Sofia Dietz: Von der Praktikantin zum Business Consultant bei BearingPoint

Als Ausgleich zum Arbeitsalltag treibt Sofia Sport, reist gerne und trifft sich mit Freund:innen

Als Ausgleich zum Arbeitsalltag treibt Sofia Sport, reist gerne und trifft sich mit Freund:innen

Auf ein Wort mit Sofia

BearingPoint und Sofia verbindet bereits eine längere gemeinsame Geschichte: Sofia hat BearingPoint durch ein Praktikum und ein Werkstudium während ihres Bachelors kennengelernt. Nach Abschluss ihres Masters war sie der Meinung: Das kann es noch nicht gewesen sein! Deswegen ist sie als Berufseinsteigerin zu BearingPoint zurückgekehrt. 

Du warst bereits vor deinem Berufseinstieg bei BearingPoint als Praktikantin und Werkstudentin tätig. Später bist du zurückgekommen und hier in den Job gestartet – was hat dich an BearingPoint überzeugt?

Genau richtig – ich habe während meines Bachelorstudiums ein Praktikum bei BearingPoint absolviert und war anschließend Werkstudentin. Damals hat mich vor allem die Unternehmenskultur und der Fokus auf die Menschen begeistert. Eine Beratung mit flachen Hierarchien, einem tollen Teamspirit und der Möglichkeit, mich auf den Gebieten einzubringen und weiterzuentwickeln, für die ich mich besonders interessiere. Auch als Praktikantin habe ich bereits an Themen gearbeitet, für die ich eigenständig verantwortlich war.

Das hat mich damals natürlich motiviert und letztendlich davon überzeugt, für den Berufseinstieg zu BearingPoint zurückzukommen.

Wie liefen deine ersten 100 Tage als Berufseinsteigerin bei BearingPoint ab?

Zu Beginn habe ich an den New Member Days teilgenommen. Hier wird man mit den firmeneigenen Tools und Prozessen vertraut gemacht. Außerdem habe ich meinen Mentor kennengelernt, der mir für anfängliche Fragen zur Seite stand, sowie meinen Development Manager, mit dem ich regelmäßig meine persönliche Entwicklung innerhalb der Firma bespreche. Anschließend ging es auch schon auf das erste Projekt und in die direkte Zusammenarbeit mit dem Kunden. Auch neben der Projektarbeit konnte ich an Schulungen teilnehmen, um mir weiteres Wissen anzueignen.

Darüber hinaus nahm ich an der Be.School teil. Eine mehrtägige Schulung, die die Möglichkeit bietet, sich mit Kolleg:innen europaweit zu vernetzen und den eigenen „Consulting-Methodenkoffer“ aufzubauen. Das war sehr spannend – und die erlernten Methoden kann ich nun noch immer im Rahmen von Beratungsprojekten in der Praxis einsetzen.

Wie hat sich dein Berufseinstieg als Frau in der Unternehmensberatung gestaltet; denkst du, es gibt hier Unterschiede zu deinen männlichen Kollegen?

BearingPoint ist der Equality-Gedanke sehr wichtig. Ich habe positive Erfahrungen gemacht und konnte meinen Input immer einbringen und dieser wurde wertgeschätzt – von BearingPoint-Seite aber auch auf Kundenseite. Von daher habe ich nicht das Gefühl, dass mein Einstieg anders gelaufen ist als der meiner männlichen Kollegen.

Inzwischen wurdest du zum Consultant befördert – wie haben sich deine Aufgabengebiete und Verantwortlichkeitsbereiche verändert?

Die Beförderung ging auch mit mehr Verantwortung einher. Ich erhalte nun größere, eigene Aufgabengebiete, für deren Umsetzung ich zuständig bin. Dabei wird auch erwartet, dass ich die bereits erlangte Expertise aktiv einbringe. Auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden verläuft nun deutlich eigenständiger. Man wächst hier definitiv an seinen Herausforderungen.

Mit welchen Herausforderungen war dieser Karrieresprung verbunden und wie wurdest du hier unterstützt?

Die größte Herausforderung war es, mich hinsichtlich des fachlichen Know-how, aber auch bezüglich der Kundenbeziehungen so einzuarbeiten, dass ich größere Aufgabenpakete eigenständig betreue und verantworte. Ziel war es, ein universelles Skill-Set aufzubauen, um den Kunden optimal zu beraten. Im Projektalltag erhalte ich dafür Unterstützung meines Managers, sodass ich mich kontinuierlich weiterentwickeln kann.

Außerdem gibt es regelmäßige Feedbackgespräche, die sehr helfen, zu reflektieren, wo meine Stärken und Entwicklungspotenziale liegen.

Was ist dein Lieblingsmoment an einem typischen Arbeitstag?

Auch wenn es vielleicht nicht täglich vorkommt: Wenn der Kunde sich für unsere Arbeit bedankt und feststellt, dass wir ihm einen Teil seiner Arbeit erleichtern konnten. Wertschätzung dieser Art motiviert mich immer wieder aufs Neue.

Welche Fähigkeiten aus deinem Skill-Set, die du bereits vor deiner Zeit bei BearingPoint aufgebaut hast, kommen dir bei deinen Projekten besonders zugute – hast du ein kurzes Beispiel hierfür?

In meinem Masterstudium hatte ich bereits verschiedene, längerfristige Gruppenarbeiten. Auch jetzt ist Teamgeist gefragt, um Projekte gemeinsam zu realisieren. Und auch bei BearingPoint steht der Teamgedanke im Zentrum: Nicht umsonst lautet unser Purpose „Together, we are more than business”.

Welcher Freizeitbeschäftigung gehst du nach einem langen Arbeitstag nach?

Ich freue mich auf einen Ausgleich durch Sport – ob im Fitnessstudio oder mit dem Fahrrad an der frischen Luft. Gerne natürlich auch mit Freunden!

Wie wurdest du als Frau bei BearingPoint gefördert – kannst du hier von persönlichen Erlebnissen berichten? Gibt es darüber hinaus noch weitere Programme?

Neben Trainings zur Stärkung von Soft Skills sowie fachlichen Kenntnissen gibt es bei BearingPoint auch das Frauennetzwerk Women@BearingPoint. Hier- über werden unterschiedliche Events angeboten, bei denen man sich mit anderen Kolleginnen austauschen kann. Außerdem bietet BearingPoint ein firmenweites Female Leadership Programm an. All diese Angebote tragen zur internen Vernetzung der Frauen untereinander bei.

Du engagierst dich selbst für das Women@BearingPoint Netzwerk – kannst du uns mehr hierüber erzählen?

Im Rahmen des Netzwerkes werden verschiedene Veranstaltungen angeboten. Diese reichen von Fachvorträgen bis zu Sportevents – der Spaß soll schließlich nicht zu kurz kommen! Hier werden unter anderem Veranstaltungen zu Themen wie „Der Weg zur Managerin“ oder „Female Finance“ angeboten. Dabei wird das interne Netzwerk gefördert und der weitere Karriereweg unterstützt. Frauen, die bei BearingPoint starten, werden ermutigt, sich hier zu engagieren. Auch ich bin sehr gerne Teil hiervon und habe bereits Veranstaltungen mitgeplant und umgesetzt.

Welche drei Tipps würdest du weiblichen Beratern für ihren Berufseinstieg mitgeben?

1. Kommuniziere deine Interessen! Dir hat etwas besonders Spaß gemacht? Du hast Interesse, an einem bestimmten Thema mitzuwirken? Teile dich mit, sodass du Spaß und Motivation an der Arbeit behältst.

2. Bleib neugierig! Nutze Möglichkeiten, dich mit neuen Themen auseinanderzusetzen – vielleicht entdeckst du etwas Neues, für das du brennst.

3. Stelle Fragen! Nutze das richtige Umfeld und die richtigen Ansprechpartner:innen, um Fragen zu stellen, dadurch zu lernen und dich weiterzuentwickeln.


Sofia Dietz, BearingPointSofia Dietz, BearingPoint
Sofia Dietz studierte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Wirtschaftswissenschaften. Vertieft hat sie dies mit ihrem Master of Science in Applied Economics and Finance an der Copenhagen Business School. Seit Januar 2021 ist sie bei BearingPoint und betreut aktuell als Business Consultant den fachlichen Schwerpunkt Prozessmanagement im Bereich Finance & Risk.