Als Data Scientist im Bereich Controlling bei CTcon

„Als Data Scientist analysiere und verknüpfe ich Daten, bei CTcon geht es dabei vorrangig um Daten rund um das Thema Controlling“ Benjamin Walz, CTcon

„Als Data Scientist analysiere und verknüpfe ich Daten, bei CTcon geht es dabei vorrangig um Daten rund um das Thema Controlling“ Benjamin Walz, CTcon

CTcon: Start-up-Mentalität trifft DAX-40-Kunden

Wirtschaftsinformatiker wie Benjamin Walz sind extrem gesucht auf dem Arbeitsmarkt. Im Interview berichtet der Data Scientist, warum er diesen akademischen Weg einschlug und welche Überlegungen ihn auf den Pfad zu CTcon brachten, wo er sich seit letzten Herbst Fragestellungen rund um das Thema Controlling widmet.

Was war Ihr Ziel, als Sie Ihr Studium antraten? Anders gefragt: Warum studierten Sie, was Sie studiert haben?

Ich konnte mich bereits während der Schulzeit für Informatik begeistern, fand aber auch damals schon wirtschaftliche Themen interessant. Ehrlich gesagt, war es eher der Mangel an festen Zielen, weswegen ich mich für den hybriden Studiengang Wirtschaftsinformatik beziehungsweise International IT Business entschieden habe. Der Gedanke war, mir möglichst viele Perspektiven offen zu halten und mich dann im Laufe der Zeit auf die Themen zu spezialisieren, die mir am meisten Spaß machen.

Als Informatiker kann man fast zwischen allen Branchen und allen Arbeitgebern wählen. Warum sind Sie Consultant geworden?

Während des Studiums ist mir klar geworden, dass ich kein reiner Informatiker sein möchte. Ich fand genau die Schnittstellenposition zwischen Informatik und Wirtschaft am spannendsten. Technologisch habe ich das Thema Data Science für mich entdeckt und mich dort zunehmend spezialisiert.

Die Entscheidung, Consultant zu werden, traf ich erst während der Jobsuche, als ich feststellte, dass die Stellenbeschreibung eines Consultants im Bereich Data Science für mich perfekt passt. Der Job bildet die Schnittmenge aus Data Science und Wirtschaft, aber verlangt auch Soft Skills wie Kommunikation und Präsentation.

Und warum bei CTcon? Wie sind Sie auf das Unternehmen aufmerksam geworden?

Ich habe gezielt nach eher kleineren/mittelständischen Unternehmen gesucht. Gerade als Berufseinsteiger finde ich kleinere Unternehmen super, da man von Anfang an stark involviert ist und selbst auch schon früh sehr viel bewirken kann. Auf CTcon bin ich über eine Stellenausschreibung auf LinkedIn aufmerksam geworden.

Und warum hat es für Sie den Vorzug vor anderen möglichen Arbeitgebern bekommen?

Überzeugt haben mich drei Faktoren. Erstens: Der menschliche und soziale Fit, auf den CTcon auch enormen Wert legt. Zweitens: Dass CTcon sehr namhafte und große Klienten in verschiedensten Branchen berät. Drittens: Dass von Anfang an viel Wert auf eine steile Lernkurve und das damit verbundene schnelle Übernehmen von Verantwortung gelegt wurde.

Sie sind Data Scientist. Können Sie das für uns ein bisschen mit Leben füllen?

Data Science beschäftigt sich mit großen Datenmengen. In der Regel haben Unternehmen sehr viele Daten, aber können das darin enthaltene Potential nicht immer vollständig ausnutzen. Als Data Scientist analysiere und verknüpfe ich diese Daten, um bestehende Fragestellungen zu beantworten, ungenutzte Potentiale zu finden, oder Vorhersagen zu treffen.

Was machen Sie genau bei CTcon und an was arbeiten Sie generell und momentan speziell?

Bei CTcon geht es dabei vorrangig um Daten rund um das Thema Controlling. Momentan arbeite ich an einem Projekt für einen Klienten in der Logistikbranche. Dort geht es darum, den Blick auf das bestehende Geschäft zu schärfen und genaueres Planen zu ermöglichen. Das beinhaltet das Verknüpfen zahlreicher verschiedener Datentabellen, Datentransformationen, das Entwickeln von Algorithmen und letztendlich auch Methoden der Datenvisualisierung.


Die Herausforderung als Consultant liegt in diesem technischen Bereich auch in der adressatengerechten Kommunikation


Inwiefern bereitet das Studium und die unterschiedlichen Schwerpunkte in der Ausbildung auf den Job vor – und was lernt man nicht, sondern erst by-doing?

Mein Studium vermittelte mir die theoretischen und praktischen Grundlagen und einen guten Gesamtüberblick über die weitreichenden Themen der Informatik und Wirtschaft. Vor allem habe ich die Auseinandersetzung mit schwierigen Fragestellungen, das selbständige Erarbeiten von Lösungen sowie individuelle Lernmethoden daraus mitgenommen. Im Gegensatz zum Studium, muss man im Job lernen, mit Situationen zurecht zu kommen, die man nicht von Grund auf kennt. Man muss mit bestehenden Systemen, Prozessen und Konventionen arbeiten, deren Komplexität man nicht von Anfang an überschauen kann.

Daneben liegt die Herausforderung als Consultant in diesem technischen Bereich in der adressatengerechten Kommunikation. Im Studium setzt man sich mit Themen sehr detailliert und technisch auseinander. Später im Job geht es dann vielmehr darum, fachfremden Kollegen oder Managern die Ergebnisse seiner Arbeit verständlich und auf den Punkt zu kommunizieren.

Bei CTcon, heißt es, erinnere vieles an ein Start-up: Flache Hierarchien, offene Türen, kurze Wege, offenes Feedback, Eigeninitiative und Entrepreneurship. Können Sie beschreiben, wie Sie selbst den Geist und das Miteinander bei CTcon empfinden?

Das kann ich nur bestätigen. Selbst als junger Neueinsteiger werde ich von allen Ebenen gefördert und aktiv unterstützt, mich mit meinem Know-how einzubringen. Die Türen stehen für einen gemeinsamen Austausch offen, vom Kollegen auf Peer-Ebene bis hin zum Partner, was ich sehr schätze.

Grundsätzlich leben wir eine offene Feedbackkultur, die auch durch eine Reihe von Formaten wie zum Beispiel einem regelmäßigen, strukturierten Feedbackprozess gefördert wird. Viele Unternehmen werben mit Floskeln über eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, aber hier fällt sofort auf, dass das tatsächlich in höchstem Maße gelebt wird. Den hohen Stellenwert, den in diesem Zusammenhang das Thema „Cultural Fit“ hat, habe ich bereits im Bewerbungsprozess erlebt und das ist eine weitere Qualität, die CTcon von anderen Beratungen abhebt.

Sie sind im Herbst 2021 zum Unternehmen gekommen und damit nach der heftigsten Coronazeit. Haben Sie den Eindruck, schon Normalität zu erleben – in Hinblick auf Firmenveranstaltungen, Face-to-face, Unternehmungen mit Kollegen und so weiter?

„Normalität“ hat sich in der gesamten Branche durch COVID-19 sicherlich nachhaltig verändert. Was interne Events angeht sind wir gerade wieder im Prozess zurück dorthin. Wir sind optimistisch, dass alle für dieses Jahr geplanten Events ohne Einschränkungen stattfinden, einige durfte ich bereits miterleben. Als nächstes steht unser Sommerfest in Düsseldorf an, zu dem neben Kollegen auch viele unserer Alumni kommen.

Kollegen live zu treffen hat natürlich nochmal eine ganz andere Qualität. Auch im Arbeitsalltag finden wieder ausgewählte Face-to-face-Termine mit Klienten statt, aber wir gehen davon aus, dass die Remote-Zusammenarbeit mit Klienten und die vielen Vorteile, die diese mit sich bringt, auch in Zukunft weiter Bestand haben wird. Unternehmen können Eigenschaften wie Menschen haben.

Sie kennen CTcon jetzt ein knappes Jahr. Mit welchen Eigenschaften würden Sie das Unternehmen beschreiben – wenn es ein Mensch wäre?

Das probiere ich gerne einmal: Professionell, herzlich, fördernd und fordernd.


Benjamin Walz, CTconBenjamin Walz, CTcon
Benjamin Walz, Jahrgang 1997, hat an der Hochschule Karlsruhe und der Linnaeus Universität in Schweden International IT Business mit Vertiefung Data Science studiert. Nach Praktika bei einem IT-Dienstleister und in einer Beratungsgesellschaft während des Studiums schloss er sich im Oktober 2021 CTcon an.