Im Gespräch mit Sofia Hassiotaki, Change Expert im Bereich IT Change Management bei Accenture

Sofia Hassiotaki hat zwei Traineeprogramme bei Accenture absolviert

Sofia Hassiotaki hat zwei Traineeprogramme bei Accenture absolviert

Sofia Hassiotaki von Accenture: „Es geht ums Versuchen – nicht ums Gewinnen“

Accenture sieht seine Mitarbeitende als treibende Kraft von Innovationen und bietet viele Angebote an, um neuen Talenten den Einstieg ins Unternehmen zu ermöglichen. Sofia Hassiotaki, Change Expert im Bereich IT Change Management, hat über Accentures Java Traineeprogramm zum Unternehmen gefunden. „Einfach ausprobieren“ ist das Motto der studierten Phonetikerin, was sie letztlich zu ihrer jetzigen Tätigkeit bei Accenture geführt hat. Nach ihrem Java Traineeship hängte sie noch ein zweites Traineeprogramm im Unternehmen dran und damit öffneten sich für sie berufliche Perspektiven, die sie ergriff.

Sofia, du hast bei Accenture über das Java Traineeprogramm gestartet, dann noch ein DevOps Traineeprogramm draufgesetzt, um schließlich bei IT Change Management Services (ITCMS) einzusteigen. Wie kam es dazu?

Über eine Kommilitonin habe ich von Accentures Traineeprogrammen gehört. Dass man hier auch als Quereinsteigerin durchstarten kann, hat mich überzeugt. Denn, ganz ehrlich: Im Studium war ich im Programmieren nie besonders gut gewesen und musste mich da erst noch richtig einarbeiten.

Im Java Traineeprogramm habe ich sehr viel gelernt, aber auch gemerkt, dass mir reines Programmieren auf Dauer nicht reichen wird. Nur einen Monat nach dem Programm hat mich jemand von DevOps angerufen. DevOps ist ein Mindset, das Menschen, Prozesse und Technologien vereint und so eine beschleunigte Entwicklung und ein qualitativ hochwertiges Produkt ermöglicht. Ich wurde also gefragt, ob ich in diesem Bereich ein Traineeship machen möchte. Gesagt, getan. Ich hatte dann anderthalb Jahre lang eine sehr schöne Zeit in der DevOps Community und habe dort meine Leidenschaft für agiles Arbeiten entdeckt.

Mir persönlich fällt Veränderung nicht schwer, aber es liegt in der Natur des Menschen, sich gegen Veränderungen zu sträuben. Daher ist Change Management ein sehr spannendes Feld für mich. An einem anderen Arbeitsplatz hätte ich wahrscheinlich für den Wechsel in den Bereich Change kündigen müssen. Hier konnte ich einfach zum Hörer greifen, mein Interesse bekunden – und schon war ich drin.

Ein spannender Weg! Seit Ende 2019 bist du mittlerweile schon im ITCMS Team tätig. Was genau macht ihr da?

In unserer globalisierten und vernetzten Welt beschäftigen sich Organisationen mit stetig wandelnden Einflüssen – Marktbedingungen, Kundenwünsche, Technologien, Betriebskosten und Wettbewerb sind einige davon. Aktuell ist die Umstellung auf Cloud ein ganz heißes Thema. Die Welt ist kontinuierlich im Wandel und das müssen Unternehmen ebenso sein, um weiter am Markt mitzumischen. Der Mensch ist jedoch ein Gewohnheitstier. Führungskräfte und Mitarbeitende wollen oft am Bestehenden festhalten und sträuben sich gegen den Wandel. Da kommen wir ins Spiel. Wir unterstützen Unternehmen bei ihrer strategischen Neuausrichtung. Meistens geht es darum, durchwachsene Strukturen zu verändern, technische und organisatorische Systeme zu erneuern, Prozesse zu verbessern oder Verhaltensweisen der Mitarbeitenden in der Organisation zu beeinflussen.


Accenture hat eine individualistische Unternehmenskultur und setzt sich stark dafür ein, Diversität zu fördern und Raum zur Entfaltung zu geben

Sofia Hassiotaki, Change Expert im Bereich IT Change Management bei Accenture


Das klingt sehr vielseitig und nach abwechslungsreichen Arbeitstagen. Wie genau kann man sich den täglichen Arbeitsverlauf vorstellen?

Auch wenn jeder Tag anders aussieht, bleibt eines immer gleich: Ich tausche mich ständig mit meinen Kolleg:innen und Kund:innen aus, denn Kommunikation und Transparenz sind die Grundpfeiler meiner Arbeit. Jeden Morgen haben wir im Team einen 15-minütigen Abstimmungscall, in dem wir unseren Tag planen und mögliche Hindernisse besprechen. Danach arbeiten alle für sich oder in der Gruppe an ihren Aufgaben. Was mir besonders an meinem Arbeitsplatz gefällt, ist die individualistische Unternehmenskultur. Accenture setzt sich stark dafür ein, Diversität zu fördern und allen Mitarbeitenden den Raum zur Entfaltung zu geben. Das spiegelt sich im täglichen Miteinander wider und setzt Engagement, Kreativität und Innovation frei.

Mit fortschreitender Digitalisierung wachsen auch die Herausforderungen – und somit Accenture: Mehr als 569.000 Mitarbeitende in über 120 Ländern sind für das Beratungsunternehmen in den Bereichen Strategy & Consulting, Interactive, Technology und Operations tätig

Mit fortschreitender Digitalisierung wachsen auch die Herausforderungen – und somit Accenture: Mehr als 569.000 Mitarbeitende in über 120 Ländern sind für das Beratungsunternehmen in den Bereichen Strategy & Consulting, Interactive, Technology und Operations tätig

Was gefällt dir an deinem Job besonders?

Die Abwechslung! Ich war bereits in Hamburg, Berlin und Wien unterwegs und konnte in diversen Branchen tätig werden: Über den Finanzsektor bis hin zum Bauwesen und der Automobilindustrie, Medienindustrie und Telekommunikationsindustrie war schon alles dabei. Auch meine Rollen haben dabei stark variiert und ich konnte mich als Testerin, Scrum Master, Requirements Engineer (Verbindungsstelle zwischen Auftraggeber und Softwareentwickler), Coach und Change Manager unter Beweis stellen. Normalerweise hätte ich dafür sechsmal den Job wechseln müssen, aber als Unternehmensberaterin erlebt man alles in einer Jobposition.

Was macht für dich Accenture als Arbeitgeber aus?

Auf jeden Fall die Wandelbarkeit und Förderung der Mitarbeitenden! Allen wird die Möglichkeit geboten, sich im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln. Das Schönste daran ist: Accenture entwickelt sich mit und bietet einem den Raum, in den persönlichen Potenzialen zu wachsen. Zudem kann man sich durch Trainings und Workshops kontinuierlich weiterbilden. Ich kenne kein anderes Unternehmen, das einem so viele Fördermöglichkeiten bietet.

Abschließend noch eine Frage: Gibt es ein bestimmtes „(Lebens-)Motto“, das dir als Ansporn dient?

Habe den Mut, deiner Intuition zu folgen. Es wird immer Menschen geben, die einem etwas nicht zutrauen. Leider verstärkt dies oft Selbstzweifel. In solchen Momenten sollte man der Sache aber erst recht nachgehen. Wenn es klappt? Gut. Wenn es nicht klappt? Auch gut. Scheitern ist gar nicht so schlimm, wie alle denken. Es zeigt dir einen Weg, der nicht funktioniert, aber letztlich ist das, was du daraus für dich mitnimmst entscheidend. Es geht ums Versuchen, nicht ums Gewinnen.


Sofia Hassiotaki, AccentureSofia Hassiotaki, Accenture
Sofia Hassiotaki ist als IT Change Management Consultant bei Accenture tätig. Bevor sie 2018 zu Accenture stieß, hat sie Phonetik und Sprachverarbeitung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und als Werkstudentin Praxiserfahrungen unter anderem in der Kommunikationsbranche gesammelt.