Der Ingenieur Timm Höfer ist seit Ende 2020 Berater bei McKinsey

Timm Höfer nutzt die Vorteile des flexiblen Arbeitens: „Vom Segelboot aus kann man prima mal ein paar Tage remote arbeiten.“

Timm Höfer nutzt die Vorteile des flexiblen Arbeitens: „Vom Segelboot aus kann man prima mal ein paar Tage remote arbeiten.“

„Mit tollen Menschen an spannenden und hochaktuellen Problemen arbeiten“

Der Ingenieur Timm Höfer lernte McKinsey 2020 auf dem Event „Spuren hinterlassen“ in Kitzbühel kennen. Und schätzen, denn kein Jahr später startete er als Consultant beim renommierten Branchenriesen. Wie er den Weg zum Unternehmen fand und warum er in Kitzbühel nun einen Rollenwechsel erlebt, erzählt der 27-jährige Wahlmünchner im Interview.

Viele WiWis treten ihr Studium mit dem festen Ziel an, Unternehmensberater:in zu werden. Bei den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen steht dir ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Auswahl. Mit welchem Ziel hast du dein Studium gestartet und wieso hast du dich für dieses Studium entschieden?

Meine Begeisterung für Maschinen, Technologie und physikalische Zusammenhänge hat mich auf die Idee der Ingenieurwissenschaften gebracht. Die Praktika bei einem Automobilzulieferer zwischen Abitur und Studium haben diese Begeisterung weiter verstärkt, und ich habe mein Studium angetreten, um diese Dinge besser zu verstehen und ihre Entwicklung zukünftig selbst aktiv mitgestalten zu können.

Als Ingenieur kannst du zwischen fast allen Branchen und Arbeitgebern wählen. Warum bist du Consultant geworden – und warum bei McKinsey? Wo war das erste Kennenlernen der Branche und von McKinsey?

Erste Berührungspunkte mit dem Consulting hatte ich erst am Anfang meines Masterstudiums als Werkstudent. Die Arbeit an immer neuen, herausfordernden Fragestellungen mit verschiedenen Unternehmen hat mir von Anfang an riesigen Spaß bereitet und Lust auf mehr gemacht. McKinsey hat mich dann auf dem Recruiting-Event „Spuren hinterlassen“ davon überzeugt, dass es dafür ein optimaler Ort für mich ist. Insbesondere die Kombination aus extrem breiter Themenvielfalt in verschiedensten Branchen und Funktionen sowie die Einstellung und Motivation der Berater:innen haben bei mir großes Interesse geweckt.


Ich bin meiner Leidenschaft für Maschinen und Technologie treu geblieben: Aktuell arbeite ich auf einem Projekt rund um Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge

Timm Höfer, Ingenieur und Consultant bei McKinsey


In welchen Projekten hast du bisher gearbeitet und wie sieht momentan deine Arbeit bei McKinsey aus?

Während meiner Zeit bei McKinsey bin ich meiner Leidenschaft für Maschinen und Technologie treu geblieben und habe hauptsächlich in Projekten in der Automobilindustrie und im Flugzeugbau gearbeitet. Dabei habe ich mich mit Themen rund um alternative Antriebstechnologien beschäftigt. Aktuell arbeite ich beispielsweise auf einem Projekt rund um Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge. Wir analysieren den Markt und schauen uns an, wie diese Materialien in der Industrialisierung der nächsten Batteriegenerationen von Vorteil sein können. Zukünftige, nachhaltige Mobilität ist auch das Feld, in dem ich für meine nächste Zeit bei McKinsey weitere Projekte plane.

Wie war dein Eindruck von „Spuren hinterlassen“ als Teilnehmer? Würdest du anderen Interessenten einen Einstieg über ein Event bei McKinsey empfehlen?

„Spuren hinterlassen“ im Februar 2020 in Kitzbühel war mein erster Kontakt zu McKinsey und die Atmosphäre war super. Viele interessierte und motivierte Studierende gemeinsam mit einer Gruppe von lockeren Berater:innen, die alle Fragen beantwortet und ein klasse Rahmenprogramm auf die Beine gestellt haben – bestehend aus einer spannenden, realen Fallstudie, Skifahren mit Bergführer und Ausklang beim Après Ski.

Sämtliche Vorurteile gegenüber McKinsey haben sich aufgelöst, und ich konnte mir von da an vorstellen, mit diesen Menschen in Zukunft gemeinsam zu arbeiten. Die Vielfalt der Projekte, über die berichtet wurde – insbesondere zu Nachhaltigkeitsstrategien und Zukunftstechnologien in der Mobilität – haben mich sehr neugierig gemacht. Außerdem waren die Berater:innen alle super authentisch und begeistert von dem, was sie tun. Die Teilnahme an einem solchen Event ist meines Erachtens eine besondere Chance, die Firma näher kennenzulernen und für sich zu beantworten, ob man sich die Arbeit bei McKinsey vorstellen kann.

Gut zwei Jahre nach diesem Event bist du nun selbst als Teil der sogenannten Faculty dabei – was motiviert dich, nochmal auf der anderen Seite dabei zu sein und auf was freust du dich besonders?

Ohne das Event hätte ich niemals einen so tiefen Einblick in die Arbeit und Kontakt zu den Menschen bei McKinsey erhalten. Nun auf der anderen Seite zu stehen und Interessierten über meine Erfahrungen berichten zu können, macht mir großen Spaß. Der Gedanke, dass ich Leuten wie mir damals helfen kann, ein außergewöhnliches, förderndes und spaßbringendes Arbeitsumfeld zu finden, motiviert mich.


In keinem anderen Job säße ich nach so kurzer Zeit mit dem Management zusammen und würde über Investments diskutieren


Was schätzt du an deinem Job und an deinem Arbeitgeber McKinsey?

McKinsey bietet mir die Möglichkeit, mit vielen tollen Menschen an diversen spannenden und hochaktuellen Problemen zu arbeiten. Sowohl über mein Team als auch über die Projektinhalte kann ich selbst mitentscheiden. Die starke persönliche Förderung zum Beispiel in Form von Trainingsprogrammen und Coaching durch Projektleiter:innen und Partner:innen während der Arbeit in Projekten sowie die übertragene Verantwortung ermöglichen es mir, mich stets weiterzuentwickeln und neue Dinge zu lernen, die an vielen Stellen meiner weiteren Laufbahn sehr weiterhelfen werden. Ich vermute, in keinem anderen Job säße ich nach so kurzer Zeit mit dem Management eines Unternehmens zusammen und würde mit ihnen über Investments in Batterietechnologien diskutieren.


Timm Höfer, McKinseyTimm Höfer, McKinsey
Timm Höfer ist 27 Jahre alt und seit anderthalb Jahren Berater bei McKinsey in München. Der gebürtige Kölner hat Maschinenbau an der RWTH Aachen studiert und im Rahmen seines Doppelmasters ein Jahr auf dem Campus der Tsinghua University in Peking gelebt. Seine Freizeit verbringt er am liebsten auf Skiern oder auf dem Segelboot.