Felix von Trotha ist bei Ebner Stolz Management Consultants auf Restrukturierung und Performance-Management spezialisiert

„Der Vorteil an Restrukturierung ist, dass eigentlich jeder Beratungsschwerpunkt vorkommt – sei es finanzwirtschaftlich, leistungswirtschaftlich oder strategisch.” Felix von Trotha, seit 2020 bei Ebner Stolz Management Consultants

„Der Vorteil an Restrukturierung ist, dass eigentlich jeder Beratungsschwerpunkt vorkommt – sei es finanzwirtschaftlich, leistungswirtschaftlich oder strategisch.” Felix von Trotha, seit 2020 bei Ebner Stolz Management Consultants

Felix von Trotha von  Ebner Stolz Management Consultants: „Auch Restrukturierung kann man als Berufseinsteiger lernen”

Die Restrukturierungsberatung wird als eine der Consultingsparten mit den höchsten Wachstumsraten gesehen. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater prognostizierte jüngst eine Steigerung von 13,5 Prozent. Ebner Stolz Management Consultants hat als Beratung für den Mittelstand diesen Schwerpunkt lange schon im Repertoire. Felix von Trotha hat sich auf diesen Bereich spezialisiert und berichtet von seinen ersten beiden Jahren im Unternehmen.

Ich habe gesehen, dass Sie in einer studentischen Unternehmensberatung, genauer gesagt bei Cogita! e.V. in Bamberg, waren. Was können Sie rückblickend über diese Zeit sagen und welche Learnings haben Sie mitgenommen, die Ihnen vielleicht immer noch nützlich sind?

Richtig, das war eine sehr spannende Zeit! Neben der Vereinsarbeit und Austauschmöglichkeiten im Dachverband JCNetwork hatte ich die Möglichkeit, ein Kundenprojekt zu begleiten. In dem Projekt ging es um die Zufriedenheit der Mitarbeiter in den unterschiedlichen Werken. Mit einem Projektteam aus vier Kommilitonen sind wir zu allen Werken gefahren, haben alle 1.500 Mitarbeiter persönlich interviewt und die Ergebnisse der Geschäftsführung aufbereitet. Persönlich konnte ich sehr viel aus dem Projekt mitnehmen und habe mich dann schlussendlich dafür entschieden, nach dem Studium in einer Beratung anzufangen.

Wollten Sie immer schon Consultant werden oder hat sich das erst nach und nach herauskristallisiert?

Tatsächlich hat sich das erst ergeben. Ich habe meinen beruflichen Start im Corporate Banking gewählt, jedoch relativ schnell gemerkt, dass ich mehr bewegen möchte. Deshalb hatte ich mich zuerst noch einmal für einen Master entschieden und bin in dieser Zeit dem Berufsfeld Berater nähergekommen.


Wir sprechen durch den Fokus auf den Mittelstand immer mit der Führungsebene der Unternehmen


Und warum sind Sie es geworden – und wie und warum bei Ebner Stolz Management Consultants?

Ich denke, die Vorzüge, die der Beruf des Consultants mit sich bringt, sind bekannt – von steiler Lernkurve, abwechslungsreichen Projekten, etwas bewegen zu können bis hin zu der Teamstruktur. Ebner Stolz Management Consultants kannte ich lange Zeit gar nicht, von daher war ich dann umso überraschter. Wenn ich es zusammenfasse, sind es drei wesentliche Punkte. Zum einen der Fokus auf den deutschen Mittelstand. Dadurch sind wir in einer Position, in der wir immer mit den Top-Führungskräften, der Geschäftsführung und/oder mit den Gesellschaftern sprechen. Die Impulse, die wir an diesen Stellen platzieren, werden meist zeitnah und mit hoher Priorität umgesetzt, sodass man selbst direkt eine Veränderung mitbekommt.

Der zweite Aspekt steht hier im direkten Kontext. Wir leben einen Beratungsansatz, die beste Lösung für einen Kunden zu schaffen – und nicht die erstbeste. Das gibt mir persönlich – abseits von Buzzwords oder leeren Hülsen – auch ein gutes Gefühl, Arbeit mit tatsächlichem Mehrwert zu leisten.

Und als dritter Aspekt ist das Team zu nennen und zu unterstreichen. Bereits in den Bewerbungsgesprächen habe ich festgestellt, dass eine sehr offene Team-Kultur ohne Ellbogen-Mentalität gelebt wird.

Sie sind jetzt fast zwei Jahre bei Ebner Stolz Management Consultants, aktuell in der Service Line Restrukturierung. Welche Projekte haben Sie bisher hier gemacht? Wo sehen Sie selbst aktuell Ihre größte Expertise?

Tatsächlich bin ich im Bereich Restrukturierung als auch im Performance-Management tätig. Aber wenn man ehrlich ist, sind die Themen sehr ähnlich – nur sind die Unternehmen in einer anderen Verfassung. Meine Restrukturierungsprojekte waren zum einen die Neuauflage eines Sanierungskonzeptes und zum anderen die „Beendigung“ einer Sanierung. Der Fokus bei mir persönlich liegt dabei auf den finanzwirtschaftlichen Themen wie Analyse und Planung.

Ich sprach 2021 mit Bianka Knoblach von der WGMB über die Auswirkungen der Pandemie auf den Consultingmarkt. Sie sah in der Restrukturierung einen boomenden Consulting-Bereich. Können Sie das aus der Ebner-Stolz-Warte bestätigen?

Ja und nein! Zu Beginn der Pandemie ist die große erwartete Restrukturierungs-Welle eher ausgeblieben, was sicherlich an den umfassenden staatlichen Unterstützungsmaßnahmen lag. Mittlerweile haben sich die Auswirkungen aber umfassender auf dem Markt niedergeschlagen und auch bei uns werden die Restrukturierungsprojekte vermehrt nachgefragt.

Wir sprachen damals auch darüber, dass eher erfahrene Restrukturierer mit einer langen beruflichen Laufbahn gesucht werden, weniger Berufseinsteiger. Sie sind jetzt noch nicht allzu lange Consultant. Sind Sie die Ausnahme von der Regel oder sehen Sie noch andere Kollegen wie Sie? Und welche Rolle spielen Ihre Ausbildungen, die Sie ja geradezu prädestinieren, finanzwirtschaftliche Perspektiven einzuschätzen?

Nein, als Ausnahme würde ich mich nicht bezeichnen. Auch Restrukturierung kann man als Berufseinsteiger lernen. Der Vorteil an Restrukturierung ist, dass eigentlich jeder Beratungsschwerpunkt vorkommt – sei es finanzwirtschaftlich, leistungswirtschaftlich oder strategisch. Von daher bieten sich fast alle Kompetenzbereiche für eine Arbeit in der Restrukturierung an. Meine Ausbildung, aber auch meine Interessen sind sehr finanzwirtschaftlich. Da hat sich das gut angeboten, aber prinzipiell lernen wir alle Kolleg:innen in die Themenbereiche ein, die sie interessieren.

Noch zu Ihrem Einstieg: Wenn man im ersten Coronajahr 2020 in einem Unternehmen beginnt, kennt man eigentlich kaum den Normalzustand. Wie erlebten Sie diese Zeit?

Ich hatte mit meinem Einstieg im Sommer tatsächlich etwas Glück, da wir zu diesem Zeitpunkt wieder ins Office gehen konnten. Für die Projektarbeit treffen wir uns – wenn möglich – in den Projektteams an einem Standort oder sind je nach Möglichkeit beim Kunden vor Ort. Von daher konnte ich zumindest einen Teil der Kolleg:innen schnell persönlich kennen lernen und mich so schnell einfinden.

Was ist für Sie das Besondere und Schöne an Ihrem Job und dem Unternehmen Ebner Stolz Management Consultants generell?

Was mich persönlich an Ebner Stolz begeistert, ist – wie schon gesagt – der nachhaltige Projektansatz, echten Mehrwert zu leisten und der einzigartige Team-Spirit. Zum Jahresanfang hatten wir unseren jährlichen Kick-Off, für den immer ein Team-Video gedreht wird, bei dem jede:r mitmachen kann, wer möchte. Das Video von 2021 kann man übrigens auf unserer Instagram-Seite anschauen – ein echtes Highlight.


Felix von Trotha, Ebner Stolz Management Consultants
Felix von Trotha, Jahrgang 1995, ist seit Sommer 2020 bei Ebner Stolz Management Consultants. Er begann seine akademische Laufbahn als Dualer Student bei der BayernLB und schloss dabei ein BWL-Bachelorstudium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim ab. Anschließend erwarb er den Master in Finance & Accounting an der Universität Bamberg. Seine Freizeit verbringt er am liebsten sportlich oder in den Alpen.