
mit dem Wissen aus jahrelanger Praxis auf der Kundenseite
„Jeden Schritt bewusst mitgenommen“
Malin Elling hat sich ihren Weg in die Beratung Schritt für Schritt erarbeitet: Ausbildung zur Bankkauffrau, mehrere Jahre im Kreditgeschäft, Bankfachwirt – und dann der Wechsel zu Atruvia. Bei dem IT-Dienstleister für Genossenschaftsbanken ist dieser Weg kein Einzelfall, sondern Programm: Wer Banken bei ihren Kreditprozessen beraten will, sollte wissen, wie sie ticken. Im Interview erzählt Malin, was sie an der Beratung gereizt hat, was sie überrascht hat – und warum sie jeden Schritt bewusst mitgenommen hat.
Du hast deine Karriere mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau begonnen und anschließend mehrere Jahre praktische Erfahrung im Kreditgeschäft gesammelt. Was hat dich schließlich gereizt, von der Bank in die Beratung zu wechseln?
Ich hatte nach meiner Zeit in der Bank das Gefühl, dass ich einen sehr umfassenden Einblick in das Kreditgeschäft bekommen habe und mich persönlich noch einmal weiterentwickeln möchte. Die Beratung hat mich dabei besonders gereizt, weil ich den direkten Kontakt mit Kunden sehr gerne mag und es spannend finde, aus der Beraterperspektive noch einmal einen ganz neuen Blickwinkel auf die Themen zu bekommen.
Für mich war das deshalb eine schöne Möglichkeit, meine bisherigen Erfahrungen einzubringen und gleichzeitig noch einmal etwas Neues kennenzulernen.
Seit rund einem Jahr berätst du bei Atruvia Banken rund um Kreditprozesse. Was hat dich in dieser Zeit am meisten überrascht – an der Beratung oder auch am Unternehmen selbst?
Mich hat tatsächlich überrascht, wie unterschiedlich die Banken trotz ähnlicher Prozesse und Produkte arbeiten. Jede Bank hat ihre eigenen Strukturen, Arbeitsweisen und Herausforderungen. Dadurch ist eigentlich jeder Beratungstermin ein bisschen anders und man lernt selbst immer wieder dazu.
Du kennst Kreditprozesse sowohl aus der Praxis einer Bank als auch heute aus Beratungsperspektive. Hilft dir diese Erfahrung dabei, die Herausforderungen deiner Kunden besser zu verstehen?
Auf jeden Fall. Dadurch, dass ich sowohl in der Marktfolge als auch anschließend marktseitig in der Baufinanzierung im Vermittlergeschäft tätig war, kann ich die Anforderungen und Herausforderungen, die in der Praxis auf Banken zukommen, sehr gut nachvollziehen.
Das hilft mir heute in der Beratung sehr, weil ich dadurch einen guten Spagat zwischen den Herausforderungen aus der Praxis und den aktuellen Möglichkeiten unserer Produkte schaffen kann. Ich kann also nicht nur die Produktseite betrachten, sondern auch gut einschätzen, wie die Lösungen im Bankalltag funktionieren und wo es in der Umsetzung möglicherweise Herausforderungen gibt.
Ich schätze bei Atruvia vor allem die offene Kommunikation und die Möglichkeit, auch eigene Projekte und Herausforderungen anzunehmen
Gab es in deinem ersten Jahr einen Moment, in dem du dachtest: Genau deshalb arbeite ich gerne bei Atruvia?
Ich schätze bei Atruvia vor allem die offene Kommunikation und die Möglichkeit, auch eigene Projekte und Herausforderungen anzunehmen. Dadurch hat man immer wieder die Chance, sich weiterzuentwickeln und neue Themen kennenzulernen.
Was ich außerdem sehr schätze, ist, dass immer jemand ein offenes Ohr hat und bereit ist, zu unterstützen. Gerade in meinem ersten Jahr habe ich gemerkt, dass man mit Fragen oder neuen Ideen jederzeit auf andere zugehen kann. Das ist für mich ein Punkt, bei dem ich denke: Genau deshalb arbeite ich gerne bei Atruvia.
Dein Karriereweg wirkt nicht wie ein Sprint, sondern wie eine bewusste Entwicklung – von der Ausbildung über die Berufspraxis bis hin zur Beratung. Wie wichtig war es für dich, jede Station wirklich mitzunehmen, bevor der nächste Schritt kam?
Rückblickend betrachtet war es genau das. Ich habe jeden Schritt bewusst mitgenommen und dabei sowohl fachlich als auch persönlich viele Erfahrungen gesammelt, die mir für den nächsten Schritt geholfen haben.
Dabei war jeder Schritt – auch wenn er manchmal kleiner war – für mich genau der richtige. So konnte ich mein Fachwissen kontinuierlich aufbauen, verschiedene Abteilungen kennenlernen und Erfahrungen mit Banken unterschiedlicher Größen sammeln.
Abgerundet wurde dieser Weg durch meinen Bankfachwirt an der Frankfurt School of Finance & Management. Dadurch konnte ich mein Fachwissen, insbesondere im Bereich Baufinanzierung, noch einmal vertiefen und gleichzeitig viele übergreifende bankfachliche Themen kennenlernen.
Im Rückblick bin ich daher froh, dass ich mir für die einzelnen Stationen die Zeit genommen habe und mich Schritt für Schritt weiterentwickeln konnte.
Viele Berufseinsteiger wünschen sich heute Entwicklungsmöglichkeiten und eine offene Unternehmenskultur. Wo erlebst du im Arbeitsalltag ganz konkret, dass Atruvia diesen Anspruch lebt?
Die offene Unternehmenskultur ist etwas, das ich bei Atruvia besonders schätze. Wie bereits beschrieben, erlebe ich die Zusammenarbeit als sehr offen und kommunikativ. Man kann jederzeit auf andere zugehen und seine Themen und Ideen einbringen.
Damit gehen für mich auch die Entwicklungsmöglichkeiten einher. Wenn man offen kommuniziert, wo man sich hinentwickeln möchte und welche Themen einen interessieren, wird man dabei unterstützt, den passenden Weg zu finden und sich weiterzuentwickeln. Ich finde, genau diese Kombination aus Offenheit und den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, macht Atruvia für mich besonders.
Atruvia begleitet Mitarbeitende auf sehr unterschiedlichen Karrierewegen. Wo hast du persönlich erlebt, dass Entwicklung im Unternehmen nicht nur versprochen, sondern aktiv ermöglicht wird?
Das habe ich tatsächlich sehr konkret erlebt. Nach einem Gespräch ist mein People Lead noch einmal aktiv auf mich zugekommen, um mich bei meinen persönlichen Entwicklungswünschen bestmöglich zu unterstützen.
In dem Gespräch hatte ich meinen langfristigen Entwicklungsplan und meine Vorstellungen dazu geäußert. Für mich war es schön zu erleben, dass direkt klar war: Dabei möchte sie mich als Mitarbeiterin unterstützen und gemeinsam mit mir schauen, wie ich diesen Weg gehen kann.
Das hat mir gezeigt, dass Entwicklung bei Atruvia nicht nur ein Gesprächsthema ist, sondern auch wirklich aktiv unterstützt wird.
Wenn heute jemand nach der Ausbildung oder den ersten Berufsjahren vor der Entscheidung stünde, den Schritt in die Beratung zu wagen – was würdest du ihm oder ihr aus deiner eigenen Erfahrung mit auf den Weg geben?
Bewerben und dann raus aus der Komfortzone und noch einmal neu starten! Man ist nie zu jung oder zu alt, um etwas Neues auszuprobieren oder einen neuen Weg einzuschlagen.
Aus meiner Erfahrung kann man aus jedem Gespräch und aus jeder neuen Situation etwas lernen. Und im besten Fall legt man damit die Basis für einen ganz neuen Abschnitt im Leben.
Was ich dabei besonders spannend finde, ist die persönliche Entwicklung, die mit solchen Veränderungen einhergeht. Persönliches Wachstum ist für mich – neben den fachlichen Themen – das, was ich am liebsten beobachte.

Malin Elling, Jahrgang 2003, ist Consultant für Kreditprozesse bei Atruvia. Nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau sammelte sie mehrere Jahre praktische Erfahrung im Kreditgeschäft und in der privaten Baufinanzierung bei Sparkassen. Parallel absolvierte sie die Weiterbildung zur Bankfachwirtin an der Frankfurt School of Finance & Management. Seit 2025 berät sie bei Atruvia Banken bei der Weiterentwicklung ihrer Kreditprozesse und verbindet dabei ihre praktische Erfahrung mit der Perspektive der Unternehmensberatung.
In ihrer Freizeit ist sie für alles zu haben, was draußen und in der Natur stattfindet – egal ob Reiten, Laufen, Wandern oder Skifahren. Ihr Ausgleich war schon immer, Zeit an der frischen Luft zu verbringen und die Umgebung in vollen Zügen zu genießen. Ansonsten nutzt sie gerne jede freie Minute, um mit dem Rucksack die Welt zu entdecken – am liebsten auf Reisen, bei denen sie Land und Leute ganz individuell kennenlernen kann.