Friederike Franke beschäftigt sich bei BearingPoint mit Projekten aus dem Bereich Mobility

Auf dem Vulkan Rinjani: Friederike Franke während ihres sechsmonatigen Praktikums in Jakarta, Indonesien

Auf dem Vulkan Rinjani: Friederike Franke während ihres sechsmonatigen Praktikums in Jakarta, Indonesien

Friederike Franke von BearingPoint im Interview: „Die Teamarbeit macht den Job bei BearingPoint für mich besonders”

Friederike Franke ist seit 2019 als Business Analyst bei BearingPoint. Zuvor studierte sie International Management im Master und absolvierte bereits vor ihrem Einstieg ein Praktikum im Unternehmen. Aktuell arbeitet sie vor allem für die Branchen der Automobil- und der produzierenden Industrie. Im Interview mit junior //consultant erzählt sie von ihrer ersten Zeit bei BearingPoint – und wie die Zukunft der Mobilität in den nächsten Jahren aussehen könnte.

Frau Franke, Sie sind seit etwa einem Jahr im Unternehmen. Wie genau kam es dazu, dass Sie Business Analyst bei BearingPoint wurden?

Ich habe BearingPoint als Arbeitgeber bereits 2018 während meines Praktikums kennengelernt, daraus ergab sich die Möglichkeit, meine Masterthesis im Unternehmen zu schreiben. So konnte ich viele Einblicke über die Unternehmenskultur bei BearingPoint und den Umgang der Mitarbeiter untereinander sammeln. Mir war wichtig, dass mein Arbeitsumfeld größtenteils ähnliche Erwartungen und Wertvorstellungen an die Arbeit und den Arbeitsalltag hat wie ich – immerhin verbringt man mit seinen Kollegen gerade auf Projekten viel Zeit.


Durch die nicht zu große Mitarbeiterzahl kenne ich meine Kollegen bei BearingPoint – auch fachübergreifend und persönlich

Friederike Franke, BearingPoint


Entscheidend für meinen Einstieg waren auch die Möglichkeiten der Forderung und Förderungen, denn BearingPoint ist gemessen an der Mitarbeiterzahl für mich persönlich nicht zu groß. Die Beratungsbranche kann gerade durch ihre Schnelllebigkeit stetig wechselnder Projekte sehr anonym sein, deshalb gefällt mir, dass ich viele meiner Kollegen auch fachbereichs­übergreifend und/oder persönlich kennenlernen kann.

Lassen Sie uns noch einmal zurückblicken. Was waren Ihre Aufgaben und Projekte während des Praktikums?

Ich habe viele unterschiedliche Projekte begleitet und verschiedene Industrien kennengelernt, das war ganz spannend. Dazu gehörte ein Projekt im öffentlichen Sektor bei einer Agentur der Europäischen Union, das ich insbesondere bei Markt- und Wettbewerbsanalysen unterstützt habe. Außerdem habe ich bei der Entwicklung einer Analysesoftware zur Verbesserung von Logistikprozessen mitgewirkt und bei einem Projekt zur Prozessoptimierung bei einem großen Pharmaunternehmen.

Ihr Einstieg als Fulltimer erfolgte dann 2019. An welchen Projekten durften Sie das erste Jahr als Business Analyst arbeiten?

Mein erstes und bisher längstes Projekt war eine S/4HANA-Greenfield-Implementierung für ein großes internationales Produktionsunternehmen. Dafür habe ich eng mit der Projektleitung zusammengearbeitet und so meine Projektmanagement-Kenntnisse auf- und ausgebaut. Aktuell arbeite ich an einem Projekt zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im digitalen Umfeld bei einem Servicedienstleister der Transport- und Logistikbranche.

Was war dabei die größte Herausforderung für Sie?

Für mich ist es manchmal herausfordernd „auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen“. Der Arbeitsalltag besteht oftmals nicht nur aus der Projektarbeit, sondern gleichzeitig möchte man sich auch weiterentwickeln, macht Schulungen, legt Zertifikate ab oder unterstützt bei Marktrecherchen oder -analysen für Veröffentlichungen und Pressemitteilungen der Firma. Das macht den Beruf zum einen sehr abwechslungsreich und spannend, fordert aber auch viel Motivation, Eigeninitiative und vor allem auch ein gutes Zeitmanagement. Im Job lerne ich ständig mich selbst besser zu organisieren und meine Aufgaben richtig einzuteilen.


Bei der Mobilität hat Deutschland vor allem im europäischem Vergleich noch einen langen Weg vor sich

Friederike Franke, BearingPoint


Woran arbeiten Sie aktuell?

Neben meinem aktuellen Kundenprojekt haben wir gerade eine Marktanalyse veröffentlicht, in der wir aufgegleist haben, wie batteriebetrieben Deutschland derzeit schon fährt, insbesondere im Vergleich zu europäischen Vorreitern wie Norwegen. Hier kam übrigens raus, dass Deutschland noch einen langen Weg vor sich hat.

Ansonsten habe ich gerade erfolgreich meine Zertifizierung zum Scrum Master und Product Owner abgeschlossen, das sind Rollen im agilen Projektmanagement-Umfeld. Hier ist das Ziel, dass ich in Zukunft agile Projekte bei BearingPoint vorantreiben und mit meinem Know-How unterstützen kann.

Ihr fachlicher Schwerpunkt liegt unter anderem im Bereich Automotive, Elektromobilität und New Mobility. Können Sie uns eine persönliche Einschätzung geben, wie sich Mobilität in der nächsten zehn Jahren verändern wird beziehungsweise muss?

Besonders in Bezug auf die Marktübersicht, die wir kürzlich veröffentlicht haben, muss sich auf jeden Fall noch viel verändern. Die Verkäufe von E-Autos steigen weltweit, wegen politischer Ziele und Abkommen, aber auch aufgrund des Trends hin zu einem grüneren Kaufverhalten und -bewusstsein. Das Angebot von E-Autos wird und muss also stark steigen, um mit den weltweiten Entwicklungen mithalten zu können. Zudem müssen auch ein paar Rahmenbedingungen erfüllt werden, etwa dass die Reichweite der Fahrzeuge steigt und die öffentliche Ladeinfrastruktur ausgebaut wird, um die Nutzer Experience zu verbessern.

Im Allgemeinen wird die Vernetzung von verschiedenen Industrien untereinander von großer Bedeutung sein – zum Beispiel die der Automobil-, Telekommunikations-, Versicherungs-, Finanz- und IT-Branche. Das wird nicht mehr in Silos betrachtet, also in verschiedenen Industrien, die getrennt voneinander operieren, sondern als ein digitales großes Ökosystem. Ein Automobilhersteller wird nicht mehr nur Autos herstellen, sondern wird gleichzeitig zum Beispiel auch digitale Dienste anbieten.

Was macht Ihnen an der Arbeit bei BearingPoint am meisten Spaß?

Auf jeden Fall ist das die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen. Wenn ich vor einem neuen Thema stehe und erst nicht weiß, wo ich anfangen soll, gibt es immer jemanden, der bereits viele Erfahrungen in dem Bereich gesammelt hat. Aber es gibt auch Quereinsteiger, die speziell in der Industrie schon Berufserfahrung gesammelt haben und danach erst in die Beratung gekommen sind. So wird man bei der Einarbeitung in ein Thema immer unterstützt und mit seinen Fragen nie alleine gelassen, außerdem kann man dadurch viel von den älteren wie jüngeren Kollegen aus gleichen oder anderen Fachgebieten lernen. Das weiß ich sehr zu schätzen und gibt mir den Anreiz, mich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten.


Ich will mich persönlich und fachlich weiterentwickeln und mit meinem Team an innovativen Themen im Bereich New Mobility und E-Mobility arbeiten

Friederike Franke, BearingPoint


Was sind Ihre Ziele für die nächsten Jahre im Unternehmen – und wie werden Sie dabei von BearingPoint unterstützt?

Mir ist wichtig, dass mir der Job weiterhin Spaß macht und ich mich persönlich und fachlich weiterentwickeln kann. Zudem will ich mit meinem Team weiterhin an coolen, spannenden und innovativen Themen im Bereich New Mobility und E-Mobility arbeiten, um meine Expertise in diesem Bereich weiter auszubauen.

BearingPoint bietet Schulungen und Zertifizierungen an, sowie in regelmäßigen Zeitabständen eine Plattform zum Austausch, bei der konkrete und messbare Ziele für maximal ein Jahr definiert werden. Das trägt viel zur fachlichen Weiterbildung bei und hilft mir, meinen Job so gut wie möglich zu machen und in den nächsten Jahren Kunden erfolgreich zu beraten.


Friederike Franke beschäftigt sich bei BearingPoint vor allem mit Projekten aus dem Bereich MobilityFriederike Franke, BearingPoint
Friederike Franke studierte European Business Programme an der University of Portsmouth in England als Doppel-Abschluss in Kooperation mit der Fachhochschule Münster (B.A.) und International Management an der ESB Business School der Reutlingen University und an der Universidad de las Américas Puebla in Mexiko (M.Sc.). Seit 2019 ist sie als Business Analyst bei BearingPoint tätig, zuvor absolvierte sie dort bereits ein viermonatiges Praktikum und ihre Masterarbeit. Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in (digitalem) Supply Chain Management, agilem Projektmanagement, (digitalen) Geschäftsmodellen, Change Management, Elektromobilität und New Mobility.