Alina Gerhardy berät bei BearingPoint im Bereich Banking

Alina Gerhardy absolviert noch ein berufsbegleitendes Masterstudium – und hofft nach dem Abschluss 2022 mehr Zeit zum Reisen zu haben

Alina Gerhardy absolviert noch ein berufsbegleitendes Masterstudium – und hofft nach dem Abschluss 2022 mehr Zeit zum Reisen zu haben

„Das projektbasierte Arbeiten in der Beratung bietet Abwechslung und Herausforderung“

Dass Alina Gerhardy beruflich in Bereich Finance und Banking landen würde, zeichnete sich im Laufe ihrer Ausbildung immer stärker ab. Da sie dabei aber den Wunsch hatte, viele Unternehmen und Thematiken kennenzulernen, führte sie ihr Weg ins Consulting zu BearingPoint. Seit April 2020 ist sie im Unternehmen und blickt im Interview auf die ersten anderthalb Jahre als Consultant zurück.

Wenn man sich Ihren Lebenslauf ansieht, erkennt man natürlich eine Affinität zum Banking. In diesem Bereich arbeiten Sie jetzt auch, allerdings bei einem Consultingunternehmen. Wie kam es dazu – und dass Sie nicht in einer Bank oder Versicherung gelandet sind?

Nach dem Abitur wollte ich gerne ein duales Studium absolvieren und habe mich dazu auf einer Firmenkontaktmesse informiert. Hier bin ich mit der HSH Nordbank, jetzt Hamburg Commercial Bank, ins Gespräch gekommen und schon war der Grundstein für meinen Banking-Fokus gelegt.

Wann hatten Sie zum ersten Mal die Firma BearingPoint auf dem Schirm – und wie kam es zu Ihrem Einstieg?

Die internationale Management- und Technologieberatung BearingPoint ist mir dann zum ersten Mal in meiner Zeit des dualen Studiums bei der Hamburg Commercial Bank aufgefallen. Während eines Praxiseinsatzes in einer Digitalisierungsinitiative habe ich mich mit verschiedenen technologischen Fokusthemen beschäftigt und dazu recherchiert. In diesem Kontext ist mir immer wieder der Name BearingPoint aufgefallen, wodurch ich wenig später begonnen habe, mich für Beratungsunternehmen zu interessieren.

Ich fand den Gedanken sehr spannend, meine berufliche Laufbahn in der Beratung fortzusetzen und die Möglichkeit zu haben, im Rahmen der Projektarbeit viele verschiedene Unternehmen, Geschäftsmodelle und Themen kennenzulernen. Im März 2020 habe ich meine Bewerbung online bei BearingPoint eingereicht und nur wenige Tage später mit meinem heutigen Development Partner telefoniert. Nach einem erfolgreichen Online-Test und einem Assessment-Center habe ich die Zusage erhalten und bin dann einen Monat später – mitten im Lockdown – bei BearingPoint gestartet. Das projektbasierte Arbeiten in der Beratung bietet täglich zugleich Abwechslung und Herausforderung. Das gefällt mir persönlich sehr!


Das Thema Digitalisierung stellt nach wie vor eine große Hürde im Banking dar


Stichwort Herausforderung: Was sind die großen Aufgaben, die die Player im Bereich Finance und Banking momentan zu bewältigen haben?

Die Herausforderungen sind sehr vielfältig. Nach wie vor stellt das Thema Digitalisierung eine große Hürde dar, viele Prozesse erfolgen noch immer manuell und papierbasiert, sodass Effizienzgewinne kaum realisierbar sind. Für etablierte Institute ist es insbesondere schwierig, sich gegenüber neuen Playern – Stichwort FinTechs – zu behaupten. Im Zusammenhang damit müssen sich auch viele Unternehmen derzeit mit dem durch die Digitalisierung ausgelösten Kulturwandel beschäftigen, hier sind beispielsweise New Work und Agilität zu nennen, die gleichzeitig auch eine gesellschaftliche Veränderung mit sich bringen.


Es ist spannend, zukunfts­orientierte Transformationen mitzugestalten und zu sehen, wie Teilprojekte live gehen und in der Praxis funktionieren


Konkret nun zu BearingPoint: Können Sie mehr über Ihre bisherigen Projekte erzählen?

Seit meinem Einstieg bei BearingPoint unterstütze ich in verschiedenen Rollen in einem Projekt, in dem es um die Erzielung von Effizienzgewinnen durch Automatisierungen und Prozessoptimierungen in einer Bank geht. Zu Beginn habe ich wertvolle Einblicke in die Projektsteuerung beziehungsweise das Projektmanagement bekommen und mir einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Teilprojekte aber auch das „große Ganze“ verschaffen können. Aktuell ist meine Rolle stark fachlich geprägt und konzentriert sich auf einen spezifischen Teilbereich. Als Consultant im Bereich People & Strategy arbeite ich insbesondere an Konzepten, die dann im späteren Projektverlauf technisch umgesetzt werden, derzeit im Bereich Baufinanzierung. Es ist wirklich spannend, diese zukunftsorientierte Transformation hautnah mitzuerleben, mitzugestalten und zu sehen, wie Teilprojekte live gehen und in der Praxis funktionieren.

Sie absolvieren gerade ein berufsbegleitendes Masterstudium. Ergänzen sich die Inhalte des Studiums und die Beratertätigkeit im Unternehmen? Und wie schaffen Sie das eigentlich?

Mein berufsbegleitendes Masterstudium hatte ich schon vor meinem Einstieg bei BearingPoint begonnen. Zum Glück wusste ich durch das vorherige duale Studium sehr genau, was auf mich zukommt und dass ich mit der Doppelbelastung gut umgehen kann. Besonders in stressigen Phasen im Berufsalltag muss ich natürlich ein hohes Maß an Selbstorganisation und Disziplin beweisen. Da ich aktuell meine Masterthesis schreibe, beginnen meine Arbeitstage häufig bereits um sechs Uhr morgens, um vor der Arbeit bereits den Tagesanteil an „Schreibmenge“ geschafft zu haben. Die Freude wird sehr groß sein, wenn der Abschnitt bald geschafft ist.

Trotzdem habe ich die Studienzeit auch sehr genossen. Die Überschneidungen des Studienfachs „Business Consulting and Digital Management“ mit meinem Berufsalltag in der Beratung waren häufig sehr groß, sodass ich theoretische Inhalte direkt mit praktischen Beispielen aus der Arbeitswelt verknüpfen konnte. Sowohl mein Development Manager als auch mein Development Partner haben für solche Themen immer ein offenes Ohr und haben mich auch bei der Themenfindung meiner Masterthesis unterstützt.


Der BearingPoint-Spirit wird wirklich gelebt: Teaming und Kollegialität stehen im Fokus


Die letzten anderthalb Jahre waren auch ein Stress-Test für Unternehmen und zeigten ganz gut, wo man wirklich steht, was die Flexibilität des Arbeitens angeht und auch, wie fit und anpassungsfähig eine Firma ist. Wie hat sich das Unternehmen hier geschlagen?

Da mein Einstieg bei BearingPoint mitten im Lockdown im April 2020 stattfand, war von Anfang an Flexibilität gefragt. Ich konnte von zuhause aus dem Home-Office starten, mit Laptop und Handy ausgestattet war das technisch überhaupt kein Problem. Das (virtuelle) Onboarding hat über diverse Einführungsveranstaltungen und einer Tutorin an meiner Seite bestens funktioniert. So habe ich mich vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt. Aktuell findet weiterhin der Großteil meines Arbeitsalltags remote statt. Mittlerweile gehe ich aber auch gerne wieder regelmäßiger ins Büro und freue mich über Kontakt zu KollegInnen, denn genau die machen für mich BearingPoint so besonders. Ich habe von Anfang an gemerkt, dass der BearingPoint-Spirit, bei dem Teaming und Kollegialität im Fokus stehen, wirklich gelebt wird und dass das Wort Teamarbeit nicht nur ein theoretisches Konstrukt ist.


Alina Gerhardy, BearingPoint
Alina Gerhardy, Jahrgang 1997, ist Business Consultant bei BearingPoint im Bereich Banking und seit April 2020 im Unternehmen. Während ihres dualen Bachelorstudiums an der Hamburg School of Business Administration in Kooperation mit der Hamburg Commercial Bank hat sie gleichzeitig ihre Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert. 2019 begann sie ein berufsbegleitendes Masterstudium an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management in Business Consulting and Digital Management, das sie im Februar 2022 abschließen wird. Alina Gerhardy ist in ihrer Freizeit begeisterte Sportlerin und gerne in der Natur unterwegs, am liebsten am Meer.