Recruiting-Teamleiterin Dorothee Scharf über Bewerbung und Berufseinstieg bei Sopra Steria Consulting

Dorothee Scharf von Sopra Steria Consulting

In ihrer Freizeit ist Dorothee Scharf leidenschaftliche Hobbyköchin und treibt gerne Kraftsport. Außerdem liebt sie es Städtetrips zu unternehmen.

“Unser Fokus liegt auf Hochschulabsolventen und Young Professionals”: Dorothee Scharf von Sopra Steria Consulting im Interview

Die Diplom-Psychologin Dorothee Scharf ist bereits seit sechs Jahren bei Sopra Steria Consulting und leitet dort das Recruiting- und Personalmarketing-Team. Vor ihrer Zeit bei Sopra Steria Consulting hat sie in verschiedenen Branchen und Unternehmen Erfahrungen im Personalbereich gesammelt. Wie viele Bewerbungen sie in ihrem Recruiter-Leben schon gesehen hat, weiß sie nicht – was Bewerberinnen und Bewerber mitbringen müssen, um zu begeistern, dafür aber ganz genau.

Frau Scharf, was muss eine Bewerberin / ein Bewerber mitbringen, um bei Sopra Steria Consulting zu überzeugen?

Ganz klar: Beraterkompetenzen. Auf der einen Seite bedeutet das eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, professionelles Auftreten und ein gesundes Selbstbewusstsein. Auf der anderen Seite sehr gute kognitive Fähigkeiten, wie eine schnelle Auffassungsgabe und strukturiertes, analytisches Denkvermögen. Darüber hinaus ist uns Zielorientierung, Motivation und Eigeninitiative sehr wichtig. Den Rest bringen wir unseren Absolventinnen und Absolventen bei. Alle, die bei uns als Junior Consultants einsteigen, nehmen an unserem  „Graduate Program“ teil. Das ist ein 12- bis 18-monatiges Trainingsprogramm, das fachliche und methodische Kompetenzen vermittelt und individuell an die Bedarfe der Teilnehmenden angepasst wird.

Thema Berufseinstieg: Was würden Sie Bewerberinnen und Bewerbern raten, die in die Consultingbranche einsteigen wollen?

Um als Beraterin und Berater erfolgreich zu sein und sich in dem Job auch wohlzufühlen, muss man auf jeden Fall eine ordentliche Portion Reiselust und -bereitschaft mitbringen. Man sollte sehr gut organisiert sein, um Beruf und Freizeit unter einen Hut zu bekommen. Bewerberinnen und Bewerbern rate ich daher, sich ein genaues Bild des Berufsalltags zu verschaffen.

Hat man dann ein Verständnis davon, wie Beratung tickt, sollte man sich selbst hinterfragen: Habe ich Lust dazu? Bin ich gerne unterwegs? Kann ich mich gut strukturieren? Arbeite ich gerne mit verschiedenen Ansprechpartnern? Das kommunizieren wir im Bewerbungsprozess auch deutlich. Unsere Videos von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Karriereseite zum „Berater-Alltag“ sind sicherlich eine gute Hilfe und geben einen realistischen Einblick in das Berater-Leben.


“Auch als Bachelor kann man bei uns als Direkteinsteiger starten.”

Dorothee Scharf von Sopra Steria Consulting zum Thema Berufseinstieg


Wen sucht Sopra Steria Consulting und welche Aus- und Weiterbildungen werden Einsteigerinnen und Einsteigern geboten?

Unser Fokus liegt auf Hochschulabsolventen und Young Professionals, weshalb wir die bei jungen Kandidatinnen und Kandidaten äußerst beliebten Graduate Programs entwickelt haben. Mit zehn Schulungstagen in den Bereichen Kommunikation, Präsentation, Projektplanung- und Steuerung zusätzlich zu fachlichen Trainings, bieten wir eine ideale Startbasis für Berufseinsteiger, die sich schnell in den Berateralltag integrieren möchten.

Darüber hinaus bilden wir auch in verschiedenen Fach- und IT-Bereichen in Form von dualen Studiengängen aus. Auch mit einem Bachelor in der Tasche kann man bei uns als Direkteinsteiger starten. Wir werten regelmäßig aus, wen und mit welchem Abschluss wir einstellen. Bachelor- und Masterabschlüsse sind dabei relativ gleichverteilt. Wer den Master berufsbegleitend zu einem späteren Zeitpunkt machen möchte, kann dabei ebenfalls von uns unterstützt werden. Wenn die Leistung stimmt, ist vieles möglich.

In den meisten Stellenanzeigen der Branche ist von “herausragenden Studienleistungen” die Rede. Wie wichtig sind die Noten von Bewerberinnen und Bewerbern bei Sopra Steria Consulting?

Die Noten spielen in jedem Fall eine Rolle, wenn auch keine ausschlaggebende. Natürlich machen Noten im Einser- und Zweierbereich einen besseren Eindruck, als Dreien und Vieren. Wenn alles andere stimmt, geben wir aber auch Bewerberinnen und Bewerbern mit schlechteren Studienleistungen eine Chance. Ich erinnere mich zum Beispiel an einen Bewerber mit einer drei als Abschlussnote im Studium. Er hat das Thema damals von sich aus angesprochen, erklärt, dass er immer viel gearbeitet hat, um sich das Studium zu finanzieren. Genau aus dem Grund konnte er dann aber auch viele relevante Nebentätigkeiten vorweisen, die uns letztlich überzeugt haben – wir haben ihn eingestellt. Schlechtere Studienleistungen können also durchaus kompensiert werden.


“Im Idealfall liegen zwischen Bewerbungseingang und Arbeitsbeginn nur vier bis sechs Wochen.”

Dorothee Scharf von Sopra Steria Consulting


Wie läuft der Personalauswahlprozess bei Sopra Steria Consulting ab?

Schnell, denn wir haben keinen starren Auswahlprozess. Ist eine Bewerbung mit Potenzial erst einmal im System, wird zeitnah ein Telefongespräch geführt. Anschließend gibt es ein Gespräch, bei dem man sich face-to-face kennenlernt. Im Idealfall liegen zwischen Bewerbungseingang und Arbeitsbeginn nur vier bis sechs Wochen. Ansonsten hängt die Dauer auch davon ab, wo sich Bewerber und Hiring-Manager aufhalten. Befinden sich beide beispielsweise in Frankfurt, kann alles noch zügiger gehen. Bei uns ist Schnelligkeit ein hohes Gut, weshalb es nach dem Gespräch dann auch eine schnelle Entscheidung gibt.

Für die Besetzung bestimmter Positionen führen wir auch Bewerbertage durch. Dabei handelt es sich um ein interaktives Setting, bei dem wir zunächst ausführlich unser Unternehmen präsentieren und den Bewerberinnen und Bewerbern eine realistische Vorstellung des Berufs vermitteln. Anschließend bearbeiten sie eine Fallstudie, gefolgt von Einzelinterviews. Das Ganze dauert circa drei bis fünf Stunden.

Bietet Sopra Steria Consulting auch Praktika an?

Natürlich! Erfahrungsgemäß ist eine Bewerbung ein bis zwei Monate vor gewünschtem Beginn des Praktikums sinnvoll. Unser Credo lautet „Mittendrin statt nur dabei“. Praktikantinnen und Praktikanten werden bei uns voll integriert, bekommen eigenständige Teilaufgaben, arbeiten eng mit ihren Sparing-Partnern aus dem Projekt zusammen. Bei uns liefern sie einen wertvollen Beitrag zum Projekterfolg und sitzen nicht alleine im Backoffice. Zudem haben wir eine sehr hohe Übernahmequote von Praktikanten und auch Werkstudenten. Beide Tätigkeiten sind also eine gute Chance, um bei uns Fuß zu fassen.

Was bietet Sopra Steria Consulting als Arbeitgeber?

Das ist eine ganze Menge. Hervorheben möchte ich die offenen Wege zum Management. So hat z. B. unser CEO Urs Krämer die Initiative „Multiply“ ins Leben gerufen. Dabei lädt er regelmäßig zu Abendessen ein, zu dem sich bis zu zwölf Mitarbeitende –  vom Praktikanten bis hin zum Manager – anmelden können, um sich in lockerer Atmosphäre mit ihm auszutauschen. Das Besondere: Bei jedem Gang werden die Plätze gewechselt, sodass wirklich jeder ins direkte Gespräch mit ihm kommen kann. Darüber hinaus weiß ich es sehr zu schätzen, dass wir ein Arbeitszeitkonto haben, dass wir internationalen Wissensaustausch pflegen, in moderner Arbeitsumgebung arbeiten und unsere Reiseplanung flexibel gestalten können. Wenn ich Zugfahrten oder Flüge buche, kann ich es beispielsweise bequem daran anpassen, was bei mir abends noch ansteht.

Eine letzte Frage: Warum haben Sie sich selbst für Sopra Steria Consulting entschieden?

Vor meiner Zeit hier war ich bereits im IT-Recruitment tätig. Nach einigen Jahren im E-Commerce wollte ich das Thema aber gerne noch einmal von der Consulting-Perspektive kennenlernen, da der Berateralltag ganz andere Anforderungen an das Recruiting stellt  – Stichwort Beraterkompetenz. Viele Kandidatinnen und Kandidaten, die ich bei meiner bisherigen Tätigkeit kennengelernt hatte, haben sich äußerst positiv über Sopra Steria Consulting geäußert und mich so neugierig gemacht.

Mir gefällt das Arbeiten hier unheimlich gut. Als großes mittelständisches Unternehmen haben wir genau die richtige Größe. Groß genug, um mit professioneller Organisation zu glänzen  – es gibt moderne Räumlichkeiten und Büroausstattung, funktionierende Strukturen, professioneller IT-/Officeservice und vieles mehr – aber auch überschaubar genug, um sich mit einem Thema noch einen Namen machen zu können. Man wird noch als Einzelner wahrgenommen. Denn obwohl wir sehr dezentral aufgestellt sind, stehen wir immer in engem Austausch und Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland – ob über die digitalen Medien oder face-to-face. Das macht das Arbeiten total angenehm.