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    Consultingpraxis

    Die Verpflichtung zum Widerspruch

    Dr. Thomas Fritz, Personalchef von McKinsey in Deutschland
    Dr. Thomas Fritz ist seit 15 Jahren bei McKinsey, zuerst als Berater, dann als Director of Recruiting und seit zwei Jahren als Personalchef.

    Dr. Thomas Fritz, Personalchef bei McKinsey, im Interview

    Für Dr. Thomas Fritz, Personalchef von McKinsey in Deutschland, ist es eine der herausragenden Aufgaben, Digital Talents für die Strategieberatung zu gewinnen. Warum dieser Gruppe eine so herausragende Rolle zukommt, wie man sie für sich gewinnt und warum auch erfahrene Partner den Berufseinsteigern zuhören, erklärt er im Interview.

    Wie schafft es McKinsey, die High Potentials unter den Absolventen zu gewinnen?

    Der Ausgangspunkt für jedes Unternehmen stellt im Recruiting immer die Frage dar, wofür man als Arbeitgeber steht. Was stellt man den Absolventen in Aussicht, die zu einem kommen? McKinsey ist nach wie vor die führende Topmanagement-Beratung weltweit: Nirgends kann man so viel lernen oder findet eine derart große Vielfalt vor, wie bei uns. Das ist für Absolventen sehr attraktiv.

    Dennoch – sehr gut qualifizierte Absolventen haben viele berufliche Alternativen.

    Das war immer so und der Wettbewerb ist heute nicht weniger geworden. Deshalb versuchen wir, Studierende frühzeitig auf uns aufmerksam zu machen und persönlich mit ihnen in Kontakt zu treten. Das passiert sehr individuell: An einer Business School wissen die meisten schon im ersten Semester, wer McKinsey ist und die Beratung ist für viele BWLer ein spannendes Berufsfeld. Wenn wir mit Mathematikern oder Medizinern reden, müssen wir erst einmal erklären, was ein Unternehmensberater überhaupt macht.

    Mediziner und Mathematiker können sich vermutlich nicht vorstellen, für McKinsey interessant zu sein.

    Deshalb müssen wir sie gezielt ansprechen. Wir haben zum Beispiel spezielle Events für Informatiker, Mathematiker und Physiker, die auf das Thema Advanced Analytics ausgerichtet sind. Wichtig ist uns dabei, nicht das Berufsbild des Beraters in den Vordergrund zu stellen, sondern die Zielgruppe über ihr Fachwissen und ihre Leidenschaft zu erreichen. Wer beispielsweise Ingenieur ist und etwas bewegen will, sollte sich unser Unternehmen einmal genau anschauen. Denn wir können ihm Aufgabenstellungen bieten, die er so nur bei uns findet.

    Welche Rolle spielt Social Media dabei, Ihre Zielgruppen zu erreichen?

    Eine wichtige. Im Employer Branding sind wir insbesondere bei Facebook, Twitter und YouTube aktiv. Wir setzen insgesamt auf eine Mischung aus Online und Print, um auf unsere Events oder Angebote aufmerksam zu machen. Diese Kombination funktioniert sehr gut, denn wir haben noch nie so viele Bewerbungen erhalten wie in diesem Jahr.


    Um für Digitalexperten attraktiv zu sein, ist es wichtig, ihrer Kompetenz Raum zu geben

    Dr. Thomas Fritz, McKinsey


    Welches ist der Schlüssel für diesen Erfolg?

    Man begeistert Talente nur mit Inhalten. Diese wollen von uns erfahren, was den Beruf eines Beraters bei McKinsey wirklich ausmacht und welche Perspektiven wir dabei bieten. Ganz wichtig ist es, den angehenden Absolventen die Menschen zu zeigen, mit denen sie zusammenarbeiten können und natürlich auch deren Begeisterung zu transportieren. Deshalb sind unsere Events auch elementar, denn hier können sich Kandidaten ganz persönlich überzeugen, dass wir es ernst meinen und für unser Wertversprechen einstehen. Ich nenne Ihnen ein Beispiel: Frauen zu fördern, gehört mit zu unseren Prioritäten. Auf unserem „Womens Day“-Event kommen alle unsere Beraterinnen zusammen, in der Summe mehrere hundert, um dem Nachwuchs Rede und Antwort zu stehen. Für eine Bewerberin ist das eine sehr gute Gelegenheit, persönlich nachzufragen, was McKinsey ausmacht.

    Sind Sie zufrieden mit der Entwicklung, was die Einstellung von Frauen bei McKinsey betrifft?

    Vor zwanzig Jahren haben wir nur wenige Frauen eingestellt und dementsprechend gab es lange Zeit auch keine echten Vorbilder für junge Frauen. Und die braucht man, um Kandidatinnen zu erreichen. Heute haben wir diese und zeigen sie, womit wir wieder bei der Bedeutung des inhaltlich getragenen Personalmarketings sind. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Ansatz, die verschiedenen Karrierepfade unserer Beraterinnen anhand von Vorbildern zu zeigen, eine sehr hohe Anziehungskraft auf Bewerberinnen hat.


    Wir haben dieses Jahr rund 40 Prozent neue weibliche Berufseinsteiger, was dem höchsten Wert aller Zeiten bei McKinsey entspricht

    Dr. Thomas Fritz, McKinsey


    Haben Sie eine praktische Empfehlung, wie eine Beratung den Anteil ihrer weiblichen Consultants erhöhen kann?

    Wir haben uns im letzten Jahr zum Ziel gesetzt, noch mehr weibliche Praktikanten zu gewinnen. Dazu starteten wir die Kampagne „Praktikantinnen gesucht“: Fünf unserer Partnerinnen haben über verschiedene Kanäle aktiv um eine Praktikantin für ihr Team geworben. Im Resultat war knapp die Hälfte unserer Praktikanten weiblich und wir haben dieses Jahr rund 40 Prozent neue weibliche Berufseinsteiger, was dem höchsten Wert aller Zeiten bei McKinsey entspricht.

    Das ist bemerkenswert, weil viele Beratungen Schwierigkeiten haben, genügend junge Beraterinnen zu gewinnen. Was macht für Sie generell die Generation Y aus?

    Sie will vor allem abwechslungsreich arbeiten und dabei viel lernen. Berufseinsteiger möchten heute auch die Gewiss­heit haben, Dinge zu entwickeln oder Projekte voranzutreiben, die hohe Relevanz haben und möglichst nicht als theoretisches Konstrukt in der Schublade landen.

    Wie hat sich die Erwartungshaltung Ihrer Bewerber gewandelt?

    Vor zehn Jahren war es ein wichtiges Argument, schnell Karriere zu machen. Die Bewerber haben damals verglichen, wie schnell man bei welcher Beratung Partner wird. Heute fragen sie uns: Wie individuell kann ich bei McKinsey meine Karriere gestalten? Kann ich an dem Thema arbeiten, das mich besonders reizt oder kann ich auch in anderen Ländern für McKinsey tätig sein? Ist es möglich, mal eine Pause zu machen, um für die Familie da zu sein oder eine Weltreise zu machen? Das Recruiting muss sich generell darauf einstellen, dass der Fächer an offerierten Möglichkeiten größer und flexibler sein muss. Der Traumjob von heute entspricht nicht einem starren Aufgabenprofil, sondern regt zum Mitgestalten des eigenen Karrierepfades an und wird somit Bestandteil einer immer individuelleren Lebensplanung.

    Beginnt dieses individuelle Kümmern schon beim Recruiting?

    Sicherlich. Grundsätzlich ist es so, dass diejenigen, denen wir ein Angebot machen, auch Alternativen haben. Trotzdem entscheiden sich über 90 Prozent für uns. Das liegt zum einem daran, dass wir ihnen ein gutes Angebot machen. Das liegt aber vor allem daran, dass wir uns um jeden Kandidaten sehr individuell bemühen und versuchen, mit ihm gemeinsam zu entwickeln, wie denn das, was er persönlich erreichen will, mit dem, was wir anzubieten haben, zusammenpasst.


    Die Kandidaten sollten komplexe Probleme lösen können, aber auch die Fähigkeit besitzen, andere zu motivieren und zu führen

    Dr. Thomas Fritz, McKinsey


    Wie finden Sie denn für sich heraus, ob ein Kandidat zu McKinsey passt?

    Bei der Beurteilung eines Kandidaten kommt es bei uns auf zwei Dinge an: Er oder sie sollte zum einen in der Lage sein, komplexe Probleme zu lösen, wofür sich Case Studies anbieten. Zum anderen suchen wir Persönlichkeiten, welche die Fähigkeit besitzen, andere dabei zu begleiten, eine Veränderung herbeizuführen. Dies finden wir über Einzelgespräche heraus.

    Mit welcher Methodik gelangen Sie am Ende zu einer Kandidateneinschätzung?

    Der erste Teil besteht aus einer Diskussion zu einer Problemstellung. Es ist nicht so, dass die Kandidaten ein Blatt Papier und eine Stunde Zeit bekommen, um ein Problem zu lösen. Die Lösung wird gemeinsam im Zwiegespräch mit dem Interviewer entwickelt, denn so lernen wir den Ansatz zur Problemlösung des jeweiligen Bewerbers kennen. Im zweiten Teil führen wir Erfahrungsinterviews: Wir lassen uns konkrete Erfahrungen schildern, in denen der Bewerber oder die Bewerberin jene Eigenschaften gezeigt hat, auf die es uns ankommt. Und dabei versuchen wir, zu verstehen, was ihn oder sie motiviert und welche Fähigkeiten noch weiter entwickelt werden könnten, um zukünftig als Consultant Veränderung zu gestalten.

    Wer führt diese Gespräche?

    Das sind Berater, die wir sehr intensiv auf diese Interviews vorbereiten. Jeder unserer Kollegen muss dazu vorher ein zweitägiges Training durchlaufen und wird danach ein paar Mal bei Interviews begleitet, bevor er allein Gespräche mit Bewerbern führt.


    Einer unser zentralen Werte ist die Verpflichtung zum Widerspruch – wer meint, die bessere Idee zu haben, hat die Pflicht diese auch zu äußern

    Dr. Thomas Fritz, McKinsey


    Früher ist man als Absolvent in einem Unternehmen erst einmal Lernender gewesen. Heute kehrt sich das in manchen Bereichen um, weil beispielsweise die Digitalkompetenz der Neueinsteiger höher ist, als die der Vorgesetzten. Wie tragen Sie dem Rechnung?

    Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass die Digital Talents absolut elementar für Unternehmen sind. Das Problem ist, dass nicht annähernd so viele die Hochschulen verlassen, wie von ihnen benötigt werden. Deshalb war uns früh klar, dass McKinsey auch für diese digitalen Talente ein großartiger Arbeitgeber sein muss. Dies geht nur, wenn wir der Kompetenz der Digitalexperten Raum geben und ihnen vertrauen. Einer unser zentralen Werte ist, was wir die „Obligation to Dissent“, nennen: Die Verpflichtung zum Widerspruch. Das heißt, derjenige, der meint, die bessere Idee zu haben, hat die Pflicht sie auch zu äußern. In der Realität besitzen wir dadurch eine Kultur, in der unsere Partner daran gewöhnt sind, jungen Kollegen aufmerksam zuzuhören. Und genau dadurch können die Digital Talents bei McKinsey herausragende Ideen entwickeln, denen unsere Berater an den richtigen Stellen bei den Klienten Gehör verschaffen.

    Ihre Digitalisierungsberatung bauen Sie weiter aus. Sie eröffneten letztes Jahr in Berlin ihr weltweit neuntes Digital Lab. Gelingt es Ihnen damit, Kandidaten zu gewinnen, die auch in einem Start-up hätten Karriere machen können?

    Ja, das gelingt. Aber eine ausgeprägte Konkurrenz zu Start-ups sehe ich nicht. Unsere Digital Labs ziehen Menschen an, die digital ausgebildet sind und auf einem Top-Level arbeiten wollen. Die Digitalisierung ist die aktuell größte Herausforderung, die auch unser Geschäftsmodell sehr fundamental berührt. Dafür brauchen wir Absolventen, die sich im Studium intensiv mit Informationstechnologie und Geschäftsmodellen beschäftigt haben. Denn ein Digital Talent ist kein reiner Programmierer, sondern jemand, der auch den strategischen Blick für das Business mitbringt. Die Labs sind Orte, an denen man auf höchstem Niveau mit sehr kompetenten Kollegen an verschiedenen digitalen Themen arbeiten kann.

    Gibt es aus Ihrer Sicht leicht vermeidbare Fehler in der Personalgewinnung?

    Es kommt auf die richtige Einstellung an, die ein Arbeitgeber auch verkörpern muss. Behandle ich einen Bewerber oder eine Bewerberin mit dem größtmöglichen Respekt, der größtmöglichen Prozessgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und auch Freundlichkeit? Oder begreife ich den Bewerber als Bittsteller, der dankbar für jede Regung des Unternehmens sein darf? Sie glauben nicht, wie viele Unternehmen leider immer noch eine derartige, überhebliche Haltung zeigen. Wir haben bei McKinsey das Glück, dass wir uns wirklich immer schon sehr stark um Talente bemühen mussten. Wir freuen uns tatsächlich über jede Bewerbung und sorgen dafür, dass der Bewerber mit uns die bestmögliche Erfahrung macht – vom Anfang bis zum Ende.

    Was raten Sie den Menschen, was sie heute studieren sollen? Und was glauben Sie, sind die Sachen, die man vielleicht als junger Mensch ausprobieren sollte?

    Ich glaube, dass die Innovationsgeschwindigkeit drastisch zunimmt und man immer schlechter Vorhersagen darüber treffen kann, welches Wissen in Zukunft wichtig ist. Deswegen würde ich immer auf Neugierde setzen. Man sollte lernen, sich ungewohnten Situationen auszusetzen und sich auch mal außerhalb seiner eignen Komfortzone bewegen. Dann ist es fast egal, was man studiert.


    Dr. Thomas Fritz, McKinsey & CompanyDr. Thomas Fritz, McKinsey & Company
    Dr. Thomas Fritz war fast sieben Jahre als Berater bei McKinsey in Köln tätig, bevor er 2008 Director of Recruiting wurde. Zuvor studierte er Betriebswirtschaftslehre in Bonn, Stockholm und Köln.
    An der Universität Witten/Herdecke promovierte er im Rahmen des McKinsey Fellowprogramms über das Thema „Fußball und Strategie“. Seit 2014 ist er Personalchef für die Berater in Deutschland. Thomas Fritz lebt mit seiner Frau und ihren beiden Kindern in Köln.

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    Events BDSU // 2026

    BDSU // Arbeitskreistreffen Bremen
    Januar 2026

    BDSU // Frühjahrskongress 2026
    April 2026 // Münster

    Mehr erfahren unter bdsu.de und bdsu-kongress.de

    Events JCNetwork // 2026

    JCNetwork Days // 28. bis 31. Mai 2026 // Magdeburg
    Ausrichter: SIDUM e.V.

    Die JCNetwork Days sind eine Plattform für Erfahrungsaustausch und ein Netzwerk zwischen studentischen und nicht-mehr-studentischen Consultants.
    Alle Infos und Termine unter jcnetwork.de

    Webinar McKinsey // Online laufend

    McKinsey on Air – Jeden Monat

    Das McKinsey Webinar für Studierende, Doktorand:innen und Professionals: Was bedeutet es, Beraterin oder Berater bei McKinsey zu sein? Wie sieht eine typische Arbeitswoche aus? Diese und weitere Fragen werden bei McKinsey On Air beantwortet. Jeden Monat gibt es eine andere Edition.

    Nächste Termine:

    5. Mai 2026 // McKinsey on Air – Orphoz Public Edition
    Anmeldeschluss ist der 3. Mai 2026

    2. Juni // McKinsey on Air – Growth, Marketing & Sales Edition
    Anmeldeschluss ist der 30. Mai

    Alle Termine und Infos zur Anmeldung findest du auf karriere.mckinsey.de/karriere/events-im-uberblick

    BCG // Köln 7. Mai

    BCG // Coffee Chat: Tech Edition // Köln 7. Mai

    BCG lädt zum Coffee Chat: Tech Edition ein. Bei dem dreieinhalbstündigen Event (14:00–17:30 Uhr) kommen Interessierte mit erfahrenen BCG-Berater:innen aus verschiedenen Fachrichtungen, insbesondere aus dem MINT-Bereich, ins Gespräch. Die Consultants geben authentische Einblicke in die Projektarbeit und den Einsatz von GenAI bei BCG. Die Teilnehmenden erfahren aus erster Hand, wie der Arbeitsalltag von BCGler:innen unterschiedlicher Fachhintergründe aussieht, an welchen Projekten sie arbeiten und wie GenAI genutzt wird, um Impact für Kunden zu generieren und Innovation zu gestalten. Zudem werden Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten in der Group vorgestellt – unabhängig vom Studienfach.

    Bewerbungsschluss ist der 26. April 2026. Mehr unter bcg-events.de/coffee-chat

    BCG // Frankfurt 21.-22. Mai

    The Power of You – Das BCG Highlight Event // 21. und 22. Mai 2026 in Frankfurt // Bewerbungsschluss ist der 26. April 2026

    Ob du als Erste:r in deiner Familie einen Hochschulabschluss hast, mit mehreren kulturellen Perspektiven aufgewachsen bist oder Teil der LGBTQ+ Community bist – Diversity hat viele Facetten. Und doch verbindet sie ein zentraler Gedanke: Sie macht dich einzigartig und uns als Group stärker.

    Bei unserem Event „The Power of You“ vernetzt du dich mit einer Community, in der unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen selbstverständlich sind. Dabei schärfst du deine persönliche Brand und lernst, wie du deine Vision, Werte und Perspektiven in deine Karriere einbringst. Triff Berater:innen, die ihre Geschichten teilen, erhalte Einblicke in unsere Diversity-Initiativen und erfahre, wie Vielfalt bei BCG Innovation vorantreibt und Zusammenarbeit prägt.

    Die Ausschreibung richtet sich an herausragende Student:innen, Doktorand:innen und Young Professionals aller Fachrichtungen, die sich für unsere Diversity-Netzwerke First Generation (FirstGen), Colorful und/oder Pride interessieren.

    Mehr unter karriere-bcg.de/thepowerofyou

    Roland Berger // Hamburg 10.-12. Juni

    Roland Berger // DEVELOP.MINT 2026 // Hamburg, 10. bis 12. Juni // Bewerbungsschluss ist der 7. Mai

    Roland Berger lädt MINT-Studierende ab dem dritten Bachelor-Semester zum dreitägigen Event DEVELOP.MINT ein. Das Programm verbindet Tech und Consulting durch fachliche Impulse, Workshops zu Consulting Skills und dem Einsatz von AI in der Beratung sowie exklusive Networking-Möglichkeiten. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Arbeitsweise, Plattformstruktur und Zusammenarbeit mit der Industrie. Das Rahmenprogramm umfasst Aktivitäten rund um die Alster und kulinarische Highlights. Besonderheit: Teilnehmende durchlaufen den Recruiting-Prozess für ein Praktikum direkt vor Ort und erhalten vorab ein umfassendes Bewerbungstraining mit Vorbereitung auf persönliches Interview und Case-Interview.

    Mehr unter rolandberger.com/developmint

    Roland Berger // Chiemsee 24.-26. Juni

    Roland Berger // HERizon Events // Chiemsee 24. bis 26. Juni

    HERizon Events sind Veranstaltungen, bei denen Beraterinnen ihre Erfahrungen teilen und Teilnehmerinnen sich weiterentwickeln können. In praxisnahen Workshops zu Themen wie Selbstmarketing, Präsentationstechniken oder Case-Studies lernen Frauen, ihre Fähigkeiten auszubauen und sich auf den Einstieg in die Beratung vorzubereiten. Die Events bieten die Möglichkeit zum Networking, zum Austausch mit erfahrenen Beraterinnen und zum Aufbau von Kontakten.

    Die nächsten Termine: 24. bis 26. Juni am Chiemsee und 29. & 30. Oktober in München

    Mehr unter https://www.rolandberger.com/de/Join/Events/HERizon/

    FTI-Andersch // Gap Year 1. September

    FTI-Andersch & Mutares // TurnaroundGAP – Gap Year Programm // Start 1. September 2026

    FTI-Andersch und Mutares bieten gemeinsam das TurnaroundGAP an, ein Gap Year Programm für Bachelorabsolvent:innen. Mit nur einer Bewerbung erhalten Teilnehmende die Möglichkeit, zwei Vollzeit-Praktika von je vier bis sechs Monaten zu absolvieren und wertvolle Einblicke aus der Perspektive sowohl der Turnaround-Beratung als auch des Private Equity zu gewinnen.

    Das Programm startet am 1. September 2026 mit einem Kick-Off-Event. Teilnehmende können eine Präferenz abgeben, ob sie ihre erste Station bei FTI-Andersch (Standorte: Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg, München) oder bei Mutares (deutschlandweit) beginnen möchten. Die zweite Station startet am 4. Januar 2027, gefolgt von einem Abschlussevent im März 2027. Bei FTI-Andersch unterstützen Teilnehmende Projektteams vor Ort bei Mandanten in Turnaround-Situationen, arbeiten an Sanierungsgutachten und Unternehmenskonzepten mit und führen Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Bei Mutares begleiten sie Portfoliounternehmen während des Turnarounds, führen eigene Projekte durch und entwickeln Business Cases für strategische Entscheidungen.

    Das Programm richtet sich an Bachelorabsolvent:innen der Wirtschaftswissenschaften, des (Wirtschafts-)Ingenieurwesens, der Rechtswissenschaften, Wirtschaftsinformatik oder Mathematik mit sehr guten akademischen Leistungen. Praktische Erfahrungen im Turnaround-, Beratungs- oder Private-Equity-Umfeld sind von Vorteil.

    Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026. Am 13. April 2026 findet der Auswahltag in Frankfurt statt. 

    Mehr Informationen unter fti-andersch.com/de/careers/jobs/praktikant-mwd-turnaround-im-rahmen-des-turnaroundgap

    BCG // Praktikum 2026

    BCG // Women's Intensiveship // Deutschland & Österreich, Sommer: 15./22./29.Juni / 6.Juni; Herbst: 7./14./21.September 2026

    BCG lädt Studentinnen aller Fachrichtungen ab dem 3. Semester, Diplom- und Magisterstudentinnen im Hauptstudium, Masterstudentinnen, Doktorandinnen und Young Professionals zum Women's Intensiveship ein. Das vierwöchige Praktikum in einem der acht Offices in Deutschland und Österreich bietet Einblicke in die Unternehmensberatung als vollwertiges Projektteammitglied mit Associate-Aufgaben. Das Programm umfasst einen persönlichen BCG-Buddy, Trainings wie „Personal Brand", Networking-Events (Praxisgruppen-Speeddating, Women Lunch, Leadership Coffee Chat) und die Möglichkeit zur Verlängerung auf acht Wochen. Herausragende Absolventinnen erhalten ein Angebot für den Festeinstieg und werden Teil des FAST FORWARD Bindungsprogramms mit exklusiven Weiterbildungsangeboten. Bewerbungsschluss für Sommer ist der 5. April 2026, für Herbst der 28. Juni 2026.

    Mehr unter bcg-einstieg.de/womens-intensiveship

    BCG // AI-ship 2026

    BCG // AI-ship // Deutschland & Österreich, Sommer: 26.05./01.06./08.06.2026; Herbst:  24.08./31.08./07.09.2026

    BCG bietet mit dem AI-ship ein achtwöchiges Praktikum (bis zu zwölf Wochen bei Pflichtpraktika) für Studierende aller Fachrichtungen mit Interesse an strategischen Fragestellungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Teilnehmenden arbeiten als vollwertige Teammitglieder an AI-Projekten bei Kunden und unterstützen bei Fragen zur strategischen AI-Anwendung, Impact-Hebeln und Geschäftsmodell-Veränderungen. Das Programm umfasst exklusive Insight-Sessions mit AI-Expert:innen aus der Tech & Digital Advantage Praxisgruppe, persönliches Mentoring, Networking-Dinners und einen BCG-Buddy. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Herausragende Absolvent:innen erhalten ein Angebot zum Festeinstieg und werden Teil des FAST FORWARD Bindungsprogramms. Bewerbungsschluss für Sommer ist der 15. März 2026, für Herbst der 24. Mai 2026.

    Mehr unter bcg-einstieg.de/AIship

    Neueste Jobs
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    Über junior //consultant

    junior //consultant-Ausgaben von 2009 bis 2017

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