
Interview mit Jasper Martens, Consultant (und ehemaliger Praktikant) bei E.ON Inhouse Consulting
Ein Case Study Workshop an der RWTH Aachen, ein dreimonatiges Praktikum, ein Übernahmeangebot – Jasper Martens erzählt, wie aus einem ersten Kontakt ein Festeinstieg bei E.ON Inhouse Consulting wurde und warum Teamkultur, Verantwortung und echte Energiewende-Projekte für ihn den Ausschlag gaben.
Jasper, wie bist du damals überhaupt auf E.ON Inhouse Consulting aufmerksam geworden – und warum ein Praktikum?
Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Elektrische Energietechnik an der RWTH Aachen studiert und während des Studiums bewusst versucht, die Energiebranche aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen – über Werkstudierendenjobs, HiWi-Stellen und Praktika. E.ON Inhouse Consulting war für mich die Chance, die Branche mal aus einer strategischen Perspektive zu erleben.
In Kontakt gekommen bin ich über einen Case Study Workshop bei den aixperienceDays an meiner Uni. Da habe ich direkt einen super ersten Eindruck vom Team und der Unternehmenskultur bekommen: anspruchsvoll, zugleich aber äußerst unterstützend und geprägt von einem starken Fokus auf konstruktives Feedback. Die Kombination hat mich überzeugt und ich habe mich für ein Praktikum beworben.
Wie hast du deine 3 Monate als Visiting Consultant (Praktikant) erlebt, und woran hast du konkret gearbeitet?
Definitiv zunächst außerhalb meiner Komfortzone, weil ich ja aus dem eher technischen Bereich kam. Aber ich habe letztlich schnell in die Beratertätigkeit reingefunden, vor allem dank des Teams. Die Zeit war intensiv, dynamisch und in vielerlei Hinsicht herausfordernd – zugleich äußerst bereichernd und abwechslungsreich. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, ein vollwertiges Teammitglied zu sein und Mehrwert stiften zu können.
Ich war auf einem großen, strategisch wichtigen Projekt zur Standardisierung von Netzanschlussprozessen für große Erzeugungsanlagen. Ein super aktuelles und greifbares Thema – gerade mit Blick auf die Energiewende. Ich bin glücklicherweise direkt zum Projektstart eingestiegen, also noch in der Konzeptionsphase, und konnte von Anfang an inhaltlich mitgestalten.
Was hast du fachlich und persönlich am meisten gelernt?
Fachlich habe ich viel über die Komplexität von Netzanschlussprozessen und die operative Realität der Verteilnetzbetreiber gelernt. Persönlich ging es vor allem um Strukturierung: Probleme sauber aufsetzen und Lösungsansätze skizzieren, Aufgaben priorisieren, Ergebnisse klar kommunizieren und mit verschiedenen Stakeholdern umgehen. Besonders wertvoll war, dass ich schnell eigene Arbeitspakete übernehmen, Interviews führen und sogar kleine Arbeitsgruppen leiten durfte. Dadurch, dass Teamwork bei E.ON Inhouse Consulting großgeschrieben wird, konnte ich bei benötigter Unterstützung immer auf meine Kollegen zugehen und Inhalte challengen.
Gab es den einen Moment, in dem dir klar wurde: Hier will ich nach meinem Praktikum langfristig bleiben?
Einen einzelnen Aha-Moment gab es nicht. Die Entscheidung hat sich eher rückblickend ergeben und resultierte aus mehreren Faktoren: Mir hat die Unternehmenskultur und die Zusammenarbeit im Team extrem gut gefallen auch abseits des Projekts – etwa bei regelmäßigen Team-Events, bei denen man sich persönlich besser kennenlernen konnte und der Teamzusammenhalt gestärkt wurde. Darüber hinaus war für mich ein zentraler Aspekt die steile Lernkurve und die weitreichenden Chancen zur professionellen und persönlichen Weiterentwicklung. Als Praktikant schon viel Verantwortung und Freiraum zu bekommen – immer begleitet von regelmäßigem Feedback – fand ich zudem sehr positiv. Auch konnte ich viele Inhalte aus meinem Studium direkt anwenden. Und klar: Als Teil von E.ON aktiv an der Energiewende mitzuarbeiten und wegweisende Entscheidungen mitzugestalten, ist einfach unglaublich spannend!
Als ich nach meinem Praktikum das Angebot für den Festeinstieg bekommen habe, war die Entscheidung recht einfach: Hier will ich langfristig bleiben!
Wie lief der Übergang vom Visiting Consultant zum Consultant ab?
Meine erste Station als Consultant war tatsächlich ein Folgeprojekt meines Praktikums, wodurch ichinhaltlich recht schnell wieder abgeholt war. Zusätzlich kannte ich noch einige Teammitglieder und auch Partner auf der E.ON-Seite. Das war eine super Ausgangslage.
Klar, als Consultant hatte ich mehr Verantwortung für meine eigenen Arbeitsergebnisse und der „Welpenschutz“ war weg, aber ich habe weiterhin viel Support aus dem Team bekommen. Insgesamt konnte ich Themen deutlich eigenständiger vorantreiben, Workshops vorbereiten und Ergebnisse erarbeiten und präsentieren. Besonders motivierend war, dass mich Partner von E.ON-Seite als verlässlichen Ansprechpartner wahrgenommen haben und mit inhaltlichen Fragen direkt auf mich zugekommen sind. Die gemeinsame Identifikation mit dem E.ON-Konzern und das große Vertrauen finde ich sehr motivierend.
Ein absolutes Highlight beim Einstieg als Consultant war für mich die BCR-Woche (Basic Consulting Readiness Training). Fünf Tage voller intensiver Trainings, viel Input fürs Berater-Toolkit und gleichzeitig eine super Teambuildingmöglichkeit mit anderen New Joinern – alles, was man für einen erfolgreichen Start in der Beratung braucht!
Wie wirst du als New Joiner bei E.ON Inhouse Consulting sonst noch unterstützt?
Hier gibt es mehrere Ebenen: den Development Lead für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung, einen Buddy für alle informelleren Fragen rund um interne Abläufe und Organisatorisches, und generell eine extrem offene Kultur mit ständigem Feedback. Das interne Netzwerk ist großartig und die Hemmschwelle, andere anzusprechen, dank vieler interner Initiativen und Formate super niedrig – das hilft enorm. Toll ist auch, dass man wirklich den Freiraum bekommt, sich zu entwickeln. Es muss – und wird – nicht alles von Anfang an perfekt laufen.
Zum Abschluss: Dein Tipp für Studierende und Absolventen?
Solltet ihr euch für ein Praktikum oder einen Festeinstieg bei E.ON Inhouse Consulting interessieren, ist Begeisterung für die Energiebranche und -wende auf jeden Fall wichtig. Ihr solltet offen sein, aus der eigenen Komfortzone rauszugehen und nicht mit zu engen Erwartungen starten. Bereitet euch zudem gut auf den Recruiting Day vor, um dort selbstbewusst aufzutreten. Und ganz klar: Nehmt Uni-Events und Workshops von E.ON Inhouse Consulting mit! Für mich selbst war das der Türöffner und Einstieg – und auch ihr könnt eigentlich nur gewinnen. Traut euch!