nägeln

Bianka Knoblach, Geschäftsführende Direktorin der WGMB


Sie haben zehn Beratungen mit besonderer Branchenexpertise gekürt. Gleichzeitig zeichnen Sie 20 Beratungen in einer fachlichen Spezialdisziplin aus. Worum handelt es sich bei diesen Spezialdisziplinen und auf welche sollten unsere Leser:innen bereits während ihres Studiums besonderen Wert legen, weil sie in Zukunft immer wichtiger werden?

Dietmar Fink: Die Spezialdisziplinen, die wir betrachten, unterscheiden sich im Grunde nicht von den Themen, die auch McKinsey, Bain und BCG adressieren. Da geht es beispielsweise um die Strategieentwicklung, aber auch um Operations- und Performance-Themen, um Führung und Organisation, Change Management oder Programm- und Projektmanagement. Der Unterschied zu McKinsey, Bain und BCG liegt in der Fokussierung der Hidden Champions, die sich meist nur eine oder zwei Disziplinen herausgreifen, in denen sie eine sehr, sehr tiefe Expertise aufbauen.

Bianka Knoblach: Natürlich ist es gut, sich bereits frühzeitig im Studium Gedanken darüber zu machen, für welche Fachdisziplin man sich in Position bringen möchte. Meiner Meinung nach sollte man sich dabei aber vor allem von den eigenen Interessen leiten lassen. Wen es ins Marketing zieht, den würde eine Karriere im Controlling im Zweifel recht unglücklich machen. Und auch umgekehrt. Aber natürlich gibt es einige Themen, die zukünftig besonders gefragt sein werden.

Die Lieferkettenthematik beispielsweise wird Beraterinnen und Berater in vielen Branchen auf absehbare Zeit beschäftigen. Auch die Digitalisierung hat ihren Zenit noch lange nicht überschritten. Hier wandelt sich der Markt mehr und mehr von der strategischen Ausrichtung zur operativen Umsetzung – vom Denken zum Handeln. Und dass ESG-Themen unsere Gesellschaft auf lange Zeit beschäftigen werden, ist ein offenes Geheimnis: Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Diversity – das brennt vielen Beratungskunden unter den Nägeln.

Besonders leistungsstarke Unternehmen etablieren sich in der Regel deshalb an der Spitze eines Marktes, weil ihre Mitarbeitenden sehr qualifiziert sind. Ist aus Ihrer Sicht der Rückschluss erlaubt, dass Berufseinsteiger:innen in das Consulting bei den Hidden Champions nicht nur von den Besten lernen können, sondern auch die Vorzüge eines überschaubareren Unternehmens – in Hinblick auf Hierarchien, Flexibilität, kurze Entscheidungswege – erhalten?

Dietmar Fink: Wer einen Berufseinstieg bei einem Hidden Champion ins Auge fasst, kann sicher sein, fachlich schnell und sehr tief in die betreffende Spezialdisziplin einzusteigen. Das ist anders als bei vielen großen Firmen, die ihren Beraterinnen und Beratern auf den unteren Karrierestufen oft noch eine etwas größere Flexibilität ermöglichen, so dass man in verschiedene Bereiche Einblick gewinnen kann, bevor man sich endgültig auf einen davon festlegt. Diese Flexibilität hat man bei einem Hidden Champion aufgrund der starken fachlichen Fokussierung nicht im gleichen Maße. Dafür ist man meist schneller im direkten Kontakt mit den Kunden und schneller in Verantwortung für Teilprojekte.

Bianka Knoblach: Ob man lieber bei einem kleineren oder einem größeren Unternehmen arbeiten möchte, ist im Grunde Geschmacksache. Unsere eigenen Absolventinnen und Absolventen entscheiden sich immer häufiger für die flachen Hierarchien und die kurzen Entscheidungswege bei den Hidden Champions, insbesondere, wenn sie diese mit den überbordenden Infrastrukturen der Beratungsbereiche bei den vier großen Wirtschaftsprüfern – PwC, Deloitte, KPMG und EY – oder mit IT-Beratungsgiganten wie Accenture oder Capgemini vergleichen. Klassische Managementberater wie McKinsey, Bain oder BCG verstehen es hingegen recht gut, trotz ihrer Größe die Vorzüge einer überschaubaren Organisation aufrechtzuerhalten – durch kleine Praxisgruppen mit offenen Türen und flachen Hierarchien, durch Büros mit Start-up-Flair und durch Neighbourhoods, in denen sich die Berater fast schon familiär geborgen fühlen.


Die Absolventinnen und Absolventen, die sich bei den Hidden Champions bewerben, sind oft engagierter und informierter, weil sie sich sie sich intensiver mit dem Markt auseinandergesetzt haben

Bianka Knoblach, Geschäftsführende Direktorin der WGMB


Um etwas Wasser in den Wein zu gießen: Warum gelingt es nur wenigen der Hidden Champions wirklich dauerhaft auf den Radar angehender Absolvent:innen zu kommen?

Dietmar Fink: Um es ganz klar zu sagen: Der Wettbewerb um die besten Talente ist die größte Herausforderung für die Hidden Champions. Dessen sind sich alle bewusst. Es ist aber nicht ganz leicht, in der Breite des Marktes auf den Radar der Top-Talente zu kommen, wenn man, im Extremfall, um den Faktor 100 kleiner ist als die großen Wettbewerber. Das ist natürlich auch eine Frage der Ressourcen.

Bianka Knoblach: Andererseits profitieren die Hidden Champions von einer Art Selbstselektion. Die Absolventinnen und Absolventen, die sich bei den Hidden Champions bewerben, sind oft engagierter und informierter als diejenigen, die ausschließlich bei MBB anklopfen. Allein die Tatsache, dass sie die Hidden Champions kennen und einordnen können, zeigt, dass sie sich intensiver mit dem Markt auseinandergesetzt haben. Natürlich gibt es auch viele informierte Bewerberinnen und Bewerber, die trotzdem ein Angebot von einem der großen Namen bevorzugen. Wir beobachten jedoch immer mehr Fälle, in denen die Hidden Champions den Zuschlag erhalten.

Selbst, wenn man sich beruflich mit diesem Thema beschäftigt, staunt man, wie viele hervorragende Beratungen es gibt – von denen man noch nie etwas gehört hat. Wie ist das bei Ihnen: Gibt es für Sie eigentlich auch noch hin und wieder Terra Incognita?

Dietmar Fink: Natürlich begegnen auch uns immer einmal wieder hervorragende Beratungen, die wir zuvor nicht kannten. Wir setzen sogar alles daran, den Markt ununterbrochen nach solchen Kandidaten zu screenen. Schließlich ist es unser oberstes Anliegen, die Transparenz der Beratungsbranche zu erhöhen.

Bianka Knoblach: Andererseits hat sich im Laufe der Jahre gezeigt, dass es nicht wirklich vielen kleineren Firmen gelingt, in der Spitze des Marktes auf Augenhöhe mit McKinsey, Bain und BCG schrittzuhalten. Wir beobachten regelmäßig rund 200 Beratungsunternehmen, denen wir dies grundsätzlich zutrauen. Aber wie gesagt: Nach unseren strengen Maßstäben sind es momentan nicht mehr als 30, die sich qualifizieren konnten.


Manchmal kommt uns ein liebgewordener Hidden Champion abhanden – weil er zu bekannt geworden ist. Über solche Erfolgsgeschichten freuen wir uns natürlich sehr

Prof. Dr. Dietmar Fink, WGMB


Allerdings: Wenn man die Studie einige Jahre verfolgt hat, trifft man immer wieder auf alte Bekannte. Wann hört eigentlich ein Hidden Champion auf, „hidden“ zu sein?

Bianka Knoblach: Wir haben für uns ein ganz klares Kriterium definiert: Eine Beratung, die im Top-Management großer Unternehmen einen ungestützten Bekanntheitsgrad hat, der über 15 Prozent liegt, ist für uns nicht mehr „hidden“. Dafür bitten wir alle zwei Jahre rund 1.500 Führungskräfte aus deutschen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens einer Milliarde Euro, uns die zehn Managementberatungsunternehmen zu nennen, die ihnen spontan in den Sinn kommen. Daraus berechnen wir den entsprechenden Wert.

Dietmar Fink: Und manchmal kommt uns dann auch ein liebgewordener Hidden Champion abhanden – in diesem Jahr etwa die Beratung Horváth, die von Beginn an einer unserer Siegelträger war. Auch andere ehemalige Hidden Champions haben unsere 15-Prozent-Marke mittlerweile hinter sich gelassen. Oliver Wyman beispielsweise. Auch die waren vor vielen Jahren einmal einer unserer Hidden Champions. Über solche Erfolgsgeschichten freuen wir uns natürlich sehr. Letztendlich zeichnet es unseren Award ja aus, wenn wir herausragende Firmen bereits aufspüren, bevor sie sich als veritable Größen des Marktes etabliert haben.

Bianka Knoblach: Die meisten Hidden Champions gehen uns allerdings nicht verloren, weil sie die 15-Prozent-Marke irgendwann überschreiten, sondern deshalb, weil sie von größeren Beratungsunternehmen aufgekauft werden. BrainNet und Stratley zum Beispiel von KPMG, J&M und OC&C von EY, B-LUE von Bain und in der aktuellen Runde gerade T.A. Cook von Accenture. Da dient unsere Auszeichnung dem Einen oder Anderen als Einkaufsliste.

Was sind die objektiven Kriterien und Merkmale, die ein Unternehmen zu einem Hidden Champion machen?

Bianka Knoblach: Zunächst einmal: Man kann sich um die Auszeichnung nicht bewerben. Nur Beratungen, die uns von einem erfahrenem Beirat aus Beratungskunden, Marktanalysten, Journalisten und ehemaligen Beratern als mögliche Hidden Champions vorgeschlagen werden, nehmen wir in unsere Betrachtung auf. Alle vorgeschlagenen Firmen analysieren wir ohne ihr Wissen zunächst dahingehend, ob sie ein tatsächliches Potenzial besitzen, sich als Hidden Champion zu qualifizieren. Dazu führen wir zunächst vertrauliche Gespräche mit einigen ihrer Kunden. Wenn wir den Eindruck haben, dass eine echte Chance besteht, unsere Kriterien zu erfüllen, starten wir eine ausführliche Evaluation. Dazu führen wir eine umfassende Kundenbefragung durch, in deren Rahmen wir Feedback zu unterschiedlichsten „harten“ und „weichen“ Leistungskriterien erheben. Die Hälfte der Befragten rekrutieren wir aus unserem eigenen Netzwerk, die andere Hälfte muss uns von den betrachteten Beratungen selbst benannt werden.

Dietmar Fink: Wichtig ist dabei, dass mindestens 50 Prozent der Kunden der Beratung in der Vergangenheit bereits mit McKinsey, Bain oder BCG zusammengearbeitet haben. Denn die Kunden, die wir befragen, müssen dazu in der Lage sein, die Leistungsfähigkeit der betrachteten Beratung in ihrem Spezialgebiet mit der von McKinsey, Bain und BCG zu vergleichen. Nur die Beratungen, die bei diesem Vergleich besser bewertet werden als McKinsey, Bain und BCG, werden von uns als Hidden Champions ausgezeichnet.


Auf dem Champions Dinner in Berlin Bild © Robert Günther

Auf dem Champions Dinner in Berlin Bild © Robert Günther

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Alle weiteren Informationen gibt es unter www.hidden-champions-of-consulting.de

 


Hintergrund

Wer sind die Hidden Champions?

Die Hidden Champions sind die ermittelten Sieger der Studie „Die Hidden Champions des Beratungsmarktes” der WGMB (Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung), die 2022 zum achten Mal erhoben wurde.

Was ist die WGMB?

Vor 24 Jahren wurde die WGMB als wissenschaftliches Forschungsinstitut in privater Trägerschaft gegründet und konnte sich in dieser Zeit über zahlreiche Publikationen, Projekte und Studien – allen voran die Hidden Champions – als Schrittmacherin im Bereich der anwendungsorientierten Managementforschung etablieren. Den Forschungsbereich Beratung leitet Prof. Dr. Dietmar Fink (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg).

Was ermittelt die Studie?

Ziel der Studie ist es, anhand einer strukturierten, ausführlichen Befragung von Führungskräften aus großen und mittelständischen Unternehmen zu ermitteln, welchen hochspezialisierten, aber vergleichsweise unbekannten Beratungsunternehmen in ihrem Fachgebiet von ihren Kunden eine höhere Expertise bescheinigt wird als den drei großen Beratungshäusern McKinsey, BCG und Bain & Company.

Wie können sich Beratungsunternehmen qualifizieren?

Um die Auszeichnung „Hidden Champion“ kann sich ein Beratungsunternehmen nicht bewerben. Die Vorauswahl erfolgt ausschließlich auf Vorschlag durch unabhängige Experten.

Wer wird als Hidden Champion ausgezeichnet?

Ein Hidden Champion …

… muss nach Einschätzung eines Expertengremiums ein grundsätzliches, im Rahmen einer Vorstudie bestätigtes Potenzial besitzen, sich als Hidden Champion zu qualifizieren.

… muss einen ungestützten Bekanntheitsgrad besitzen, der im Topmanagement deutscher Großunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 1 Mrd. Euro bei maximal 15 Prozent liegt.

… muss dazu in der Lage sein, der WGMB mindestens zehn Ansprechpartner aus Kundenunternehmen zu benennen, die das Institut zu seinen Kompetenzen befragen kann.

… muss für Kunden arbeiten, von denen mindestens 50 Prozent auch bereits mit einem oder mit mehreren der Champions – McKinsey, BCG und Bain – zusammengearbeitet haben.

… muss von seinen Kunden in mindestens einem Spezialgebiet besser bewertet werden als McKinsey, BCG und Bain; die Kompetenzeinschätzung erfolgt durch die benannten Ansprechpartner und durch die Befragten der Referenz-Stichprobe.