Marlene Mühlbacher: Pricing bei 30 Grad & Sonnenschein

Marlene Mühlbacher von Simon-Kucher & Partners

Oh wie schön ist nicht nur Panama: Marlene Mühlbacher beim Sightseeing in Chile

The sunny side of consulting: Marlene Mühlbacher von Simon-Kucher & Partners über ihre Arbeit in warmen Ländern und ihr Faible für Fashion

Marlene Mühlbacher reist für Simon-Kucher & Partners durch Mittel- und Südamerika und berät vor Ort ein Unternehmen der Modebranche bei dessen Preisstrategie. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt die 31-Jährige, wie es dazu gekommen ist und wieso sie sich immer wieder für einen Job bei Simon-Kucher entscheiden würde.

Auf Simon-Kucher aufmerksam geworden bin ich durch die Empfehlung eines Freundes, der mir begeistert von den „total coolen Kollegen“ berichtete. Nach erfolgreicher Bewerbung gaben drei Gründe den Auschlag für meine Entscheidung, die sich rückblickend absolut bestätigt haben.

1. Der thematische Schwerpunkt auf umsatzseitigen Themen – „sunny topics“
2. Die Internationalität und die Simon-Kucher-Standorte – „sunny locations“
3. Die Kollegen und die Arbeitsatmo­-sphäre – „sunny teams“


„Mein erster Auslandsaufenthalt bei Simon-Kucher brachte mich für drei Monate nach Kanada.“

Marlene Mühlbacher, Simon-Kucher & Partners


Direkt nach meinem Master in International Business mit dem Schwerpunkt Consulting stieg ich in der Banking Division ein. In meinen ersten zwei Jahren arbeitete ich an Portfolio-Strukturierungen für Regionalbanken in Deutschland und Österreich sowie für eine Großbank in Toronto. Dieses Projekt ermöglichte mir meinen ersten Auslandsaufenthalt bei Simon-Kucher: Ich verbrachte drei Monate in Kanada und konnte somit Land und Leute kennenlernen. Mit einem Abteilungswechsel war für mich nach zwei Jahren die Zeit für etwas Neues gekommen: Getrieben von privatem Interesse fand ich meine neue „Simon-Kucher-Heimat“ in der Konsumgüterbranche mit einem Schwerpunkt auf Fa­shion.

Mein immer noch aktuelles Projekt begann mit einem Anruf meines Chefs, der mich fragte: „Dürfen wir dich für zehn bis zwölf Wochen nach Panama schicken?“ Aus zehn bis zwölf Wochen sind inzwischen eineinhalb Jahre geworden. Ich arbeite als Projektleiterin mit verschiedenen Teams bei einem internationalen Modehersteller, nicht nur in Panama, sondern auch in Chile, Argentinien, Mexiko und Kolumbien. Gestartet haben wir die Zusammenarbeit mit einem klassischen Pricing-Projekt zur Entwicklung einer konsistenten Preisstruktur für ganz Lateinamerika. Was sich als „Pricingstruktur“ zunächst recht trocken anhört, entpuppte sich als Traum eines jeden Modeliebenden: Regelmäßig fanden wir uns in Räumen voller Schuhe und Kleidung wieder, um die Materialien und Designs der Artikel zu vergleichen.


„Aus zehn bis zwölf Wochen Panama sind inzwischen eineinhalb Jahre geworden.“

Marlene Mühlbacher, Simon-Kucher & Partners


Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mehr oder weniger regelmäßig in Panama vor Ort. Da jeder von uns natürlich auch ein Leben in Deutschland hat, versuchen wir im Zwei-bis-drei-Wochen-Takt eine Balance zwischen der Arbeit beim Kunden und Office-Time zu finden. Für mich bietet das die optimale Abwechslung: Auf den Reisen nach Lateinamerika freue ich mich, mein Team vor Ort zu sehen, mein Spanisch einsetzen zu können und immer wieder neue Flecken der Erde kennenzulernen.

Genauso groß ist aber jedes Mal die Freude, wenn es wieder zurück nach Köln geht und ich im ganz normalen Büroalltag morgens mit dem Fahrrad ins Büro fahre und abends Freunde treffen kann. Ich will nicht abstreiten, dass Langstreckenflüge und das Leben in Hotels auch anstrengend sind. Für mich überwiegen jedoch weiterhin die positiven Erlebnisse, die damit in Verbindung stehen.


„Viele meiner Kolleginnen können mit 60-Prozent-Stellen und ortsnahen Projekten Familie und Beratung gut miteinander vereinbaren.“

Marlene Mühlbacher, Simon-Kucher & Partners


Zudem sehe ich an vielen Beispielen bei uns in der Firma, dass Simon-Kucher seine Mitarbeiter bestmöglich unterstützt, wenn sich die Lebensumstände ändern und beispielsweise eine Familiengründung ansteht. Nicht wenige meiner Kolleginnen bei uns können mit 60-Prozent-Stellen und ortsnahen Projekten Familie und Beratung gut miteinander vereinbaren. Auch Vaterschaftsurlaub zu nehmen ist hier nichts Ungewöhnliches. Eine Tatsache, die zeigt, dass eine Beraterkarriere und Familie sich nicht gegenseitig ausschließen.

All diese Erfahrungen wären nur halb so spannend, wenn man sie nicht mit tollen Kollegen teilen würde. Vor fünf Jahren war der Eindruck der Kollegen im Bewerbungsgespräch für mich der ausschlaggebende Punkt, der Simon-Kucher von anderen Beratungen unterschieden hat. Heute sind es diese Kollegen und die Firmenkultur bei Simon-Kucher, die das Arbeiten an neun von zehn Tagen mit Spaß erfüllen. Ich hatte in fast fünf Jahren nie ein Projektteam, in dem nicht viel gelacht wurde und mit dem ich nicht auch gerne privat Zeit verbracht habe. Hinzu kommt, dass auch die Stimmung mit unseren Kunden in den meisten Fällen sehr gut ist – was sicher nicht zuletzt an unserem thematischen Schwerpunkt liegt.

Würde ich wieder zu Simon-Kucher gehen, wenn ich jetzt nochmal entscheiden könnte? Die Antwort ist definitiv ja. Die Abwechslung in Projektthemen und Ländern sowie die Konstante der tollen Gemeinschaft sind Dinge, die ich auch in Zukunft nicht missen möchte!


Die Autorin: Marlene Mühlbacher

Marlene Mühlbacher ist Managerin bei der globalen Marketing- und Vertriebsberatung Simon-Kucher & Partners. Die 31-Jährige verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Entwicklung von internationalen Preismodellen, Portfolio-Optimierungen sowie Wachstums- und Kommunikationsstrategien in den unterschiedlichsten Branchen.

Sie hat ihren Bachelor sowie auch den Master an der Cologne Business School und der Universidad Carlos II in Madrid gemacht. Sie ist ein großer Fan des Kölner Karnevals, reist auch privat gerne und viel durch die Welt und findet den Ausgleich zum beruflichen Alltag im Yogastudio oder auf dem Wakeboard.