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Nach einer Ausbildung bei der ehemaligen Unternehmenstochter thyssenkrupp Nirosta und einem Praktikum bei TKMC schloss sich Rene Mäurer 2019 fest der Inhouse Beratung des thyssenkrupp Konzerns an

Nach einer Ausbildung bei der ehemaligen Unternehmenstochter thyssenkrupp Nirosta und einem Praktikum bei TKMC schloss sich Rene Mäurer 2019 fest der Inhouse Beratung des thyssenkrupp Konzerns an

2018 Praktikum, 2019 Festeinstieg: Rene Mäurers Weg bei thyssenkrupp Management Consulting

Rene Mäurer wählte gezielt die Symbiose zwischen Beratung und Industrie, zunächst in einem Praktikum, dann beim Festeinstieg. Seit 2019 ist der 29-Jährige Consultant bei TKMC und gestaltet den Wandel eines Global Players mit.

Wie kam es dazu, dass Sie 2018 das Praktikum bei TKMC gemacht haben?

Den ersten Kontakt zu thyssenkrupp Management Consulting habe ich im Rahmen eines Workshops während meines Masterstudiums an der Uni Köln hergestellt. Da ich nach meinem Abitur zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der damaligen thyssenkrupp Nirosta gemacht habe, war mir thyssenkrupp als Konzern bereits bekannt. Vor Abschluss meines Masters wollte ich ein letztes Praktikum in der Beratung machen. TKMC bot für mich also die perfekte Symbiose aus Consulting und Industriekonzern.

Wie erlebten Sie die Bewerbung?

Das Bewerbungsverfahren lief sehr reibungslos und schnell ab. Ich habe mich etwa ein halbes Jahr vor Praktikumsbeginn beworben, was eher früh ist. Die Einladung zum Recruiting-Tag erfolgte schon nach wenigen Tagen. Sofern man sich für ein Praktikum bewirbt, durchläuft man drei Einzelinterviews à eine Stunde mit je einem Personal-Fit-Teil und einer Case Study. Die Zusage habe ich dann wenige Tage nach den Interviews erhalten.

Im April 2019 sind Sie fest als Consultant eingestiegen. Was waren die Gründe für Sie und das Unternehmen?

Für mich war klar, dass die letzte Praktikumsstation auch eine der priorisierten Einstiegsoptionen sein soll, sofern das Praktikum beiden Seiten gut gefallen hat. Das war dann schließlich auch der Fall. Ich hatte für mich persönlich schnell erkannt, dass TKMC das bietet, was ich suche: Consulting, Fokus auf Industriegüter, Diversität in Produkten und Geschäftsmodellen, erstklassige Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem ein super Team.

Das Feedback, das ich zu meinem Praktikum erhielt, war schließlich auch sehr positiv. Mir wurde relativ schnell mitgeteilt, dass mir die Tür nach Abschluss meines Studiums offensteht. Mit dieser positiven Nachricht konnte ich dann auf die Zielgerade des Masterstudiums einbiegen, mein Studium beenden und schließlich knapp ein Jahr nach meinem Praktikum als Consultant bei TKMC einsteigen.

Wie viele Praktikumsplätze bietet das Unternehmen jährlich an und welche Möglichkeiten gibt es, das Unternehmen vorher zwanglos kennenzulernen?

TKMC sucht etwa fünf bis zehn Praktikanten im Jahr, wobei ein Start zu jedem Monat möglich ist. Möchte man uns vorab kennenlernen, bieten sich dafür mehrere Gelegenheiten – von Karrieremessen und Workshops bis hin zu unseren TKMC-Events. Auf unserer Homepage findet man hierzu nähere Infos.


newtk: Wir als TKMC sind sehr nah an den wichtigen  Entscheidungen im Konzern dran und gestalten diese aktiv mit

Rene Mäurer, thyssenkrupp Management Consulting


Der Konzern thyssenkrupp erlebte durchaus turbulente Zeiten in der Vergangenheit und arbeitet seit Sommer 2019 an der Umsetzung der neuen Strategie „newtk“. Können Sie uns etwas darüber berichten?

Nach der abgesagten Spaltung des Konzerns durch die EU-Kommission im Frühjahr 2019 brauchte thyssenkrupp einen alternativen Plan für den Weg nach vorne. Ein „Weiter so“ konnte es nicht geben. Hinter „newtk“ stecken letztendlich drei Hebel: Performance-Verbesserung, effiziente Organisation und flexibles Portfolio. In allen drei Bereichen unterstützt TKMC mit mehreren Teams und hilft den Konzern so aufzustellen, dass die verschiedenen Geschäftszweige die bestmögliche Entwicklung nehmen und mehr unternehmerische Freiheit und Verantwortung erlangen.

Wie ist es, in so einer Zeit des Wandels einzusteigen?

Auf den ersten Blick mag es abwegig wirken, zu einem Zeitpunkt des Umbruchs in den Konzern einzusteigen. Die Lage von thyssenkrupp war mir aber durchaus bekannt und dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – habe ich mich bewusst für TKMC entschieden.

Wir als TKMC sind bei vielen Projekten dabei, die eine gewisse Tragweite für den Konzern haben. Dadurch ist man sehr nah an den wichtigen Entscheidungen dran und gestaltet diese aktiv mit. Als Berater sind es gerade solche Situationen wie newtk, in denen man unglaublich viel miterlebt und für sich mitnehmen kann.

Für viele ist gerade die Einbettung in einem Konzern besonders attraktiv. Bei einer Inhouse-Beratung zu sein, bedeutet auch die Vorteile eines Konzerns zu genießen. Wie sehen Sie das?

Der größte Vorteil einer Inhouse-Beratung ist für mich, von Beginn an den Fokus auf ein Unternehmen zu haben sowie die Möglichkeit, innerhalb dieses Unternehmens verschiedene Einheiten kennenzulernen. Das ermöglicht einem einen guten Überblick über den Konzern zu bekommen und gleichzeitig ein Netzwerk aufzubauen. Beides ist enorm hilfreich, falls man einen Wechsel in eine Konzernfunktion anstrebt.


Man wird als Berater bei den Kunden im Konzern als Kollege wahrgenommen – das ermöglicht eine kollegiale und vertrauensvolle Zusammenarbeit

Rene Mäurer, thyssenkrupp Management Consulting


Darüber hinaus wird man im Vergleich zu externen Beratungen bei den Kunden als Kollege wahrgenommen. Das ermöglicht eine deutlich kollegialere und vertrauensvollere Zusammenarbeit. Davon abgesehen ist die Reisetätigkeit aufgrund des Standorts in Essen etwas weniger als bei externen Beratungen. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muss jeder für sich entscheiden. TKMC bietet allerdings auch ausreichend Projekte an anderen Standorten in Deutschland sowie international, sodass für jeden etwas dabei ist.

Sie sprachen die Möglichkeit an, in die Linie zu wechseln. Ist das eine Option für Sie?

Mittelfristig bietet TKMC hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten und einen klar strukturierten Karrierepfad. Gleichzeitig sieht sich TKMC aber auch als „Talentschmiede“ für thyssenkrupp und verfolgt das Ziel, seine Berater so zu entwickeln, dass sie verantwortungsvolle Rollen im Konzern übernehmen können. Von daher ist es nur logisch, dass langfristig der Wechsel in eine Linienfunktion eine Option darstellt. Auch für mich persönlich hat diese Möglichkeit eine Rolle in meinen Überlegungen zum Berufseinstieg gespielt.

Noch etwas Persönliches: Gibt es etwas, was Sie unbedingt in Ihrem Leben noch machen wollen – außer der Arbeit in der Beratung?

Einen Sommer abgeschieden auf einer Alm in den Bergen verbringen. Am besten mit ein paar Tieren und ohne Internet und anderen Medien. Einfach nur sich selbst versorgen und einmal komplett raus aus der modernen Welt und der Informationsüberflutung.


Rene Mäurer, thyssenkrupp Management Consulting
Rene Mäurer, 29 Jahre, hat den Bachelor in Volkswirtschaftslehre sowie den Master in Business Administration – Corporate Development an der Universität zu Köln erworben. Nach Aufenthalten in New York und Helsinki absolvierte er 2018 ein dreimonatiges Praktikum bei TKMC und stieg im April 2019 fest als Consultant ein.

Privat hat Rene Mäurer als Borussia-Mönchengladbach-Fan die Raute im Herzen und einen grünen Daumen, mit dem er erfolgreich Chilis züchtet.