HR Business Partnerin Dorothee Scharf über Bewerbung und Berufseinstieg bei Sopra Steria

Dorothee Scharf von Sopra Steria Consulting

In ihrer Freizeit ist Dorothee Scharf leidenschaftliche Hobbyköchin und treibt gerne Kraftsport. Außerdem liebt sie es Städtetrips zu unternehmen.

“Unser Fokus liegt auf Hochschulabsolvent*innen und Young Professionals”: Dorothee Scharf von Sopra Steria im Interview

Die Diplom-Psychologin Dorothee Scharf arbeitet bereits seit acht Jahren bei Sopra Steria und ist heute HR Business Partnerin für die Division, die den Öffentlichen Sektor berät. Vor ihrer Zeit bei Sopra Steria hat sie in verschiedenen Branchen und Unternehmen Erfahrungen im Personalbereich gesammelt. Wie viele Bewerbungen sie in ihrem HR-Leben schon gesehen hat, weiß sie nicht – was Bewerber*innen mitbringen müssen, um zu begeistern, dafür aber ganz genau.

Frau Scharf, was müssen Bewerber*innen mitbringen, um bei Sopra Steria zu überzeugen?

Ganz klar: Berater*innenkompetenz. Auf der einen Seite bedeutet das eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, professionelles Auftreten und ein gesundes Selbstbewusstsein. Auf der anderen Seite sehr gute kognitive Fähigkeiten, wie eine schnelle Auffassungsgabe und strukturiertes, analytisches Denkvermögen. Darüber hinaus ist uns Zielorientierung, Motivation und Eigeninitiative sehr wichtig. Den Rest bringen wir unseren Absolvent*innen bei. Alle, die bei uns als Associate Consultants einsteigen, nehmen an unserem  Graduate Program Consulting teil. Das ist ein 12-monatiges Trainingsprogramm, das methodische Kompetenzen, wie sicheres Auftreten und wirkungsvolles Präsentieren. Wer sich darüber hinaus fachliche in eine spezifische Richtung entwickeln möchte, kann an einem unserer Expertise Graduate Programs teilnehmen.

Thema Berufseinstieg: Was würden Sie Bewerber*innen raten, die in die Consultingbranche einsteigen wollen?

Um als Berater*in erfolgreich zu sein und sich in dem Job auch wohlzufühlen, muss man auf jeden Fall eine ordentliche Portion Reiselust und -bereitschaft mitbringen. Man sollte sehr gut organisiert sein, um Beruf und Freizeit unter einen Hut zu bekommen. Bewerber*innen rate ich daher, sich ein genaues Bild des Berufsalltags zu machen.

Hat man dann ein Verständnis davon, wie Beratung tickt, sollte man sich selbst hinterfragen: Habe ich Lust dazu? Bin ich gerne unterwegs? Kann ich mich gut strukturieren? Arbeite ich gerne mit verschiedenen Ansprechpartner*innen? Das kommunizieren wir im Bewerbungsprozess auch deutlich. Unsere Videos von unseren Mitarbeiter*innen auf der Karriereseite zum „Berater-Alltag“ sind sicherlich eine gute Hilfe und geben einen realistischen Einblick in das Berater*innen-Leben.


“Auch mit einem Bachelor ist bei uns der Direkteinstieg möglich.”

Dorothee Scharf von Sopra Steria zum Thema Berufseinstieg


Wen sucht Sopra Steria und welche Aus- und Weiterbildungen werden Einsteiger*innen geboten?

Unser Fokus liegt auf Hochschulabsolvent*innen und Young Professionals, weshalb wir das bei jungen Kandidat*innen sehr beliebte „Graduate Program Consulting“ entwickelt haben. Mit Schulungen in den Bereichen Kommunikation, Präsentation, Projektplanung- und Steuerung, möchten wir eine ideale Startbasis für Berufseinsteiger*innen bieten, die sich schnell in den Berater*innenalltag integrieren möchten. Neben dem „Graduate Program Consulting“ bieten wir auch verschiedene „Experise Graduate Programs“ an. Diese Prorgramme bieten fachliche Vertiefungen, je nachdem welche Schwerpunkte unsere Bewerber*innen bereits mitbringen.

Darüber hinaus bilden wir außerdem in verschiedenen Fach- und IT-Bereichen in Form von dualen Studiengängen aus. Auch mit einem Bachelor in der Tasche kann man bei uns als Direkteinsteiger*in starten. Wir werten regelmäßig aus, wen und mit welchem Abschluss wir einstellen. Bachelor- und Masterabschlüsse sind dabei relativ gleichverteilt. Wer den Master berufsbegleitend zu einem späteren Zeitpunkt machen möchte, kann dabei ebenfalls von uns unterstützt werden. Wenn die Leistung stimmt, ist vieles möglich.

In den meisten Stellenanzeigen der Branche ist von “herausragenden Studienleistungen” die Rede. Wie wichtig sind die Noten von Bewerber*innen bei Sopra Steria?

Die Noten spielen in jedem Fall eine Rolle, wenn auch keine ausschlaggebende. Natürlich machen Noten im Einser- und Zweierbereich einen besseren Eindruck als Dreien und Vieren. Wenn alles andere stimmt, geben wir aber auch Bewerber*innen mit schlechteren Studienleistungen eine Chance. Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Bewerber mit einer drei als Abschlussnote im Studium. Er hat das Thema damals von sich aus angesprochen und erklärt, dass er immer viel gearbeitet hat, um sich das Studium zu finanzieren. Genau aus dem Grund konnte er dann aber auch viele relevante Nebentätigkeiten vorweisen, die uns letztlich überzeugt haben – wir haben ihn eingestellt. Schlechtere Studienleistungen können also durchaus kompensiert werden.


“Im Idealfall liegen zwischen Bewerbungseingang und Arbeitsbeginn nur vier bis sechs Wochen.”

Dorothee Scharf von Sopra Steria


Wie läuft der Personalauswahlprozess bei Sopra Steria ab?

Schnell, denn wir haben keinen starren Auswahlprozess. Ist eine Bewerbung mit Potenzial erst einmal im System, wird zeitnah ein Telefongespräch geführt. Anschließend gibt es ein Gespräch, bei dem man sich face-to-face kennenlernt. Im Idealfall liegen zwischen Bewerbungseingang und Arbeitsbeginn nur vier bis sechs Wochen. Ansonsten hängt die Dauer auch davon ab, wo sich Bewerber*innen und Hiring-Manager aufhalten. Befinden sich beide beispielsweise in Frankfurt, kann alles noch zügiger gehen. Bei uns ist Schnelligkeit ein hohes Gut, weshalb es nach dem Gespräch dann auch eine schnelle Entscheidung gibt.

Bietet Sopra Steria auch Praktika an?

Natürlich! Erfahrungsgemäß ist eine Bewerbung ein bis zwei Monate vor gewünschtem Beginn des Praktikums sinnvoll. Unser Credo lautet „Mittendrin statt nur dabei“. Praktikantinnen und Praktikanten werden bei uns voll integriert, bekommen eigenständige Teilaufgaben, arbeiten eng mit ihren Sparing-Partnern aus dem Projekt zusammen. Bei uns liefern sie einen wertvollen Beitrag zum Projekterfolg und sitzen nicht alleine im Backoffice. Zudem haben wir eine sehr hohe Übernahmequote von Praktikanten und auch Werkstudenten. Beide Tätigkeiten sind also eine gute Chance, um bei uns Fuß zu fassen.

Was bietet Sopra Steria als Arbeitgeber?

Das ist eine ganze Menge. Hervorheben möchte ich unser Consultant Advisory Council, das von unserem CEO Urs Krämer initiiert wurde. Dabei hat ein internes Gremium von bis zu zehn Personen unter 30 Jahren ein Jahr lang die Möglichkeit, sich mit dem Unternehmensvorstand über mögliche Optimierungsansätze auszutauschen und ihn von seinen Anliegen zu überzeugen. Dadurch konnten schon einige Themen ins Rollen gebracht und bewegt werden.

Darüber hinaus weiß ich es sehr zu schätzen, dass mobiles Arbeiten ein fester Teil unserer Arbeitskultur ist, genauso wie unser Arbeitszeitkonto. Für den Fall, dass wir mal eine längere Auszeit nehmen möchten, gibt es bei uns außerdem die Möglichkeit ein Sabbatical zu machen.

Eine letzte Frage: Warum haben Sie sich selbst für Sopra Steria entschieden?

Vor meiner Zeit hier war ich bereits im IT-Recruiting tätig. Nach einigen Jahren im E-Commerce wollte ich das Thema aber gerne noch einmal von der Consulting-Perspektive kennenlernen, da der Berater*innenalltag ganz andere Anforderungen an das Recruiting stellt – Stichwort Berater*innenkompetenz. Viele Kandidat*innen, die ich bei meiner bisherigen Tätigkeit kennengelernt hatte, haben sich äußerst positiv über Sopra Steria geäußert und mich so neugierig gemacht.

Mir gefällt das Arbeiten hier unheimlich gut. Als großes mittelständisches Unternehmen haben wir genau die richtige Größe. Groß genug, um mit professioneller Organisation zu glänzen – es gibt moderne Räumlichkeiten, funktionierende Strukturen, professionellen IT-/Officeservice und vieles mehr – aber auch überschaubar genug, um sich mit einem Thema noch einen Namen machen zu können. Man wird noch als Einzelne*r wahrgenommen. Denn obwohl wir sehr dezentral aufgestellt sind, stehen wir immer in engem Austausch und Kontakt mit den Kolleg*innen aus ganz Deutschland – ob über die digitalen Medien oder face-to-face. Das macht das Arbeiten total angenehm.