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    McKinsey & Company

    Feedback, Förderung und Flexibilität: Was McKinsey als Arbeitgeber auszeichnet

    Sarina Werner, Projektleiterinbei McKinsey, schätzt die Vielfalt ihrer Teams – von Ingenieur:innen über Ärzte bis hin zu Mathematiker:innen arbeitet sie mit Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Fachrichtungen zusammen
    Sarina Werner, Projektleiterin bei McKinsey, schätzt die Vielfalt ihrer Teams –
    von Ingenieur:innen über Ärzte bis hin zu Mathematiker:innen arbeitet sie mit Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Fachrichtungen zusammen

    Vom Praktikum zur Projektleitung: Sarina Werners Karriereweg bei McKinsey

    Sarina Werner startete 2019 mit einem achtwöchigen Praktikum bei McKinsey und ist heute Beraterin im Bereich Technology, Media & Telecommunications. Über das Fellow-Programm stieg sie 2020 fest ein und entwickelte sich schnell zur Projektleiterin. Im Interview räumt sie mit Vorurteilen über die Beratungsbranche auf, erklärt die „No Hierarchy”-Kultur bei McKinsey und zeigt, warum Flexibilität und internationale Erfahrungen zu den größten Benefits ihres Arbeitgebers zählen.

    Sarina, du bist über ein Praktikum zu McKinsey gekommen und heute Engagement Manager. Kannst du uns kurz erzählen, wie dein Weg verlaufen ist?

    Nach meinem ersten Masterjahr im Studiengang International Management (CEMS Master in Prag und Mailand) habe ich ein achtwöchiges Praktikum bei McKinsey absolviert, das mir großen Spaß gemacht hat. Im Anschluss erhielt ich ein Angebot, nach meinem Studium als Fellow einzusteigen. Während meiner restlichen Studienzeit war ich Teil des sogenannten „College-Programms“ und blieb über Workshops sowie regelmäßige Telefonate mit meinem McKinsey-Buddy in Kontakt. Mitten in der Covid-Pandemie im Oktober 2020, nach meinem Masterabschluss, bin ich fest bei McKinsey eingestiegen.

    Ursprünglich hatte ich geplant, zwei Jahre zu bleiben und mindestens den vorgesehenen Educational Leave im Fellow-Programm zu nutzen. Ich habe mich dann für einen sechsmonatigen Social Leave entschieden, in dem ich eine NGO unterstützen konnte. Dann kehrte ich zurück und übernahm erste Rollen als Junior-Projektleiterin. Gleichzeitig begann ich, mich auf die Bereiche Software/Telco sowie Strategy & Corporate Finance zu spezialisieren. Seit einem halben Jahr bin ich nun Projektleiterin. Die Arbeit bereitet mir nach wie vor so viel Freude, dass ich auch nach fast fünf Jahren noch immer mit Begeisterung dabei bin.


    Ursprünglich hatte ich geplant, zwei Jahre zu bleiben – die Arbeit bereitet mir nach wie vor so viel Freude, dass ich auch nach fast fünf Jahren noch immer mit Begeisterung dabei bin

    Sarina Werner // McKinsey


    Was hat dich ursprünglich zu McKinsey gezogen? Gab es bestimmte Vorstellungen oder auch Vorurteile, die du hattest?

    Nachdem ich während meines Studiums bereits Praktika und Werkstudierenden-Jobs in Start-ups sowie DAX-30-Unternehmen gemacht hatte, wollte ich die Beratung als Karriereoption ausprobieren. Während meines BWL-Studiums hörte ich oft Aussagen wie: „Geh nicht in die Beratung, da arbeitet man zu viel und die Leute dort sind nerdig und spießig.“ Außerdem wurde mir gesagt, dass die Chancen, überhaupt reinzukommen, sehr gering seien. Gerade deshalb wollte ich mir selbst ein Bild machen und entschied mich, ein Praktikum in der Beratung zu absolvieren – entgegen aller Vorurteile.

    Mein Bewerbungsprozess bei McKinsey begann damals mit einem Interview-Tag, bei dem ich schon am Vorabend die anderen Bewerber:innen und einige Berater:innen kennenlernen durfte. Ich war sofort begeistert: Die Menschen, die ich traf, waren inspirierend, offen und alles andere als „spießig“. Mittlerweile zählen viele Kolleg:innen, die ich seitdem kennengelernt habe, zu meinen besten Freund:innen.

    Auch das Vorurteil über den Workload hat sich für mich nicht bestätigt. Ich habe noch nie an einem Wochenende oder Feiertag arbeiten müssen, und unter der Woche hängt der Workload stark vom jeweiligen Projekt ab. Wenn man von Anfang an offen kommuniziert, was einem wichtig ist – zum Beispiel Zeit für Sport oder andere persönliche Prioritäten – wird das immer berücksichtigt, wenn möglich. Diese Flexibilität schätze ich sehr.

    Was für Menschen arbeiten aus deiner Sicht bei McKinsey? Sind das alles die typischen „Überflieger”?

    Ich würde sagen: Motivierte, smarte und witzige Kolleg:innen, mit denen selbst anstrengende Wochen richtig Spaß machen. Was ich besonders schätze, ist die Vielfalt in den Teams. Bisher habe ich nie in Teams gearbeitet, die nur aus Wirtschaftswissenschaftler:innen bestanden. Ingenieur:innen, Ärzt:innen, Mathematiker:innen – da kommen echt spannende Dinnergespräche auf.

    Du betreust vor allem Klienten im Bereich Technology, Media & Telecommunications – war das von Anfang an so oder konntest du dich dahin entwickeln?

    Ich habe tatsächlich zunächst Erfahrungen in verschiedenen Branchen gesammelt – von Konsumgütern über Versicherungen bis hin zur produzierenden Industrie. Ich habe mir immer vorgenommen: Wenn ich schon in einer globalen Beratung arbeite und die Möglichkeit habe, verschiedene Bereiche auszuprobieren, dann möchte ich das auch nutzen.

    Ich unterstützte in den ersten zwei Jahren nicht nur diverse Branchen, sondern war auch viel auf internationalen Projekten im Einsatz, zum Beispiel in London, Kopenhagen oder Paris. Besonders prägend war ein Projekt im Bereich TMT (Technology, Media, Telecommunications). Nach meinem ersten Projekt habe ich mich direkt in der Community und bei den Klienten so wohlgefühlt, dass ich dabei geblieben bin und seitdem nur noch TMT-Projekte unterstütze.

    Privat wandert Sarina Werner gerne in den Alpen „vor der Haustür” oder auf Reisen in Amerika und Afrika
    Privat wandert Sarina Werner gerne in den Alpen „vor der Haustür” oder auf Reisen
    in Amerika und Afrika

    Welche Programme oder Initiativen gibt es bei McKinsey, die gezielt darauf abzielen, Kolleg:innen bei ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu unterstützen? Welche Trainings oder Weiterbildungen hast du in den letzten Jahren gemacht?

    Bei McKinsey gibt es diverse Angebote zur Weiterentwicklung: So gibt es nach jeder Beförderung ein einwöchiges Training mit Kolleg:innen aus ganz Europa und teilweise global. Hier werden Soft Skills weiter ausgebaut – beispielsweise wie man mit herausfordernden Situationen umgeht. Außerdem nutze ich das Angebot, auch mit externen Coaches zu sprechen. Zur inhaltlichen Weiterentwicklung haben wir eine riesige Auswahl an Online-Kursen. Hier habe ich unter anderem auch eine Ausbildung zum Scrum-Master gemacht. Zur Karriere innerhalb von McKinsey ist für mich besonders der Austausch mit Mentor:innen und mit senioreren Kolleg:innen hilfreich.

    Wie sah deine eigene Unterstützung in den ersten Monaten aus? Gibt es formelle Mentoring-Programme? Wie funktionieren die in der Praxis?

    Ich habe in den Einführungswochen eine echt tolle Gruppe kennengelernt, mit denen ich mich – bis heute – fast täglich austausche und jährlich gemeinsam Urlaub mache. Zusätzlich bekommt man eine:n Buddy zugeteilt, der/die einen insbesondere in der ersten Monaten hilft bei Fragen, die man gegebenenfalls nicht der/dem Projektleiter:in auf dem Projekt stellen möchte und auch beim Vernetzen supportet. Ich bin mittlerweile selbst Buddy und mir macht es großen Spaß, für „Rookies“ da zu sein – häufig auch bei Fragen zur Projektwahl. Außerdem hat man eine:n Mentor:in auf Partner:innen-Level, an den/die man sich jederzeit wenden kann, ebenso wie an eine:n Ansprechpartner:in im Professional Development Management, die/der sicherstellt, dass die Projektauswahl zu den individuellen Stärken und Entwicklungswünschen passen.

    Wie würdest du die Unternehmenskultur bei McKinsey beschreiben, insbesondere in Bezug auf Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung?

    Ich bin bis heute beeindruckt: Wann immer ich eine E-Mail schreibe, egal ob an eine Partnerin in den USA oder an Kolleg:innen aus anderen Teams und Practices, du bekommst immer eine Antwort – und das meistens innerhalb von 48 Stunden! Innerhalb des Teams ist Zusammenarbeit unerlässlich. Jede:r ist für die eigenen Aufgaben verantwortlich aber man unterstützt sich jederzeit, wenn Hilfe benötigt wird. Ich habe auch schon einen Junior Partner erlebt, der das Excel-Modell übernommen hat, damit das Team sich in der Zeit um andere Aufgaben kümmern konnte, um die Deadline bis zum Klienten-Meeting zu schaffen – wir arbeiten immer im Team.

    Wie ist der Umgang zwischen den verschiedenen Hierarchieebenen? Gibt es auch mal Zeit für informelle Gespräche oder Team-Events?

    Wir haben eine „No Hierarchy“-Kultur. Anfangs muss man sich daran gewöhnen, dass wirklich jede Stimme in den Meetings zählt und jede:r zur Problemlösung beiträgt. Auch Praktikant:innen können Hypothesen von Senior Partner:innen hinterfragen. Auch bei Teamdinnern und Events spiegelt sich diese Kultur wider: Bei mir ist immer das gesamte Team eingeladen – von Associates und Assistent:innen bis hin zum Partner oder der Senior Partnerin. Auf meinen Projekten organisiere ich alle zwei Wochen ein Teamdinner, um den Austausch auch außerhalb der Arbeit zu fördern. Die unterhaltsamsten Teamevents, die ich bisher erlebt habe, waren Cricketspiele in London und ein Kochkurs in Kopenhagen.


    Bei McKinsey gibt es eine außergewöhnliche Feedbackkultur, die wirklich gelebt wird – alle zwei Wochen bekommt oder gibt man Feedback

    Sarina Werner // McKinsey


    Welche Möglichkeiten bietet McKinsey, um sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln, und wie werden Mitarbeitende dabei begleitet?

    Zusätzlich zu den bereits erwähnten In-Person- und Online-Trainings, dem Mentoring und Coaching gibt es eine außergewöhnliche Feedbackkultur, die wirklich gelebt wird. Alle zwei Wochen bekommt man konstruktives Feedback oder man gibt es selbst. Das hilft extrem bei der Weiterentwicklung. Zur Weiterentwicklung gibt es außerdem die Möglichkeit verschiedener Leave-Optionen.

    Nach zwei Jahren bei McKinsey, wenn man als Fellow eingestiegen ist, kann man zum Beispiel in den Eductional Leave gehen, um einen Master oder PhD zu machen oder man kann sich für einen Social Leave entscheiden, bei dem man sich bei einer NGO engagiert.

    McKinsey bietet ihren Talenten unstrittig eine angesehene Ausbildung in der Beratungswelt. Welche Benefits bietet McKinsey darüber hinaus, die vielleicht nicht so bekannt sind?

    Einer der größten Benefits für mich: die Flexibilität. Zum Beispiel kann man sich ein bis drei Monate zusätzlich zum Urlaub eine Auszeit nehmen, um persönliche Projekte zu verfolgen, sich gemeinnützig engagieren oder sich eigenständig Projekte suchen, die zum persönlichen Anspruch passen.

    Aktuell wird auch ein neues Modell getestet, bei dem sich zwei Projektleiter:innen die Verantwortung teilen – ein innovativer Ansatz, der noch mehr Flexibilität ermöglicht. Des Weiteren gibt es viele aktive Communities, in denen man sich engagieren und an Events teilnehmen kann: von der Alpine Community bis zur Equal Community (unserem LGBTQI+Netzwerk). Zusätzlich haben wir einen Sport-Pass, Fridays Bars zum Connecten, regelmäßig Teamdinner und -Events. Der größte und offensichtlichste Benefit: Wir arbeiten in Teams mit den smartesten Kolleg:innen und an den relevantesten Themen – für die größten und einflussreichsten Unternehmen und Organisationen in jeder Branche. Diese Kombination aus spannenden Projekten und inspirierenden Menschen macht McKinsey zu einem einzigartigen Arbeitsplatz.


    Sarina Werner // McKinsey

    Sarina Werner ist Projektleiterin bei McKinsey & Company in München und verfügt über einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund mit internationaler Prägung durch ihr Studium in München, Mailand und Prag. Nach ihrem Fellow Internship 2019 stieg sie 2020 fest bei McKinsey ein und entwickelte sich schnell zur Engagement Managerin mit Spezialisierung auf den Bereich Technology, Media & Telecommunications. Privat verbringt sie viel Zeit mit Freunden, lädt gerne zum Brunchen ein, macht viel Sport und begeistert sich für Kurztrips.


    Dieser Artikel ist auch erschienen in der Printausgabe von junior //consultant 3-2025 Female Consulting

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