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Désirée Modic, Beraterin bei thyssenkrupp Management Consulting (TKMC)

Désirée Modic, TKMC

Ein Erfahrungsbericht von Désirée Modic, Beraterin bei thyssenkrupp Management Consulting (TKMC)

Désirée Modic suchte die Kombination von wirtschaftlichen und technologischen Themen – zuerst in ihrem Studium, dann bei der Berufswahl. Ihr Wirtschaftsingenieurstudium führte sie Ende des letzten Jahres zu  thyssenkrupp Management Consulting. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt die 28-Jährige von einem abwechs­lungsreichen ersten Jahr, in dem auch ihre Leidenschaft für ferne Länder und fremde Kulturen nicht zu kurz kam.

Vor einem Jahr hätte ich diesen Bericht nicht schreiben können. Denn ich war noch nicht bei thyssenkrupp, war noch keine Beraterin, hatte noch nicht in Brasilien gelebt  und würde jetzt nicht an einem Automotive-Projekt arbeiten. Ich bin erstaunt, wie viel in einem Jahr passieren kann und meine bisherigen Erfahrungen zeigen bereits, wie abwechslungsreich meine Tätigkeit als Consultant bei thyssenkrupp Management Consulting (kurz TKMC) ist.

Unser Projektportfolio richtet sich an der strategischen Agenda des thyssenkrupp Konzerns aus und bietet somit vielfältige strategische und operative Projekte – weltweit. Viel Abwechslung mit hoher Lernkurve – das ist genau, was mir vorschwebte. Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir das Ziel, thyssenkrupp weiter nach vorne zu bringen und etwas zu bewegen. Diese Vision fordert Einiges, aber unsere Projekterfolge motivieren und entschädigen für manchen anstrengenden Berater-Tag.

Die Kombination von Wirtschaft und Technologie lag mir und interessierte mich – ich musste nicht lange überlegen, was ich studieren wollte

Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  studiert und musste nicht lange über meine Wahl nachdenken. Meine Faszination für die Verbindung von naturwissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen hat sich schon recht früh gezeigt. Mit dem Bachelor- und  Masterstudium am KIT, einer der besten Adressen Deutschlands für mein Studienfach, konnte ich mein Interesse für diese Bereiche optimal kombinieren.

Zusätzlich zum betriebswirtschaftlichen Teil meines Studiums setzte ich inhaltliche Schwerpunkte im Bereich Entrepreneur­ship und Maschinenbau. Virtual Engineering fand ich beispielsweise sehr interessant. Im Laufe des Studiums kristallisierte sich meine Affinität für die Kombination von Wirtschaft und Technologie immer stärker heraus.

Neues lernen und erleben, hat mich schon immer begeistert. Deshalb sah ich zu, bereits während meines Studiums meinen Horizont  zu erweitern und nicht nur in Karlsruhe zu bleiben. Ein Jahr verbrachte ich in Lissabon, wo ich studiert und ein Praktikum gemacht habe. Ein weiteres Jahr habe ich in Berlin gelebt, um dort durch ein Praktikum weitere Praxiserfahrungen zu sammeln und meine Masterarbeit zu schreiben. Auch in San Francisco habe ich einige Zeit verbracht und dort ebenfalls gearbeitet. So lernt man Land und Leute am besten kennen.

Meine Arbeitserfahrungen während des Studiums habe ich überwiegend im Start­-up-Bereich gesammelt. Insbesondere die spannenden Themen, die hohe Lernkurve und die Arbeit in jungen, talentierten und dynamischen Teams haben mich begeistert. Am Ende meines Studiums stand für mich fest, dass ich mir jene positiven Aspekte meiner Erfahrungen bei Start-ups auch für meinen Berufseinstieg und meine weitere Karriere wünsche. Auf der anderen Seite wollte ich aber auch von dem Expertenwissen erfahrener Kollegen lernen.

Im Dezember 2015 entschied ich mich daher für den Karrierestart im Inhouse Consulting bei thyssenkrupp Management Consulting. Ich kann kontinuierlich Neues lernen und finde es sehr spannend, in richtungsweisende Entscheidungen in der Konzernstrategie von thyssenkrupp eingebunden zu sein. Insbesondere die Zusammenarbeit mit vielen Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen und Standorten sowie Ländern bietet sehr gute Möglichkeiten, mir ein weitreichendes Netzwerk im Konzern aufzubauen. Ich arbeite erst knapp ein Jahr bei TKMC, hatte aber von Anfang an die Möglichkeit, den Wandel, in dem sich unser Konzern derzeit befindet, im Rahmen meiner Projekte mitzugestalten.


“Es war mir immer wichtig, herumzukommen und die Welt kennenzulernen – und ich war begeistert, als mich das erste Projekt gleich nach Brasilien führte”

Désirée Modic, thyssenkrupp Management Consulting (TKMC)


Auch Internationalität, wie ich sie bereits im Studium gelebt und erlebt habe, ist mir noch immer sehr wichtig. Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfuhr, dass mich mein erstes Projekt direkt für mehrere Monate nach Brasilien führt. Es war ein sehr spannendes Projekt, insbesondere vor dem Hintergrund der „bewegten“ Geschichte der Stahlbranche. Diese befindet sich in einer herausfordernden Situation aufgrund der Überkapazitäten im Markt. Genau in dieser Phase kamen mein Team und ich nach Brasilien, um gemeinsam mit unserem Konzernunternehmen einen stabilen Weg durch die Krise zu ebnen.

Nicht nur das Projekt war sehr spannend, auch Land und Leute faszinierten mich. Ich bin als Studentin schon einen Monat lang durch Brasilien gereist und hatte nun die Gelegenheit an den Wochenenden dieses Land mit so vielen Gegensätzen noch weiter zu erkunden. Außerdem konnte ich meine in Portugal erworbenen Sprachkenntnisse einsetzen und weiter ausbauen, was ein sehr positiver Nebeneffekt war.

Derzeit habe ich ein Beratungsprojekt bei einem unserer Konzernunternehmen aus dem Automotive-Bereich – also nicht nur ein neues Thema, sondern auch eine neue Branche, die ich kennenlernen kann. Ich betreue die technische Seite unseres Projekts und arbeite mit thyssenkrupp-Kollegen aus unterschiedlichsten Funktionen wie etwa dem Einkauf und der Produktion zusammen. Es ist natürlich herausfordernd, mit so vielen technischen Experten zusammenzuarbeiten, jedoch auch ebenso spannend und lehrreich, da ich Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche erhalte und gleichzeitig auch Lösungen mitgestalte.

Doch nicht nur die Themenvielfalt bei TKMC, sondern vor allem das Team hat mich von Anfang an überzeugt. Im Vergleich zu den großen, externen Beratungen sind wir mit unserem wachsenden, derzeit rund 50-köpfigen Team eine vergleichsweise kleine Beratung. Mir  persönlich gefällt das sehr gut. Man kennt sich untereinander, ist hilfsbereit und alle sind „auf dem Boden geblieben“. Ich fühlte mich vom ersten Tag an integriert. Diesen Eindruck hatte ich schon seit meiner ersten Begegnung mit dem TKMC-Team – bei meinem Bewerbertag. Genau dieser spürbare Teamspirit war für mich das überzeugendste Argument, warum ich zu TKMC wollte und nicht zu einer anderen Beratung.

Die Teamkonstellation ist bei uns ähnlich wie in anderen Beratungen, denn auch hier arbeiten deutlich weniger Frauen als Männer. Für manche Frauen wirkt das industrielle Umfeld vielleicht nicht so  attraktiv und noch immer gilt die Beraterbranche für viele noch als „Männerdomäne“. Dies finde ich persönlich sehr schade, denn weibliche Talente sind in Wirtschaft und Technologie unverzichtbar. Aus meiner Sicht sind Frauen eine große Bereicherung für Beratungen und insbesondere für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir Frauen verstehen es „Zwischentöne“ aufzugreifen und verschiedene Meinungen erfolgreich einzubinden. Dies bereichert die Teamarbeit bei uns sehr und wird auch ebenso wertgeschätzt. Wir würden uns freuen, wenn wir künftig noch mehr weibliche Verstärkung bekommen.

Nach den bisherigen Erfahrungen fühle ich mich bestätigt, dass ich mit dem Einstieg bei TKMC die richtige Entscheidung getroffen habe. Ich freue mich auf viele spannende und herausfordernde Themen, die noch vor mir liegen und ich möchte den Konzern und seine unterschiedlichen Bereiche noch intensiver kennenlernen. Auch hinsichtlich meiner mittel- bis langfristigen Karriereplanung schaue ich positiv in die Zukunft. Unser Alumni-Netzwerk im Konzern zeigt, dass der Einstieg und die Entwicklung bei TKMC eine sehr gute Basis für die weitere Karriere bei thyssenkrupp ist. Es bleibt also spannend!


Autorin: Désirée Modic, thyssenkrupp Management Consulting (TKMC)

Désirée Modic studierte Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und absolvierte ein Auslandssemester an der Universidade Nova in Lissabon. Nach ihrem Masterabschluss und ersten beruflichen Schritten bei Start-ups in Berlin, Lissabon und San Francisco stieg sie im Dezember 2015 bei thyssenkrupp Management Consulting ein.