Teilzeitmodelle bei BCG: „Es gibt so viele Optionen”

Dr. Stefanie Hoke, Project Leader bei BCG

Dr. Stefanie Hoke, Project Leader bei BCG

Dr. Stefanie Hoke, Project Leader bei BCG, über Teilzeitmodelle, Arbeiten als Mutter und das Thema Social Impact

Dr. Stefanie Hoke ist im Münchener Büro von BCG als Projekt-Leiterin tätig. Im Interview erklärt sie, warum man sich bei BCG nicht zwischen Mutterschaft und Karriere entscheiden muss und dass Klimaktivist:innen sich herzlich willkommen fühlen dürfen.

Neben dem klassischen Karriereweg bietet BCG Berater:innen noch eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, zu orientieren oder etwas anderes zu machen. Kannst du uns mehr dazu erzählen?

Auf jeder Karrierestufe kann man bei BCG unendlich viele Wege einschlagen. Ob Educational Leave of Absence, Sabbatical, Transfer ins Ausland oder eine Auszeit von der Arbeit (FlexLeave) – möglich ist alles.

Ich selbst habe mich für einen Educational Leave of Absence entschieden und damit meine Projektarbeit pausiert, um zu promovieren. Meine Auszeit war wahnsinnig bereichernd – ich habe es genossen, wieder zu studieren und intensiv an einem Thema zu forschen. Das war großartig! Gegen Ende habe ich mich aber auch wieder sehr auf die Projektarbeit bei BCG gefreut.

Und die Reise mit BCG ist noch lange nicht zu Ende – vielleicht schaue ich mir die Arbeit bei einer unserer Töchter, zum Beispiel BrightHouse, an. Es gibt noch viele Optionen jenseits der klassischen Karriereleiter, die ich hier erkunden kann, und daher wird es nie langweilig. Auf jeder Karrierestufe kann man bei BCG unendlich viele Wege einschlagen.


Meine Kolleg:innen haben mir dabei geholfen, herauszufinden, welches Modell das beste für mich ist und wie die jeweiligen Teilzeitmodelle gelebt werden


Welche Möglichkeiten bietet BCG Frauen oder Müttern, die bei BCG arbeiten oder einsteigen wollen?

Auch hier gibt es viele Optionen: Ich bin nach meiner Elternzeit mit 80 Prozent direkt auf Kundenprojekten wieder eingestiegen, habe zeitweise aber auch 100 Prozent und 60 Prozent gearbeitet – wie es bei den Projekten, aber auch in Abstimmung mit meinem Mann passte. So konnte ich mein Arbeitspensum immer wieder angleichen.

Dank eines starken Frauennetzwerks bei BCG ist man bei dem Thema auch nicht alleine. Meine Kolleg:innen haben mir dabei geholfen, herauszufinden, welches Modell das beste für mich ist und wie die jeweiligen Teilzeitmodelle gelebt werden. BCG unterstützt auch bei der Suche eines Kinderbetreuungsplatzes oder nach Support im Haushalt. Damit jeder für sein Lebensmodell ein Setup schaffen kann, in dem Arbeiten und Familie für alle Seiten ideal funktionieren.

Würdest du Interessent:innen oder Freund:innen empfehlen, sich bei BCG zu bewerben, wenn sie den Wunsch haben, an nachhaltigen oder sozialen Themen zu arbeiten?

Klar – wenn man schon weiß, was einen interessiert, kann man den Weg noch zielgerichteter einschlagen und sich zum Beispiel auf den Bereich Social Impact spezialisieren. Nachhaltigkeit ist ohnehin in gerade fast jedem Projekt Thema. Und seit kurzer Zeit bietet BCG für Absolvent:innen nun auch Climateships an. Michael Brigl, Head of BCG in Central Europe, hat sogar explizit dazu aufgerufen, dass sich Klimaktivist:innen bei uns bewerben sollen, weil wir eben genau solche Profile und die Expertise brauchen, um bei den aktuell gesellschaftskritischen Themen die besten Leute an Bord zu haben.


Dr. Stefanie Hoke, BCG
Dr. Stefanie Hoke studierte Journalismus und interkulturelle Kommunikation in München und Washington D.C. Außerdem promovierte sie an der Universität München (LMU) in interkultureller Kommunikation. Bevor sie 2014 zu BCG kam, arbeitete Stefanie während ihres Masterstudiums in der PR-und Marketingabteilung von CNN International. Zudem konnte sie im Rahmen von verschiedenen Praktika weitere Erfahrung bei deutschen Medienunternehmen (ZDF, ARD, dpa) und als freie Journalisten bei lokalen Zeitungen und im Radio sammeln. Heute ist sie im Münchener Büro von BCG als Projekt-Leiterin tätig.