Viele Einblicke, starke Entwicklung

Strategieberatung für die Branchen Handel, Medien und Bau ist nicht nur das Steckenpferd von EY-Parthenon (EYP), sondern inzwischen auch das von Alena Bermes. Seit sie direkt nach ihrem Studium bei EYP eingestiegen ist, hat sie nicht nur spannende Einblicke in diese sehr unterschiedlichen Branchen erlangt, sondern konnte sich auch persönlich stark weiterentwickeln. Wie sich ihre Rolle in den ersten zwei Jahren verändert hat und was für sie als Nächstes ansteht, erzählte sie im Interview.

Frau Bermes, Parthenon gehört zum EY-Netzwerk, aber …
… aber wir grenzen uns in unserer Tätigkeit klar gegenüber anderen Bereichen von EY ab: Bei uns geht es um Strategieprojekte, während andere Experten als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder operative Spezialisten den Kunden helfen.

Welche Einstiegsmöglichkeiten bietet EYP für junge Hochschulabsolventen?
Bei Parthenon kann man klassisch mit Bachelorabschluss als Associate Consultant und mit Masterabschluss als Consultant einsteigen. Alternativ kann man sich auch für den Einstieg als Analytics Specialist entscheiden. Die Kollegen haben typischerweise be­reits große Erfahrung mit Analysesoftwares wie R, Stata oder ähnlicher Software gesammelt und sind im Projekt für besonders knifflige Analysen oder die ganz großen Datenmengen eingesetzt.

Auf welchen Projekten waren Sie bisher eingesetzt?
In meiner Zeit bei OC&C, heute Parthenon, habe ich einen Querschnitt durch alle Schwerpunktbranchen erlebt. Aktuell arbeite ich auf einem Wachstumsprojekt für einen Bauzulieferer in Großbritannien, davor habe ich zum Beispiel ein Medienunternehmen bei seiner strategischen Transformation beraten oder eine Go-To-Market-Strategie im Telekommunikationsbereich entwickelt.

Ihre Projekte entstammen den verschiedensten Branchen. Ar­beiten Sie sich jedes Mal in ein ganz neues Gebiet ein?
„Ja“, nicht nur aufgrund der verschiedenen Branchen, sondern auch, weil jeder Kunde seine individuellen Fragestellungen hat. Andererseits „nein“. Zum einen ähneln sich manche Herangehensweisen und ich konnte von früheren Projekten „zehren“. Außerdem, und das gefällt mir bei EYP besonders gut, haben wir Schwerpunktbranchen wie Handel, Medien und Bau. Dieser Aufbau an Expertise bereitet mir persönlich große Freude.

Welches davon war das für Sie Spannendste und woran macht sich das fest?
DAS spannendste Projekt kann ich ehrlicherweise nicht benennen, da jedes meiner Projekte auf seine eigene Art besonders war. Mein aktuelles Projekt ist beispielsweise spannend, da es sehr dynamisch zugeht und wir oft ad hoc auf sich verändernde Gegebenheiten beim Kunden reagieren.

Bietet die Internationalität Ihrer Projekte eine besondere Herausforderung oder ist das bei EYP ‚business as usual‘?
Als Berater sind wir von Anfang in im internationalen Kontext eingesetzt und Englisch ist dabei meistens Projektsprache. Insofern ist Internationalität Gang und Gäbe. Sicherlich ist das aktuelle Projekt meiner Kollegen in Abu Dhabi etwas anderes als mein derzeitiges Projekt in Großbritannien. Insgesamt arbeiten wir normalerweise in Deutschland oder im europäischen Ausland, wo uns die Kultur und Arbeitsweise näher ist. Gelegentlich verschlägt es Kollegen aufgrund der Location des Kunden in exotischere Länder. Präferenzen und Wünsche kann man in jedem Fall jederzeit offen äußern, zudem werden die eigenen Sprachkenntnisse in Staffing-Entscheidungen einbezogen – das finde ich sehr gut.

Wussten Sie schon während des Studiums, dass Sie eines Tages ins Consulting einsteigen wollten?
Das Berufsfeld hat mich schon immer angesprochen und interessiert, aber letztlich wurde mein Wunsch für den Einstieg in der Strategieberatung erst zum Ende meines Masterstudiums hin konkreter. Mir hat im Laufe des Studiums neben meinen Praktika nicht zuletzt die Teilnahme an verschiedensten Workshops bei Beratungen mehr Klarheit verschafft und das direkte Gespräch mit Kommilitonen und Freunden, die in den unterschiedlichen Häusern unterwegs sind. Auch der vergleichende Austausch mit Freunden in der Industrie war hilfreich, um für mich selbst final festzustellen: Obwohl mir meine Praktika in der Industrie sehr gefallen haben, sehe ich mich aktuell nicht in „der einen“ Branche oder in „der einen“ Funktion, sondern möchte mich erst einmal breiter aufstellen und noch nicht expliziter festlegen. Zum Glück: Sonst wüsste ich jetzt nicht, dass ich neben Handel und FMCG (Fast Moving Consumer Goods) auch den Baukanal sehr spannend finde.

Strategieberatung EY-Parthenon, Alena Bermes

Alena Bermes steht kurz vor ihrem Leave und plant aktuell ihre Promotion im Bereich Marketing.

Hat sich Ihre Rolle nach einem bis zwei Jahren verändert und wenn ja – inwiefern?
Absolut! Während man als Einsteiger zu Anfang mit kleineren Untermodulen eines Projekts betraut wird, einzelne Analysen durchführt und die entsprechenden Schaubilder er­stellt, be­kommt man mit der Zeit mehr Verantwortung und ist für ganze Module innerhalb eines Projekt zuständig. Ich freue mich jedes Mal, wenn mir Dinge besser von der Hand gehen. Auf neue Rollen oder sich verändernde Aufgaben wird man explizit in Trainings vorbereitet, etwa bei der jährlich stattfindenden, internationalen Trainingswoche.

Akademische versus Karriere in der freien Wirtschaft – denken Sie an eine Promotion?
Tatsächlich bin ich gerade mitten in der Vorbereitung meines Leaves und möchte noch im Herbst mit meiner internen Promotion im Bereich Marketing starten. Nach dann knapp zwei Jahren in der Beratung freue ich mich sehr, zusätzlich zur Generalis­tin in vielen Bereichen zur Expertin in einem bestimmten zu werden. 

Unterstützt EYP Ihr Bestreben?
Ja, ich werde für den Zeitraum meiner Promotion freigestellt, bleibe weiterhin bei Parthenon angestellt und erhalte eine monatliche finanzielle Förderung. Außerdem habe ich die Möglichkeit, an lehrstuhlfreien Tagen vom Office aus zu arbeiten, die Infrastruktur zu nutzen und bei allen Firmenfeiern, Trainings und ähnlichen Events dabei zu sein. Den intensiven Kontakt zu halten und nicht „ganz raus“ zu sein ist mir wichtig, dazu mag ich die Firma und meine Kollegen einfach zu sehr, auch wenn ich mich jetzt erst einmal auf die Promotion freue. Übrigens, für eine Promotion in den Leave zu gehen, ist nur eine Option. Viele meiner Kollegen nehmen jedes Jahr einen Leave zwischen einem und drei Monaten, um zu reisen oder einfach auszuspannen. Die Option hat jeder und jederzeit.


Über EYP:

„Parthenon ist die Strategieberatung von EY und als solche auf typische Strategiethemen fokussiert. Das heißt, dass wir zum EY-Netzwerk mit seinen vielen unterschiedlichen Sparten ge­hören, mit unseren mehr als 2.000 Beratern weltweit aber unter eigener Marke agieren.“

Weitere Stimmen zu EY-Parthenon als Arbeitgeber gibt es hier.