Die studentische Unternehmensberatung consulting.hoch.franken. stellt sich vor

Die studentische Unternehmensberatung consulting.hoch.franken. stellt sich vor

Die studentische Unternehmensberatung consulting.hoch.franken. stellt sich vor

Einen wertvollen Beitrag zur regionalen Wirtschaft leisten

Unternehmergeist machte sich an der Hochschule Hof breit, als engagierte Studenten im Wintersemester 16/17 beschlossen, eine neue Initiative ins Leben zu rufen: die studentische Unternehmensberatung consulting.hoch.franken..

Zwischen den ersten Businessplan-Skizzen am Whiteboard und der feierlichen Unterschrift beim Notar verging rund ein halbes Jahr, doch die grundlegende Ausrichtung der chf war bereits zu Beginn der Planungsphase klar. Die neue Initiative soll als eine für beide Seiten wertschaffende Schnittstelle zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft fungieren. Ein Konzept, von dem jeder profitiert, denn den Studierenden an der Hochschule fehlt es oft an Gelegenheiten, die gelernte Theorie in der wirtschaftlichen Praxis anzuwenden und wichtige Erfahrungen abseits des Hörsaales zu sammeln. Unternehmen hingegen profitieren vom frischen Blick, mit dem die studentischen Berater an die Herausforderungen der Wirtschaft herangehen und dem damit einhergehenden Wissenstransfer zwischen der Hochschule Hof und den regionalen Betrieben.

Die consulting.hoch.franken. hat es sich daher nicht nur zum Ziel gesetzt, das vielfältige Angebot an der Hochschule zu ergänzen, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Wirtschaft in der Region zu leisten. Auch vor diesem Hintergrund legen die studentischen Berater bei jedem Projekt höchsten Wert darauf, gemeinsam mit ihren Kunden passgenau Lösungsansätze für Problemstellungen zu erarbeiten, die sowohl den individuellen Bedürfnissen des Auftraggebers als auch den jeweiligen Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Eine zentrale Rolle in der Projektarbeit der consulting.hoch.franken. nehmen dabei der enge Austausch zwischen Unternehmen und studentischen Beratern sowie ein genaues Verständnis der betrieblichen Problemstellung ein, welches als Grundlage einer lösungsorientierten Beratungsleistung dient.

Die Situation des Projektpartners stets im Blick

Dieser Philosophie folgend, entwickelte sich auch das erste Projekt der Vereinsgeschichte zu einem Erfolg für alle Beteiligten. Ein in der Region Hochfranken beheimateter, an Universitäten und Unternehmen in ganz Deutschland tätiger Kommunikationstrainer, wandte sich mit dem Auftrag an die chf, ein Konzept zur deutschlandweiten Neukundengewinnung auszuarbeiten. Nach einem ersten Kick-Off-Termin, bei dem der Auftraggeber seine Marktleistung sowie seine bisherigen Maßnahmen zur Neukundengewinnung erörterte und gemeinsam ein Zeit- und Zielkorridor für das Projekt festgelegt wurde, startete das Beraterteam zunächst mit einer gründlichen Analyse der Markt- und Wettbewerbssituation. Basierend auf diesen Untersuchungen entwickelten die studentischen Consultants ein Produktkonzept, das auf den angebotenen Dienstleistungen des Projektpartners aufbaut und sowohl die spezifischen Kundenbedürfnisse im angestrebten Marktsegment berücksichtigt als auch umfangreiche Synergien zwischen den bereits bestehenden Leistungen entstehen lässt.

In einem weiteren Schritt entwarf das Projektteam eine zeitgemäße Kommunikationsstrategie, bei der insbesondere die Überarbeitung des Webauftritts sowie die Implementierung von sozialen Netzwerken in den Kommunikationsmix im Zentrum standen – ein Kanal, der vom Kunden bisher kaum genutzt wurde. Dabei wurde die Situation des Projektpartners jederzeit im Blick behalten: Gerade für Selbstständige gestaltet es sich zeitlich oft schwierig, auf allen Plattformen stets aktuelle und konsistente Inhalte zu platzieren. Das studentische Projektteam entwickelte daher ein integriertes Kommunikationskonzept, welches davon profitiert, dass Beziehungen zwischen den einzelnen Kundenkontaktpunkten hergestellt werden, wodurch Zeit bei der Inhaltserstellung eingespart werden kann. Ein modularer Aufbau des Konzepts sorgt zusätzlich dafür, dass Kanäle je nach Bedarf und den zur Verfügung stehenden Ressourcen flexibel in den Kommunikationsmix aufgenommen werden können. Im Rahmen des Projekts wurde außerdem eine umfassende Analyse der digitalen Customer-Journey vorgenommen, aus welcher abgeleitet werden konnte, zu welchem Zeitpunkt ein potentieller Kunde eine bestimmte Information benötigt. Am Ende des Projekts war der Auftraggeber dadurch nicht nur im Stande, seine Leistungen marktgerecht und ressourcenschonend am Markt zu positionieren, sondern konnte darüber hinaus auch zielgerichtete Prozesse für das Interessenten- und Neukundenmanagement etablieren.

Einmalige Möglichkeiten sich einzubringen

Die Grundlage, um Projektpartnern auch künftig maßgeschneiderte Lösungsansätze anbieten zu können, bildet der stetig wachsende Pool aus motivierten Studierenden. Dabei ist das junge Beraterteam interdisziplinär aufgestellt und setzt sich aus Studentinnen und Studenten verschiedener Semestern zusammen. Das Know-How von Informatikern und Ingenieuren wird bei der chf ebenso gebraucht wie wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen. Auch die bisherige Studiendauer spielt eine untergeordnete Rolle: Interessenten werden individuell nach ihren Fähigkeiten und ihrem Wissensstand gefördert und sowohl in die internen Ressorts – Marketing, Personal oder Qualitätsmanagement – als auch die externe Projektarbeit eingebunden. Zudem besteht die Möglichkeit, im Vorstand oder im Projektmanagement erste Führungserfahrungen zu sammeln. Gerade die Vielfalt aus Perspektiven, Charakteren und Meinungen fördert dabei ein dynamisches Vereinsklima und erzeugt eine ebenso breite wie tiefe Problemlösungskompetenz, von der auch Projektpartner profitieren. Studentische Berater bei der chf können also alle Studierenden werden, die Freude am Arbeiten im Team haben, die motiviert sind, ihre Kompetenzen zu erweitern und denen es Spaß macht, sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Dadurch, dass die consulting.hoch.franken. ein noch junger Verein ist, ergeben sich für Mitglieder auch einmalige Möglichkeiten, sich und ihre Ideen einzubringen, da sich viele vereinsinterne Strukturen noch im Aufbau befinden. Im WS 17/18 wurden etwa damit begonnen, ein internes Wissensmanagement und Schulungsprogramm zu installieren. Weitere interne Projekte stellen der Ausbau des Kooperationsnetzwerkes dar, die weitere Professionalisierung der bestehenden Online-Auftritte sowie die Implementierung neuer digitaler und physischer Kommunikationskanäle. In Zusammenarbeit mit mehreren renommierten Unternehmen und Institutionen aus der Region sind darüber hinaus eine Reihe von Veranstaltungen an der Hochschule Hof geplant. Es bleibt also weiterhin spannend: Die consulting.hoch.franken. freut sich daher über jeden Projektpartner und engagierte Studierende, die den Verein auf diesem Weg begleiten möchten!


Kontakt für Projektpartner: Paul Klinke, 1. Vorstand – paul.klinke@hof-university.de

Kontakt für studentische Berater: Jessica Witschel, Ressortleiterin Personal –  jessica.witschel@hof-university.de

Website: http://www.consultinghochfranken.de/